Volker Hunecke

Volker Hunecke (* 25. Juli 1940 in Oldenburg; † 21. September 2026 in Berlin) war ein deutscher Historiker und Hochschullehrer.

Werdegang

Hunecke studierte Geschichte und Altphilologie an den Universitäten Bonn, Wien und Berlin. An der Freien Universität Berlin schloss er 1966 das Studium mit dem Staatsexamen ab und wurde 1968 mit einer Arbeit zur mittelalterlichen Historiographie bei Reinhard Elze promoviert. 1967–1968 war er Stipendiat am Deutschen Historischen Institut Rom. 1973–1975 erhielt er ein Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1977 habilitierte er sich an der Universität Göttingen in Neuerer Geschichte (bei Rudolf von Thadden) mit einer Studie zur norditalienischen Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts. 1977–1978 nahm er eine Gastprofessur an der Gesamthochschule Kassel wahr. Von 1978 bis 2007 war er Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin. Von 1995 bis 2007 war er Direktor des Instituts für Geschichte und Kunstgeschichte.

Hunecke legte zahlreiche Veröffentlichungen zur italienischen, französischen und europäischen Geschichte sowie zur Kunstgeschichte des 14. bis 19. Jahrhunderts vor.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Vademekum der Geschichtswissenschaften, 10. Ausgabe, 2012/2013, Steiner, Stuttgart 2012, S. 414.
  2. ↑ Traueranzeige im Tagesspiegel vom 10. Oktober 2026, abgerufen am 10. Oktober 2026
  3. ↑ Volker Hunecke: Vita. Abgerufen am 21. Juli 2023.