| Stadtgemeinde Lilienfeld | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Lilienfeld | |
| Kfz-Kennzeichen: | LF | |
| Fläche: | 53,96 km² | |
| Koordinaten: | 48° 1′ N, 15° 36′ O | |
| Höhe: | 383 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.604 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 48 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 3180 | |
| Vorwahl: | 02762 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 14 07 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| UN/LOCODE | AT LLF | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Dörflstraße 4 3180 Lilienfeld | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Manuel Aichberger (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (21 Mitglieder) |
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| Lage von Lilienfeld im Bezirk Lilienfeld | ||
Südostansicht von Lilienfeld mit dem Zisterzienserstift im Vordergrund | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Lilienfeld ist eine Stadtgemeinde mit 2604 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) und die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks Lilienfeld in Niederösterreich. Lilienfeld ist an der Einwohnerzahl gemessen die kleinste Bezirkshauptstadt Österreichs.
Bekannt ist die Stadt vor allem für das hier liegende Stift Lilienfeld.
Lilienfeld liegt im Tal der Traisen im Mostviertel in Niederösterreich.
Das Gebiet gehört zu den Voralpen, der Hausberg der Gemeinde ist der Muckenkogel.
Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 53,96 Quadratkilometer, 78,33 Prozent sind bewaldet.
Ortschaften sind (Einwohner, Stand: 1. Jänner 2026):
| Eschenau | Traisen | |
| Kirchberg an der Pielach (PL) | St. Veit an der Gölsen | |
| Türnitz | Hohenberg |
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Klimatabelle für Lilienfeld 1991–2020
Quelle: Klimadaten der GeoSphere-Austria-Station Lilienfeld-Tarschberg (ID 5625), Normalperiode 1991–2020, aufbereitet von Tauernwetter Forschung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1202 wurde ein Kloster der Zisterzienser an der Mariazeller Wallfahrtsstraße eröffnet. Es handelt sich um eine spätromanisch/frühgotische Basilika und Klosteranlagen, die ab 1638 barockisiert wurden.
Das Stift Lilienfeld ist heute ein wichtiges Zentrum, welches großen Wert auf die Stundenliturgie und das gemeinsame Feiern der Heiligen Messe legt. Das Stift ist bekannt für seinen großen Waldbesitz (2015: 11.000 Hektar) und ist damit der zweitgrößte kirchenrechtliche Waldbesitzer Österreichs.
1974 wurde Lilienfeld zur Stadt erhoben.
Die frühesten Nennungen des Namens gehen auf die Abtei zurück: 1209 „abbatia [...] Lienenuelt hactenus dictum“, 1211 „abbas de Lilienuelde“. Entgegen landläufiger Meinung ist damit kein Feld mit Lilien gemeint. Der Name geht auf mittelhochdeutsch liele zurück, was Waldrebe bedeutet.
Dennoch lautet der lateinische Name des Klosters "Campus Liliorum".
| Lilienfeld: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 2.255 | |||
| 1880 | 2.346 | |||
| 1890 | 2.604 | |||
| 1900 | 3.018 | |||
| 1910 | 3.457 | |||
| 1923 | 3.370 | |||
| 1934 | 3.062 | |||
| 1939 | 2.973 | |||
| 1951 | 3.027 | |||
| 1961 | 3.307 | |||
| 1971 | 3.149 | |||
| 1981 | 3.014 | |||
| 1991 | 2.807 | |||
| 2001 | 3.021 | |||
| 2011 | 2.811 | |||
| 2021 | 2.649 | |||
| 2026 | 2.604 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Im Jahr 2001 gab es 169 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten sowie 52 land- und forstwirtschaftliche Betriebe laut einer Erhebung 1999. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug 1341 (Volkszählung 2001). Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,34 Prozent.
Die Mariazeller Straße (B 20) durch das Traisental verbindet die Stadt mit den Nachbarorten. Der Bahnhof Lilienfeld und die Haltestelle Lilienfeld Krankenhaus liegen an der Bahnstrecke Traisen–Kernhof (Traisentalbahn), auf der im Stundentakt Züge zwischen Traisen und Schrambach verkehren.

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder.
In Rot einen eingebogenen silbernen Sparren und drei goldene Lilien.