Villeroy & Boch

Villeroy & Boch AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007657231
Gründung 1748
Sitz Mettlach, Deutschland Deutschland
Leitung
  • Peter Domma
  • Patrick Grundke
  • Esther Jehle
  • Georg Lörz
  • Markus Warncke
Mitarbeiterzahl 11.783 (2025)
Umsatz 1,447 Mrd. Euro (2025)
Branche Keramik
Website
villeroy-boch.de villeroyboch-group.com
villeroy-boch.de
Stand: 31. Dezember 2025

Die Villeroy & Boch AG (deutsch [ˌvɪlərɔɪ.ʔʊntˈbɔx], französisch [vilʁwa.eˈbɔk]), kurz V&B (auch „VB“), ist ein deutscher Hersteller von Keramik­waren, dessen Ursprung im Jahr 1748 liegt. Das Unternehmen ist nach seinen beiden Gründern François Boch und Nicolas Villeroy benannt und befindet sich nach über 275 Jahren immer noch größtenteils im Besitz der Familien von Boch-Galhau (Hauptaktionäre) und Villeroy de Galhau. Der Hauptsitz von Villeroy & Boch befindet sich in der Alten Abtei in Mettlach im Saarland, einem Klostergebäude, das während der Französischen Revolution aufgegeben wurde. Daneben gibt es 15 Produktionsstätten in Europa und Asien. Die Produkte werden in rund 140 Ländern vertrieben.

Geschichte

Unternehmenssitz Villeroy & Boch AG Alte Abtei Mettlach

Anfänge

Im Jahr 1748 begann François Boch, dessen eigentlicher Beruf Eisengießer war, mit Hilfe seiner drei Söhne im lothringischen Deutsch-Oth (Audun-le-Tiche) mit der Herstellung von Keramikwaren, insbesondere Geschirr. Dank der hohen Nachfrage nach diesen Waren konnte das Unternehmen 1767 expandieren und begann nahe der Festung Luxemburg unter dem Namen Jean-François Boch et Frères mit der Serienproduktion von Keramik. Im Jahr 1770 entstand das Brindille-Dekor mit seiner godronierten Form, das mit Unterbrechung bis heute verkauft wird – seit dem 20. Jahrhundert unter dem Namen „Alt Luxemburg“ oder „Vieux Luxembourg“.

1791, als das Unternehmen der Bochs schon über Lothringen hinaus u. a. im Saargebiet und in Luxemburg erfolgreich war, gründete Nicolas Villeroy in Vaudrevange (heute Wallerfangen) eine Steingutfabrik. Beide Unternehmer waren zunächst Konkurrenten. Villeroy gelang es, das Porzellan mit Kupferstichen zu bedrucken, was einen enormen Fortschritt in der Serienproduktion bedeutete und seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Unternehmen Boch sicherte. Die Kupferstiche wurden zunächst auf Seidenpapier gedruckt. Die ausgeschnittenen Stücke wurden auf die noch ungebrannte Keramik appliziert. Das Papier verbrannte beim Brennvorgang, während die Metallfarbe auf der Keramik zurückblieb.

Im Jahr 1809 kaufte Jean-François Boch die ehemalige Benediktinerabtei in Mettlach an der Saar. In ihr wurde eine moderne mechanisierte Geschirrfabrik eröffnet. Mit ihr verwirklichte Boch einige seiner Ideen von Maschinen zur Fertigung seiner Waren, was den Beginn einer Massenproduktion markierte. Die Abtei wird bis heute als Konzernzentrale von Villeroy & Boch genutzt. Das Unternehmen von Boch begann nun, überregionale Bekanntheit zu erreichen.

Sein Werk wurde auch von seinen Söhnen weitergeführt. Pierre-Joseph Boch gründete 1812 in Siebenbrunnen (damalige Gemeinde Rollingergrund) die Antonius-Brüderschaft, die den Arbeitern fortschrittliche Sozialleistungen bot, die noch über die erst 70 Jahre später von Otto von Bismarck geschaffenen Sozialgesetze hinausgingen. Durch diese Maßnahme wuchs in den Augen der Arbeiter das Ansehen des Unternehmens. Auch wurde in Boch (einem Arbeiterort, der nach François Boch benannt wurde) ab 1829 ein weißes, sehr hartes Steingut entwickelt und produziert, wodurch sich die Keramikwaren vermehrt auf dem überregionalen Markt absetzen ließen.

Gründung und Expansion

Plakat zur Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf 1902

Um jedoch auf dem Markt weiterhin bestehen zu können, schlossen sich Jean-François Boch und Nicolas Villeroy 1836 mit ihren drei Werken zum Unternehmen „Villeroy & Boch“ zusammen. Dies ermöglichte ihnen einen weiteren Aufstieg im überregionalen und später europaweiten Markt. 1843 eröffneten Villeroy & Boch ihr erstes gemeinsames Werk in Wadgassen (Saarland), die Cristallerie. Die Großproduktion in Wadgassen wurde im Jahr 1986 eingestellt und die Herstellung der Kristallglasserie Treveris Anfang der 1990er Jahre ganz beendet. Bis zum Jahr 2010 produzierte man noch zu Vorführzwecken Kristallglas. Seit Oktober 2012 befindet sich auf dem Firmengelände ein sogenanntes Factory-Outlet-Center.

Im Jahre 1846 wurde in Siebenbrunnen die Trockenpressung zur Fliesenherstellung eingeführt. Dieses Verfahren wird bis heute verwendet. Villeroy & Boch erweiterten ihren Markt und exportierten nach Frankreich, in die Schweiz, nach Polen (damals preußisches Staatsgebiet) und nach England.

Bereits Anfang der 1840er Jahre gehörte Villeroy & Boch zu den führenden Herstellern von Fayencen:

„Villeroy & Boch, die schon beim Töpferzeuge erwähnt wurden, sind auch als Aussteller von Fayenze-Waaren mit einem reichhaltigen Sortiment erschienen. Sechs Tafel-Servize, fünf Dessert-Servize, Obstkörbe, Kompotschaalen, Teller, Kaffee- und Thee-Servize. Ein großer Theil dieser Arbeiten, die zum Theil von ziemlich schwierigen Formen sind, sind mit sauberen Mustern bedruckt. Wir möchten, was Schärfe und Sauberkeit des Druckes betrifft, diese Sachen für die besten halten. Auch gemalte Geschirre sind ausgestellt, die wir alle Ursache haben zu loben. Außerordentlich geschmackvoll sind die gelben Geschirre, auf welchen sich die Versilberung mit Glanzsilber recht schön ausnimmt. Auch die Vergoldungen sind so, wie sie nur auf Fayenze bei dem gegenwärtigen Standpunkt dieses Gewerbes sein können, ob es jemals gelingen wird, auf diesem Material eine dauerhafte, schöne Vergoldung herzustellen, müssen wir dahingestellt sein lassen. Sehr zu beachten kleiner Becher von gebranntem Thon, an welchem weiße Perlen vor dem Brennen eingesetzt worden sind. Kenner versichern, daß diese Arbeit außerordentlich mühsam und früher noch nicht in dieser Art hergestellt worden ist. Das Publikum hat auch hier, wie fast allen Ausstellern von Fayenze-Fabrikaten, durch reichlichen Ankauf seinen Beifall zu erkennen gegeben.“

– Ausführlicher Bericht über die große, allgemeine deutsche Gewerbe-Ausstellung in Berlin 1844
Ornamentaler Fußboden aus Mettlacher Platten in der Kirche St. Michael in Zwiefaltendorf

In den 1850er Jahren brachte das Unternehmen weitere Innovationen auf den Markt, so hochwertigeres Porzellan, Bodenfliesen mit eingelegtem Muster (Mettlacher Platten) und später den Feuerton. Villeroy & Boch wurde dadurch auch weltweit populärer: die Erzeugnisse wurden in ganz Europa verkauft, auch nach Nord- und zum Teil nach Südamerika exportiert. Die Herstellung der Mettlacher Platten, die ihren Namen vom Herstellungsort Mettlach erhielten, beschrieb ein zeitgenössisches Lexikon so:

„Mettlacher Platten, auf trockenem Wege geformte, bis zur Sinterung gebrannte, in der Masse gefärbte Tonplatten mit einfarbiger oder gemusterter Oberfläche. Dieselben bestehen aus zwei Masseschichten, von welchen die obere in feinerer Vorbereitung das Muster erhält, während die untere, in stärkerer Lage hergestellt, als Füllmasse dient. Bei der Herstellung wird die fein zerkleinerte Masse von Hand in Formen geschüttet, die unter Preßstempel geschoben werden, welche das Tonpulver stark zusammenpressen; zur Bewegung der Preßstempel wird hydraulischer Druck benutzt. Für die Anfertigung gemusterter Platten werden Schablonen verwendet, welche mit farbig brennenden Tonen gebrannt werden; die Schablonen werden vor der Pressung der Platten aus dem eingegebenen Tonpulver herausgezogen.“

– K. Dümmler: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften (Band 6). Stuttgart/Leipzig 1908, S. 425.

Die Platten sind besonders abriebfest und damit langlebig, temperaturbeständig und leicht verlegbar. Sie kamen in großem Maße in der Gründerzeit mit ihrem Bauboom in den Städten zum Einsatz. Die zahlreichen Muster, Farben und zusammengefügten teppichähnlichen Formen entstehen aus je einer Grundplatte in den Maßen 17 mal 17 cm.

Die Mettlacher Platten waren am Markt so erfolgreich, dass sie von der Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft nachgeahmt wurden. Die Wienerberger Tonfliesen fanden in Österreich erstmals beim zwischen 1875 und 1877 errichteten Neubau der k. k. Kunstgewerbe-Schule Verwendung.

1879 wurde ein weiteres Keramikwerk in Merzig (ebenfalls im Saarland) eröffnet. Dieses entwickelte sich damals zur weltweit größten Fabrik für Bodenfliesen. Auch die im 20. Jahrhundert entwickelten Terracotta-Baukeramiken wurden von dort weltweit vertrieben. Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts vor allem im Sanitärbereich Keramik- und Porzellanprodukte die älteren Blechausstattungen immer weiter verdrängten, begann das Unternehmen ab 1899 mit einer Großserienproduktion von Sanitärkeramik, Toiletten, Spülbecken und Badewannen. Durch die erhöhte Produktion wurden modern ausgestattete Badezimmer nun auch für ärmere Bevölkerungsschichten erschwinglich.

Von 1883 bis zum Verkauf 1912 gehörte auch die Schramberger Majolika-Fabrik in Schramberg im Schwarzwald als Tochtergesellschaft zu Villeroy & Boch.

Anfang des 20. Jahrhunderts

(ehemaliges) Logo von Villeroy & Boch aus den 1960er Jahren

Während des Ersten Weltkrieges wurde die Produktion vorübergehend eingestellt. Da eine Belieferung des Deutschen Reichs aus dem nach Kriegsende abgetrennten Saargebiet nur erschwert möglich und die Beschaffung der Rohstoffe (v. a. Brennmaterial und Tone) schwierig war, erwarb Villeroy & Boch 1920 Fabriken bei Bonn und bei Breslau, wo es in der Zeit zwischen den Weltkriegen die Produktion wieder aufnahm: Während im Saargebiet hauptsächlich für den französischen Markt produziert wurde, griff man in Bonn, wo für den deutschen Markt produziert wurde, auch die künstlerischen Ideen der Bauhaus-Bewegung auf. Im Bonner Werk wurde Gebrauchskeramik und Dekoratives gefertigt, ab 1926 wurde umgerüstet für die Sanitärfertigung. Die übernommenen Anlagen der Mehlem’schen Steingutfabrik an der heutigen Adenauerallee waren jedoch veraltet und boten weder einen Eisenbahnanschluss noch Erweiterungsmöglichkeiten, so dass die Fabrik 1931 stillgelegt wurde. 1927 nahm das neueingerichtete Steingutwerk Torgau in Sachsen die Produktion auf.

Villeroy & Boch, Saargemünd, Schmuckteller zur Annexion von Elsass und Lothringen durch NS-Deutschland nach dem Frankreichfeldzug, Reichsadler mit Hakenkreuz im Eichenkranz über dem Straßburger Münster links und dem Metzer Dom mit dem Deutschen Tor (rechts), seitlich Lorbeerzweige als Siegessymbol

Mit der faktischen Annexion Elsass-Lothringens nach dem Frankreichfeldzug im Jahr 1940 wurde die Saargemünder Fayencefabrik durch Gauleiter Josef Bürckel als „Feindesgut“ konfisziert und Luitwin von Boch im Oktober 1940 als Konkursverwalter unterstellt. Boch, der keine Wahl hatte, die Treuhänderschaft zu übernehmen, bedankte sich bei Bürckel dafür mit der Produktion eines Tellers, der die Annexion Lothringens und des Elsass propagandistisch feierte. Darüber hinaus bekam Boch ein Vorkaufsrecht für das Saargemünder Unternehmen eingeräumt. Ab Januar 1941 konnte in Saargemünd wieder produziert werden, nachdem zuerst einmal 2.350.000 Reichsmark investiert werden mussten, um die Produktion in Gang setzen zu können. Die Produkte trugen nun den Stempelaufdruck „Villeroy & Boch, Steingutfabrik Saargemünd“. Auf längere Sicht war von Boch geplant, in Saargemünd Sanitärkeramik zu erzeugen. Am 6. Juli 1942 kaufte Villeroy & Boch das Saargemünder Werk für rund zwei Millionen Reichsmark. Luitwin von Boch war mit dem Erwerb der Treuhänderschaft entbunden und nicht mehr gezwungen, der Gauleitung Bericht zu erstatten. Erst nach der Befreiung der Stadt Saargemünd durch die US-Armee im Dezember 1944 konnte der im Jahr 1940 nach Innerfrankreich geflohene frühere Fabrikdirektor Édouard Cazal die Firmenleitung in Saargemünd wieder übernehmen. Die Stadt Saargemünd kaufte von Villeroy & Boch Ländereien und Werk zum gleichen Preis, also umgerechnet rund zwei Millionen Reichsmark, wieder zurück.

Durch den Zweiten Weltkrieg hatte das Unternehmen erneut schwere Probleme zu bewältigen: Die deutschen Fabriken waren größtenteils zerstört, in Frankreich wurden zum Teil Tellerminen aus Porzellan hergestellt. Hinzu kam, dass die verbliebenen Produktionsstätten bei Breslau, in Dresden und Torgau nach dem Krieg enteignet und die saarländischen Fabriken dem gemeinsamen französisch-saarländischen Wirtschaftsraum angegliedert wurden. Der wirtschaftliche Wiederanschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1959 ermöglichte schließlich eine komplette Wiederaufnahme aller Unternehmenszweige. So konnte schon 1959 das Werk in Septfontaines/Luxemburg die Absätze mit weiteren Erfindungen, vor allem bei der Porzellanherstellung, wieder steigern. Das Unternehmen wuchs in den folgenden Jahren weiter an, exportierte ab 1971 bis nach Japan und beauftragte bekannte Designer wie Luigi Colani mit den Entwürfen von Sanitärkeramik.

1971 stellte Villeroy & Boch auf der Messe in Frankfurt das von Helen von Boch entworfene Tafelservice Kugel vor. Das Objekt in Kugelform enthielt ein vollständiges 19-teiliges Tafelservice für vier Personen, darunter unter anderem eine Terrine mit Deckel sowie verschiedene Schüsseln.

Neustrukturierung und strukturelle Veränderungen (1980er bis 2000er Jahre)

Das Unternehmen wurde 1982 neu strukturiert und die Entwicklung nun zentral koordiniert. Die Produkte wurden in den Sparten Fliesen, Sanitär und Geschirr/Kristall verkauft. Die letzte Glasproduktion in der Cristallerie Wadgassen fand im Jahr 1986 statt. Auch in den 1980er Jahren expandierte das Unternehmen weiter; das Produktsortiment erweiterte sich um Wannen und Duschen.

Im Jahr 1990 verkündete Villeroy & Boch den Gang an die Börse. In den 1990er Jahren kaufte das Unternehmen einige kleinere Hersteller auf, unter anderem 1990 den VEB Steingutwerk Torgau von der Treuhand. Bei der Jubiläumsfeier zum 250-jährigen Bestehen von Villeroy & Boch 1998 in Mettlach sprachen sich führende Politiker aus Luxemburg, Deutschland und Frankreich für das Unternehmen und den „Europäer der ersten Stunde“ aus.

Die Fliesensparte von Villeroy & Boch wurde zum 1. Januar 2006 in eine eigenständige GmbH (V & B Fliesen GmbH) ausgegliedert. Zum 1. Juli 2007 verkaufte die Villeroy & Boch AG 51 % der V & B Fliesen GmbH an den türkischen Keramikhersteller VitrA (Eczacıbaşı Holding). Im Januar 2011 wurde der Anteil der Eczacibasi Gruppe auf die V & B Fliesen GmbH auf insgesamt 75 % erweitert, eine erneute Erweiterung erfolgte im Januar 2014. Derzeit hält die Villeroy & Boch AG nur noch 2,29 % als Finanzinvestition.

2008, im Jahr des 260. Jubiläums, übernahm Villeroy & Boch den insolventen Badmöbelhersteller Sanipa mit Sitz in Treuchtlingen. Sanipa bietet neben Badmöbeln auch Spiegel, Spiegelschränke und Lichtelemente an.

Das Jahr 2009 war für Villeroy & Boch – wie für die gesamte Keramikbranche (Wedgwood, Rosenthal etc.) – von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gekennzeichnet. Weltweit reduzierte der Konzern die Zahl der Mitarbeiter um 900, davon rund 400 in Deutschland. Produkte wie etwa Tischbesteck und Gläser werden über Zukauf abgedeckt. Für das Krisenjahr 2009 verzeichnete der Konzern einen Verlust von 96,5 Millionen Euro, bei einem Umsatz von 715,3 Millionen Euro, etwa 14,9 % unter Vorjahresniveau.

Entlassungen in Luxemburg trafen auf heftigen Widerstand von Bevölkerung und Belegschaft. Wegen der Schließung des Werks Rollingergrund warf die luxemburgische Christliche Gewerkschaft (LCGB) Villeroy & Boch vor, während Krisenzeiten unsozial zu handeln. Im Rahmen der folgenden Verhandlungen vor dem Nationalen Schlichtsamt (Office national de conciliation) konnten sich Unternehmen und Gewerkschaft aber letztendlich auf einen beidseitig zufriedenstellenden Sozialplan einigen.

Unternehmensentwicklung seit 2010

Zwischen 2010 und 2012 blieb der Umsatz von Villeroy & Boch weitgehend stabil, während sich das operative Ergebnis verbesserte. Im Jahr 2010 entdeckte die EU-Kommission ein Kartell mit 17 Unternehmen, die insgesamt eine Geldbuße von 622 Millionen Euro zahlen mussten. 2017 bestätigte der Europäische Gerichtshof das Urteil. Villeroy & Boch hatte im Jahr 2010 71,5 Millionen Euro Strafe zu zahlen.

2012 verringerte sich die Mitarbeiterzahl im Zuge struktureller Maßnahmen, darunter der Verkauf eines Werks in Mexiko.

Das Unternehmen war vom 20. November 2009 bis zum 18. Juni 2010 im SDAX gelistet. Eine erneute Aufnahme in den Aktienindex erfolgte am 27. November 2013. Am 21. September 2015 musste Villeroy & Boch den Index erneut verlassen.

Im Dezember 2014 verkündete Villeroy & Boch die Berufung von Markus Warncke zum Finanzvorstand mit Wirkung zum 1. Januar 2015. Im März 2017 wurde Yves Elsen zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Er folgte auf Wendelin von Boch, der von 2007 an Mitglied des Aufsichtsrates und ab 2009 Aufsichtsratsvorsitzender war. Zum 31. Januar 2019 verließ Nicolas Luc Villeroy das Unternehmen. Mit dem studierten Betriebswirt verließ der bisher letzte Vertreter der Gründerfamilie den Vorstand des 1748 gegründeten Keramikkonzerns. Als Nachfolgerin für die Vorstandsposition im Bereich Tischkultur berief der Aufsichtsrat Gabi Schupp. Im Januar 2020 wurde Alexander von Boch-Galhau übergangsweise zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Auf ihn folgte im Frühjahr 2021 Andreas Schmid.

Gemäß Medienberichten von Januar 2020 prüfte Villeroy & Boch die Übernahme des belgischen Sanitärkeramikherstellers Ideal Standard. Zum August 2020 wurde Georg Lörz in Nachfolge von Andreas Pfeiffer als Vorstand für den Unternehmensbereich Bad und Wellness berufen.

Zum 1. Januar 2023 wurde der Vorstand um Esther Jehle und Peter Domma erweitert. Zum 1. Januar 2024 bestellte der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG Gabi Schupp zur Vorstandsvorsitzenden. Sie trat damit die Nachfolge von Frank Göring an.

Nachdem die Übernahme im Januar 2020 zunächst nicht zustande gekommen war, gab Villeroy & Boch im September 2023 bekannt, Verträge zum Erwerb aller operativen Gesellschaften der Ideal Standard Group unterzeichnet zu haben. Ende Februar 2024 hatte Villeroy & Boch den Erwerb abgeschlossen. Durch die Übernahme von Ideal Standard wurde das Tätigkeitsfeld erweitert und das Unternehmen wurde zu einem der größten Badprodukteherstellern Europas. Villeroy & Boch ist vor allem in Zentraleuropa vertreten, Ideal Standard stärker in englischsprachigen Ländern und in Italien. Zudem richten sich die Marken an unterschiedliche Bereiche: Villeroy & Boch ist eher auf private Kunden im höherpreisigen Segment ausgerichtet, Ideal Standard auf Bauprojekte. Im Zuge der Integration wurden auch organisatorische Anpassungen vorgenommen, darunter teilweise gemeinsame Vertriebsstrukturen.

Gabi Schupp, die der Villeroy & Boch AG seit 2019 als Vorstandsmitglied und seit 2024 als Vorstandsvorsitzende angehörte, schied zum 31. Mai 2026 aus dem Unternehmen aus. Der nun vierköpfige Vorstand ist entlang der strategischen Schwerpunkte des Unternehmens strukturiert: Georg Lörz übernahm die Leitung des Unternehmensbereichs Bad & Wellness und das Amt des Vorstandssprechers; Dr. Peter Domma ist für den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle sowie für Digitalisierung und IT verantwortlich; Dr. Markus Warncke führt weiterhin den Finanzbereich; Esther Jehle verantwortet Personal & Organisationsentwicklung sowie den Bereich Operations von Bad & Wellness.

Zeittafel

JahrEreignis
1748 François Boch gründet seine Töpferei in Audun-le-Tiche (Lothringen; 1870 geschlossen)
1767 Gründung Faiencerie Siebenbrunnen (Luxemburg)
1791 Nicolas Villeroy gründet seine Faiencerie in Vaudrevange (Wallerfangen/Saar; 1931 geschlossen)
1809 Gründung der Faiencerie in Mettlach/Saar
1836 Fusion der beiden Firmen von Boch und Villeroy
1843 Gründung der Cristallerie in Wadgassen/Saar
1856 Gründung der Steingutfabrik in Dresden, Leipziger Straße auf Neudorfer Flur (Leipziger Vorstadt) (Enteignung 1945)
1869 Gründung der Mosaikfabrik in Mettlach
1870/71 Beginn der Fertigung der ersten Sanitärobjekte
1879 Übernahme der von Fellenbergschen „Thonwaaren-Fabrik“ Merzig/Saar
1883 Übernahme der Majolikafabrik Schramberg (Schwarzwald; Verkauf 1912)
1899 Start der Großserienproduktion von Sanitärkeramik im Werk Merzig
1906 Gründung des Werks in Lübeck-Dänischburg (Schließung 2009)
1920 Übernahme der Werke Lissa (bei Breslau; Enteignung 1945) sowie Mehlem (bei Bonn; Schließung 1931)
1925 Übernahme der Geschirrfabrik in Torgau (Enteignung 1945)
1955 Villeroy & Boch fertigt das erste von fünf Papstgeschirren
1958 Produktion des ersten Vitroporzellans in Siebenbrunnen (1969 komplette Umstellung)
1971 Einführung der Avantgarde-Kollektion mit dem IF-Produkt-Design-Award ausgezeichneten Service Die Kugel, designt von Helen von Boch
1975 Beginn einer neuen Ära für Villeroy & Boch: Die Colani-Sanitär-Kollektion
1976 Übernahme der Porzellanfabrik Heinrich in Selb (Bayern)
1990 Villeroy & Boch geht an die Börse
1995 Zusammenarbeit mit Paloma Picasso
1996 Einführung des Konzepts „The House of Villeroy & Boch“: Paradigmenwechsel vom Keramikhersteller zum Lifestyle-Anbieter
2000 Akquisition des schwedischen Sanitär- und Armaturenherstellers AB Gustavsberg
2001 Übernahme des österreichischen Badmöbelherstellers db. das bad.
2004 Innovationspreis der deutschen Wirtschaft für NewWave Caffè
2005 Zusammenschluss von Bad und Wellness zu einem Unternehmensbereich, Ausgliederung des Fliesenbereichs in die V&B Fliesen GmbH
2006 Akquisition von drei Sanitärwerken in Mexiko
2007 Veräußerung der Mehrheit der Fliesensparte V & B Fliesen GmbH an einen türkischen Fliesenhersteller
2008 260-jähriges Firmenjubiläum, Übernahme des Badmöbelherstellers Sanipa (Treuchtlingen)
2009 Schließung des Werks in Lübeck-Dänischburg (155 Arbeitsplätze)
2012 Verkauf des Sanitärwerks in Saltillo (Mexiko)
2020 Verkauf des Sanitärwerks in Ramos (Mexiko); Neuauflage des bekannten Service Die Kugel als „La Boule“
2021 Umbenennung des Unternehmensbereichs Tischkultur in Dining & Lifestyle
2022 Eröffnung des Kochstudios La Cuisine am Hauptstandort in Mettlach
2023 275-jähriges Firmenjubiläum, Bekanntgabe der Übernahme von Ideal Standard, Verkauf des Möbelwerks in Mondsee (Österreich)
2024 Erwerb aller operativen Gesellschaften der Ideal Standard-Gruppe
2025 Verkauf der beiden Marken Gustavsberg und Vatette an die Oras Group
2025 Eröffnung Outlet am Unternehmenssitz in Mettlach
2025 Eröffnung der Villeroy & Boch Welt und des Bad und Wellness Showrooms am Unternehmenssitz in Mettlach

Geschäftsbereiche

Der Konzern ist in zwei Geschäftsbereichen tätig: Bad und Wellness sowie Dining und Lifestyle. Im Bereich Bad und Wellness gehören unter anderem die zwei Kernmarken Villeroy & Boch und Ideal Standard zum Unternehmen, die unterschiedliche Marktsegmente abdecken.

Der Bereich Dining und Lifestyle umfasst vor allem Geschirr sowie ergänzende Produkte wie Geschenkartikel, Glaswaren, Besteck und Wohnaccessoires.

Darüber hinaus richtet sich ein Teil des Angebots an gewerbliche Kunden, insbesondere an Hotellerie und Gastronomie.

Villeroy & Boch Welt

Villeroy & Boch Welt und Outlet in einem ehemaligen Fabrikgebäude

Die Villeroy & Boch Welt in der Unternehmenszentrale ist eine öffentlich zugängliche Ausstellungseinrichtung in der Alten Abtei in Mettlach, die unter anderem ein Keramikmuseum umfasst, in dem historische Elemente und Fertigungsverfahren seit der Firmengründung gezeigt werden.

Sie ging aus dem früheren Keramikmuseum hervor, das im Zuge einer Umgestaltung des Geländes hinter der Alten Abtei neu gestaltet wurde. Dabei wurden Teile des Areals verändert und ersetzt, historische Hallen saniert und der Eingangsbereich verlagert. Seitdem ist die Einrichtung mit einem Outletcenter verbunden und Teil eines öffentlich zugänglichen Areals.

Gezeigt werden unter anderem die Herstellung keramischer Produkte, die Unternehmensgeschichte sowie Entwicklungen in Design und Badgestaltung.

Der sogenannte „historische Milchladen“, der vor Umbau und Neugestaltung der Ausstellung als Museumscafé betrieben wurde, ist mit 15.000 handdekorierten Fliesen geschmückt.

2024 wurde auf dem Gelände ein neues Outlet eröffnet. Es befindet sich in einer ehemaligen Produktionshalle und umfasst eine Verkaufsfläche von rund 900 Quadratmetern. 2025 eröffnete das Unternehmen zudem einen Showroom für den Bereich Bad und Wellness mit rund 560 Quadratmetern. Dort werden Produkte der Marken Villeroy & Boch und Ideal Standard gezeigt sowie Beratung und Badplanung angeboten.

Mit der Firma in Beziehung stehende Gebäude

Sonstiges

Zum Gewinn des Titels der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 1989 bekam jede Spielerin der deutschen Mannschaft vom DFB ein 41-teiliges Kaffeeservice Mariposa als Prämie.

Literatur

-- chronologisch --

Film

Siehe auch

Commons: Villeroy & Boch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Villeroy & Boch: Villeroy & Boch - Vorstand und Aufsichtsrat V&B Group. Abgerufen am 16. Januar 2020.
  2. 1 2 3 Konzernlagebericht 2025. In: Villeroy Boch Group. Abgerufen am 15. Juni 2026.
  3. ↑ Villeroy & Boch: Von damals bis heute V&B Group. Abgerufen am 16. Januar 2020.
  4. ↑ Peter Schmidt: Sogar Goethe geriet ins Schwärmen. (Memento vom 12. Februar 2016 im Internet Archive) In: Forum. Das Wochenmagazin, 16. Oktober 2015, abgerufen am 12. Februar 2016.
  5. ↑ Wolfgang Willems: Zerbrechliche Kostbarkeiten. (Memento vom 12. Februar 2016 im Internet Archive) In: Forum, 30. Januar 2013, abgerufen am 12. Februar 2016.
  6. ↑ Geschichte der Abtei Wadgassen. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Gemeinde Wadgassen, aufgerufen am 29. Februar 2016.
      Outlet-Shop Wadgassen. In: villeroyboch-group.com, aufgerufen am 29. Februar 2016.
  7. ↑ Amand. Ferd. Neukrantz (Hrsg.): Ausführlicher Bericht über die große, allgemeine deutsche Gewerbe-Ausstellung in Berlin 1844. M. Simion, Berlin 1845, S. 393 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 3. Juli 2018]).
  8. ↑ Mettlacher Platten. In: Zeno.org
  9. ↑ Die siebente Ausstellung des steiermärkischen Vereines zur Förderung der Kunst-Industrie. In: Grazer Zeitung. 18. Dezember 1877, S. 3 (ANNO – AustriaN Newspapers Online [abgerufen am 5. Mai 2020]).
  10. ↑ Das Kunstgewerbe in der Pariser Weltausstellung. In: Die Presse. 27. Juli 1878, S. 2 (ANNO – AustriaN Newspapers Online [abgerufen am 5. Mai 2020]).
  11. ↑ Die Kunstgewerbeschule des k.k. österr. Museums in Wien. In: Allgemeine Bauzeitung. 3. Oktober 1881, S. 56 (ANNO – AustriaN Newspapers Online [abgerufen am 5. Mai 2020]).
  12. ↑ Thomas: Villeroy & Boch 1748–1930. Keramik aus der Produktion zweier Jahrhunderte. 1977, S. 5.
  13. ↑ Arthur Fontaine: Merziger Terrakotta. Weltkarriere und Wiederentdeckung eines historischen Industrieproduktes. Merzig 2006.
  14. ↑ Helmut Vogt: Die Steingutfabrik Franz Anton Mehlem in Bonn 1838-1931. In: Portal Rheinische Geschichte. Abgerufen am 19. August 2022.
  15. ↑ Ausstellung des Keramikmuseums Saargemünd zur Firmengeschichte der Saargemünder Keramikfabrik, www.sarreguemines-museum.eu.
  16. ↑ Thérèse Thomas: Die Rolle der beiden Familien Boch & Villeroy im 18. und 19. Jahrhundert. Saarbrücken 1974.
  17. ↑ Theresa Endres: 275 Jahre Villeroy & Boch: Limitierte Neuheiten mit beliebtem Paradiso-Dekor. In: Schöner Wohnen. Abgerufen am 15. Juni 2026.
  18. ↑ Zusammen haben sie 2480 Dienstjahre. In: Saarbrücker Zeitung. 29. Juni 2011, abgerufen am 15. Juni 2026.
  19. ↑ Karl Presser: Glasindustrie. In: www.saar-nostalgie.de. 28. Mai 2016, abgerufen am 16. Januar 2020.
  20. ↑ Villeroy & Boch übernimmt Badmöbelhersteller Sanipa. (Memento vom 16. Juli 2014 im Internet Archive) In: villeroy-boch.com, Mai 2008.
  21. ↑ Geschäftsbericht 2010 (Memento vom 6. Januar 2014 im Internet Archive; PDF; 1,8 MB)
  22. ↑ Pressemitteilung vom 26. Januar 2017 des Europäischen Gerichtshofes.
  23. ↑ Geschäftsbericht 2012 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive; PDF; 3,3 MB)
  24. ↑ Villeroy & Boch im SDAX. In: finanzen.net, 27. November 2013.
  25. ↑ Lanxess: Chemiekonzern wird durch Vonovia im Dax ersetzt. In: Der Spiegel. 4. September 2015, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 11. April 2025]).
  26. ↑ Presseinformation: Dr. Markus Warncke wird neuer Finanzvorstand der Villeroy & Boch AG. In: dgap.de, 16. Dezember 2014.
  27. ↑ Presseinformation: Änderungen im Aufsichtsrat: Yves Elsen folgt als Vorsitzender auf Wendelin von Boch In: mynewsdesk.com, 29. März 2017.
  28. 1 2 Villeroy & Boch: Gabi Schupp wird Vorstand Tischkultur In: Saarbrücker Zeitung, 7. Januar 2019.
  29. ↑ Nicolas Luc Villeroy: Letztes Mitglied der Gründerfamilie verlässt Vorstand von Villeroy & Boch. In: Handelsblatt Online. 8. Januar 2019, archiviert vom Original am 1. Juni 2023; abgerufen am 16. Januar 2020.
  30. ↑ Villeroy & Boch: Villeroy & Boch - Geschäftsberichte V&B Group. Abgerufen am 9. Januar 2024 (deutsch).
  31. ↑ Villeroy & Boch: Ad-hoc-Mitteilungen V&B Group. Abgerufen am 9. Januar 2024 (deutsch).
  32. ↑ V & B will Übernahme von Ideal Standard prüfen (Memento vom 19. September 2020 im Internet Archive) In: sr.de, 28. Januar 2020.
  33. ↑ Villeroy & Boch AG: Veränderungen im Vorstand. In: www.finanznachrichten.de. 22. Juli 2020, abgerufen am 14. August 2020.
  34. ↑ Villeroy & Boch: Doppelte Ergänzung des Vorstands. In: www.moebelkultur.de. 1. Dezember 2022, abgerufen am 3. Januar 2023.
  35. ↑ Villeroy & Boch übernimmt Ideal Standard und schließt dadurch zu den größten Badprodukteherstellern Europas auf. 18. September 2023, abgerufen am 18. September 2023.
  36. ↑ Villeroy & Boch completes acquisition of Ideal Standard and joins the ranks of Europe’s largest manufacturers of bathroom products. 7. März 2024, abgerufen am 28. März 2024.
  37. 1 2 3 Martin Dunzendorfer: Ideal Standard wird für Villeroy & Boch teurer als gedacht. In: Börsen-Zeitung. 14. März 2025, abgerufen am 15. Juni 2026.
  38. ↑ Villeroy & Boch plus Ideal Standard: Gemeinsame Plattformen, eigene Markenidentitäten. In: TGA. 3. Juni 2025, abgerufen am 15. Juni 2026.
  39. ↑ Villeroy & Boch: Villeroy & Boch - Aktuelle Meldungen V&B Group. Abgerufen am 16. Juni 2026 (deutsch).
  40. ↑ Karin Lubowski: IKEA-Shoppingcenter: Deutschland-Premiere: „Luv“ startet in Lübeck | shz.de. Abgerufen am 29. August 2021.
  41. ↑ Historie. (Memento vom 7. März 2016 im Internet Archive) In: villeroyboch-group.com, aufgerufen am 29. Februar 2016.
  42. ↑ Villeroy & Boch erhält 2004 den begehrten Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. (Memento vom 15. September 2015 im Internet Archive) In: villeroyboch-group.com, aufgerufen am 29. Februar 2016.
  43. ↑ Wir über uns. In: sanipa.de, aufgerufen am 29. Februar 2016.
  44. ↑ Kochstudio im Gewölbekeller. Abgerufen am 9. Januar 2024.
  45. ↑ 275 Years Creating Homes | Villeroy & Boch - YouTube. Abgerufen am 9. Januar 2024.
  46. ↑ Haka Küche: Neuer Standort in Mondsee. Abgerufen am 9. Januar 2024.
  47. ↑ Villeroy & Boch trennt sich von zwei Marken. Abgerufen am 1. August 2025.
  48. ↑ Villeroy & Boch: Eröffnet neuen Marken-Showroom. In: Möbelmarkt. 1. Juli 2025, abgerufen am 15. Juni 2026.
  49. 1 2 3 Badausstellung. Villeroy & Boch eröffnet Marken-Showroom in Mettlach. In: SBZ. 7. Juli 2025, abgerufen am 15. Juni 2026.
  50. ↑ Claudia Simone Hoff: Was in diesem Jahr auf unseren Tisch und in die Küche kommt - Stories - baunetz interior|design. In: BauNetz. 14. Juni 2021, abgerufen am 15. Juni 2026.
  51. ↑ Thomas Steinmann: Warum Villeroy & Boch das Wohnzimmer erobern möchte. In: Capital. 29. März 2022, abgerufen am 15. Juni 2026.
  52. ↑ Märkte & Produkte: Villeroy & Boch Geschirr „Millenia“ für die Gastronomie. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 5. Februar 2000, abgerufen am 15. Juni 2026.
  53. ↑ Villeroy & Boch: Villeroy & Boch Welt. Abgerufen am 16. April 2025.
  54. ↑ Badkeramik – Villeroy & Boch eröffnet Touristenattraktion im Saarland. In: SBZ. 28. Januar 2025, abgerufen am 15. Juni 2026.
  55. 1 2 Nicole Baronsky-Ottmann: Serie Museen im Saarland: Warum Villeroy und Boch bewusst kein klassisches Museum wollte. In: Saarbrücker Zeitung. 17. August 2025, abgerufen am 15. Juni 2026.
  56. ↑ Charly Lehnert: Das saarländische Geheichnis, Band 1: Erzählungen und Glossen. Lehnert Verlag, Bübingen 2014, ISBN 978-3-939286-18-9, Eintauchen in die schöne Welt der Keramik, S. 163–164.
  57. ↑ Villeroy & Boch: Historischer Milchladen V&B Group. Abgerufen am 16. Januar 2020.
  58. ↑ Annika Breinig: Villeroy & Boch eröffnet neues Outlet in Mettlach. In: SOL.de. 4. November 2024, abgerufen am 15. Juni 2026.
  59. ↑ Kapelle St. Joseph in Mettlach. In: saarland.de, 10. Juni 2013, zum Abschluss der Kapellen-Restaurierung, aufgerufen am 29. Februar 2016.
  60. ↑ Serie EM-Sieg 1989 – Ein Bild und seine Geschichte: Ein Kaffeeservice für die deutschen Fußballfrauen. www.geo.de, 3. Juli 2025, abgerufen am 21. Juli 2025.
  61. ↑ 4/12 - Kaffee Service 1989. pwa.fussballmuseum.de, abgerufen am 21. Juli 2025.