
Vivien Goldman (geboren 25. August 1954 in London) ist eine britische Sängerin und Musikjournalistin für Punk und Reggae.
Vivien Goldman ist das Kind zweier jüdischer Flüchtlinge aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Sie studierte Literatur an der University of Warwick (BA) und arbeitete einige Jahre als PR-Mitarbeiterin beim Label Island Records. In Paris gehörte sie zu den Gründern der Gruppe The Flying Lizards und produzierte 1981 die EP Dirty Washing. Sie sang und schrieb Songs für Massive Attack, Coldcut und Ryuichi Sakamoto.
Goldman schrieb Beiträge für die Musikmagazine New Musical Express, Sounds und Melody Maker über Reggae, Punk und Post-Punk. Beiträge von ihr wurden auch in New Statesman gedruckt. Sie schrieb die erste Biografie über Bob Marley und produzierte 1989 bei der Fernsehshow Big World Café im Channel 4 mehrere Sendungen zur Verbindung von englischsprachiger Musik und Weltmusik.
Goldman nimmt Lehraufträge für Punk- und Reggae-Musik an der Tisch School of the Arts der New York University (NYU) und ebenfalls an der School of Communication and Information der Rutgers University wahr. Im Sommersemester 2025 übernahm sie die Popdozentur des Studiengangs Populäre Musik und Medien an der Universität Paderborn.
Goldman lebt in Manhattan.
Schriften
Töne
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Goldman, Vivien |
| KURZBESCHREIBUNG | britische Sängerin und Musikjournalistin für Punk und Reggae |
| GEBURTSDATUM | 25. August 1954 |
| GEBURTSORT | London |