| Marktgemeinde Waizenkirchen | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Grieskirchen | |
| Kfz-Kennzeichen: | GR | |
| Fläche: | 34,25 km² | |
| Koordinaten: | 48° 20′ N, 13° 51′ O | |
| Höhe: | 367 m ü. A. | |
| Einwohner: | 3.958 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 116 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4730 | |
| Vorwahl: | 07277 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 08 31 | |
| NUTS-Region | AT311 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Marktplatz 3 4730 Waizenkirchen | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Fabian Grüneis (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (25 Mitglieder) |
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| Lage von Waizenkirchen im Bezirk Grieskirchen | ||
Blick vom Süden auf Waizenkirchen | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Waizenkirchen ist eine österreichische Marktgemeinde im Bundesland Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 3958 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).
Waizenkirchen liegt auf einer Höhe von 367 m ü. A. im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,8 km, von West nach Ost 8,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,2 km², 9,6 % der Fläche sind bewaldet, 79,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende 56 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Manzing, Waizenkirchen und Weidenholz.
Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.
| Heiligenberg | St. Agatha | Stroheim (Bez. Eferding) |
| Peuerbach | ||
| Michaelnbach | Prambachkirchen (Bez. Eferding) |
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Klimatabelle für Waizenkirchen 1991–2020
Quelle: Klimadaten der GeoSphere-Austria-Station Waizenkirchen (ID 160), Normalperiode 1991–2020, aufbereitet von Tauernwetter Forschung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Anfang 1930 bei Regulierungsarbeiten am Leitenbach in Hub bei Lindbruck im sumpfigen Terrain aufgefundene Pfähle weisen auf eine neolithische Besiedelung hin. In einer Tiefe von 2,5 m wurden ca. 30 Stück senkrecht in den Moorboden getriebene Eichen- und Fichtenpfähle entdeckt. Verstreut über das Gemeindegebiet wurden bisher 10 steinzeitliche Beile aufgefunden.
Im Jahr 2012 aufgefundene Siedlungsspuren im Mündungsbereich des Leitenbachs stammen nach Radiokarbondatierung vermutlich aus den Jahren zwischen 668 und 779.
Eine Originalurkunde von 777 über das Gebiet „Askituna“ enthält nachfolgenden Textauszug: Nur ein höriger Mann, Adalof mit 10 Hausgenossen (= vermutlich Sippen, Ansiedelungen) bewohnte diese Gegend. Der vorliegende Fund befindet sich nicht nur in diesem Gebiet, auch der Zeitraum ist zutreffend.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte zwischen 1120 und 1140. Der Name Waizenkirchen – eigentlich „Wachenchirchen“ – erscheint auch um das Jahr 1150 im Salbuch des Stiftes Reichersberg.
Erste urkundliche Aufzeichnungen weisen unterschiedliche Schreibweisen auf, deuten aber geschlossen im ersten Wortteil auf das mittelhochdeutsche Toponym „Wasen“ (in der Bedeutung „feuchtes Ödland“.) hin.
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Waizenkirchen war bis 1923 Zentrum des Gerichtsbezirkes Waizenkirchen und wurde nach dessen Auflösung dem Gerichtsbezirk Peuerbach zugeschlagen. Gleichzeitig wurde die Gemeinde aus dem Bezirk Eferding herausgelöst und Teil des Bezirks Grieskirchen.
| Waizenkirchen: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
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| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 3.327 | |||
| 1880 | 3.240 | |||
| 1890 | 3.203 | |||
| 1900 | 3.104 | |||
| 1910 | 3.263 | |||
| 1923 | 3.181 | |||
| 1934 | 3.184 | |||
| 1939 | 3.154 | |||
| 1951 | 3.528 | |||
| 1961 | 3.417 | |||
| 1971 | 3.552 | |||
| 1981 | 3.566 | |||
| 1991 | 3.602 | |||
| 2001 | 3.653 | |||
| 2011 | 3.621 | |||
| 2021 | 3.790 | |||
| 2026 | 3.958 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1. Jänner 2021 | ||||
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 3602 Einwohner und erst nach 2011 stieg die Bevölkerung stark an. (Stand 2025)


Größte Arbeitgeber in der Gemeinde sind die Firmen Weigl (Aufzüge), Bauernfeind (PVC-Rohre), Guschlbauer (Großbäckerei), Isolena (Schafwolldämmstoffe) und die Marktgemeinde. Es gibt auch zahlreiche Vieh- und Getreidebauern sowie eine gut gewachsene Infrastruktur.
weitere Sportstätten:
Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.
Blasonierung: „Gespalten; rechts in Blau ein goldener, rot gewaffneter, aus Rachen und Ohren feuersprühender, aufgerichteter Panther; links ebenfalls in Blau auf grünem Boden eine silberne, schwarz geöffnete und rot gedeckte Kirche mit rechts vorgebautem Turm, goldenem Knauf und Kreuz auf Turmspitze und Langhaus.“
Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.
Der goldene Panther in Blau deutet auf Georg Achaz von Losenstein, der als damaliger Inhaber der Herrschaft Weidenholz die Markterhebung und Wappenverleihung im Jahr 1593 durch Kaiser Rudolf II. erwirkte. Die Kirche spricht für den Ortsnamen.
