| Vundabar | |
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Vundabar im Le Confort Moderne in Poitiers (2014) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten |
| Genre(s) | Indie-Rock, Post-Punk, Jangle-Pop, Surf-Rock |
| Aktive Jahre | ab 2012 |
| Website | vundabar.biz |
| Aktuelle Besetzung | |
Lead-Gesang, Gitarre | Brandon Hagen |
Schlagzeug, Percussion, Synthesizer | Drew McDonald |
Bass, Begleitgesang | Zack Abramo (2012–2016, ab 2018) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Bass, Begleitgesang | Grayson Kirtland (2016–2018) |
Vundabar ist eine US-amerikanische Indie-Rock-Band aus Boston, Massachusetts. Sie setzt sich zusammen aus Brandon Hagen (Gesang, Gitarre), Drew McDonald (Schlagzeug, Synthesizer) und Zack Abramo (Bass). Der Song Alien Blues aus dem Jahr 2015 hat die Band bekannt gemacht, weil dieser im Jahr 2021 auf TikTok viral gegangen ist. Die RIAA zeichnete ihn mit Platin aus.
Vundabar veröffentlichte 2013 ihr erstes Album in voller Länge mit dem Namen Antics. Ihr zweites Album Gawk veröffentlichte die Band im Jahr 2015. Im Februar 2018 veröffentlichten sie dann ihr drittes Album mit dem Titel Smell Smoke, welches von Keith Abrams im Headroom Studio in Philadelphia aufgenommen wurde. Ihr viertes Album Either Light veröffentlichten sie im Jahr 2020. Ihr fünftes Album Devil for the Fire veröffentlichten sie am 15. April 2022.
Am 16. September 2022 veröffentlichten sie eine Musikkompilation mit dem Titel Good Old und am 5. Mai 2023 veröffentlichten sie die Singles Digital Forest und Sugar Pill. Vom Juni 2024 bis zum 6. März 2025 veröffentlichten sie fünf Singles im Zuge des sechsten Albums in voller Länge mit dem Titel Surgery and Pleasure, welches durch Loma Vista Recordings am 7. März 2025 veröffentlicht wurde. Etwa ein Jahr später, am 6. März 2026, wurde dann die Deluxe-Version des Albums mit fünf Singles veröffentlicht.

Vor ihrer Gründung waren Brandon Hagen und Drew McDonald mit ihren Schulfreunden in einer Band namens No Nada. Diese hielt ab etwa 2009 bis 2012 zusammen, wonach sie sich aufgelöst hat, weil mehrere Bandmitglieder ins College gegangen sind. Einige der unter No Nada erschaffenen Songs konnten auf Hagens mittlerweile stillgelegtem SoundCloud gefunden werden. Zu Beginn bestand Vundabar nur aus Hagen und McDonald, mit wechselnden Bassisten. Während McDonald auf der Lesley University war, traf er auf Zack Abramo, der bald zu ihrem Hauptbassisten wurde. Im Jahr 2013 veröffentlichten sie dann zu dritt ihr Debütalbum Antics, welches sie im Zimmer von McDonald aufgenommen und in Garageband gemixt haben. Ihre erste Tournee hat Vundabar 2014 in Frankreich absolviert. Auf ihrem zweiten Album Gawk nahm die Band 2015 einen raueren Ton an, welcher Post-Punk-Elemente in ihren Sound brachte.
Im Juni 2016 ist ein neues Mitglied der Band in einem Interview aufgetreten. Als vorheriger Bassist verließ Zack Abramo die Band, um an seiner eigenen Musikgruppe Crag Mask als Lead-Sänger und Gitarrist zu arbeiten. Vundabars neuer Bassist war dann Grayson Kirtland. Er ist bis in die spätere Hälfte des Jahres 2018 als Bassist in Live-Auftritten und Interviews mit der Band Vundabar aufgetreten, wonach die Band in einem Tweet vor einem Auftritt angekündigt hat, dass Abramo der Band wieder beitreten wird.
Im Zuge des vierten Albums Either Light hat die Band ihr Auftreten und ihren Schreibstil angepasst, um einen ruhigeren und weicheren Sound anzunehmen. In einem Interview mit Allston Pudding deckte Hagen auf, dass sie viele Songs dabei mit Piano oder Synthesizer statt einer Gitarre gestaltet haben.
Am 15. April 2022 hat Vundabar das Album Devil for the Fire herausgebracht, nachdem sie davon zwei Singles, benannt Aphasia und Ringing Bell, veröffentlicht hatten. Im selben Jahr, am 16. September, veröffentlichten sie ihre Kompilation Good Old, welche aus mehreren Akustik-Covers ihrer vorherigen Songs bestand, darunter Alien Blues und Listless Blue, sowie aus weiteren Songs, aufgenommen zwischen dem Release von Gawk und Smell Smoke.
Vor ihrem zuletzt veröffentlichten Album Surgery and Pleasure und mit dem Jahr 2024 einhergehend hat Vundabar mehrere Singles veröffentlicht, darunter Spades, Life Is a Movie und mehrere weitere Versionen des Songs I Got Cracked. Allesamt erschienen am 7. März mit dem neusten Album.
Am 14. August 2025 brachte die Band die Single Big Bad Bubble Boy heraus. Dieser folgte kurz danach Death Punch am 22. Januar 2026 und The Thing. Letzteres ist ein Cover des gleichnamigen Songs der Pixies, welches am 5. Februar veröffentlicht wurde. Am 6. März veröffentlichte die Band dann die Deluxe-Version von Surgery and Pleasure.
Vundabar absolvierte vom Frühling bis Sommer des Jahres 2026 eine US-Tournee im Zuge des zehnjährigen Jubiläums ihres zweiten Albums Gawk. Im September 2026 traten sie unter anderem in Köln, Hamburg und München auf.
Ihre Musikrichtung wird als Indie-Rock mit Merkmalen des Post-Punk, Jangle-Pop und Surf-Rock beschrieben. Allmusic beschreibt den Stil als „jangly, fuzzed-out math- and surf-tinged indie rock shot through with plenty of post-punk spirit“ („Klingelnder, verzerrter Indie-Rock mit Math- und Surf-Einflüssen, durchdrungen von reichlich Post-Punk-Spirit“).
Als Einflüsse werden von der Band Dick Dale und von Sänger Brandon Hagen auch die Osees genannt. Bassist Zack Abramo führte elektronische Musik wie Burial und Schlagzeuger Drew McDonald auch Tame Impala als Einfluss auf.
Auf ihren ersten drei Alben fanden vor allem Gitarre, Bass und Schlagzeug Platz. Auf den Alben Either Light und Devil for the Fire verwendeten sie außerdem Synthesizer, Elektroschlagzeug und andere Instrumente wie Piano oder das Omnichord.
Während eines Interviews mit Sound of Boston erklärte McDonald, dass die Band ein Kassettenlabel mit dem Namen Gawk Records gegründet hat, um finanziellen Druck, welcher durch das Unterschreiben bei einem Label entstanden wäre, zu entgehen. Des Weiteren möchten sie so eine Community für Künstler gestalten. Unter dem Plattenlabel erschien 2016 auch eine EP der philadelphianischen Band Straw Hats und, in Zusammenarbeit mit einem weiteren Label, ein Album der Band Horse Jumper of Love, je betitelt mit dem Namen der Band. Beide Veröffentlichungen können auf dem Bandcamp des Musiklabels abgerufen werden.