








Walter Otto Hugo Karl Amtrup (* 15. März 1904 in Hamburg, Deutsches Reich; † 7. August 1974 in Erfurt, DDR) war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Opernsänger (Bass) und Schauspiellehrer.
Walter Amtrup wurde am 15. März 1904 als Sohn eines Landgerichtsrates in Hamburg-Altona geboren. Er absolvierte ein Realgymnasium in Lüneburg und besuchte von 1925 bis 1931 die Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg, wo er zum Schauspieler und Opernsänger ausgebildet wurde.
Sein erstes Engagement hatte Amtrup 1932/33 als Opernsänger am Landestheater Altenburg. Es folgten Bühnenstationen als Schauspieler in Meißen, Neisse, Wilhelmshaven, Hanau, Bunzlau, am Staatstheater Schwerin und bis Kriegsende an den Städtischen Bühnen in Chemnitz. Von 1947 bis 1951 wirkte er am Theater Flensburg, danach trat er für einige Jahre von der Bühne ab und arbeitete als Magazinverwalter.
Im Jahre 1955 zog er mit seiner Familie in die DDR, um ein Engagement als Charakterdarsteller an den Städtischen Bühnen Erfurt anzutreten. Nach elfjähriger Tätigkeit wechselte er an das Meininger Theater, wo er 1969 seine künstlerische Laufbahn beendete.
Walter Amtrup war mit der ehemaligen Opernsängerin Johanna Amtrup, geb. Kieling, verheiratet; aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Karin (* 1936), Turid (* 1943) und Niels-Torsten (* 1951). Der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Karsten Brensing (* 1967) ist Walter Amtrups Enkel.
Theater Altenburg
Theater Meißen
Theater Neiße
Theater Wilhelmshaven
Theater Hanau
Theater Bunzlau
Schweriner Theater
Theater Chemnitz
Theater Flensburg
Städtische Bühnen Erfurt
Meininger Theater (Auszug)
als Schauspieler
als Synchronsprecher
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Amtrup, Walter |
| ALTERNATIVNAMEN | Amtrup, Walter Otto Hugo Karl (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Opernsänger und Schauspiellehrer |
| GEBURTSDATUM | 15. März 1904 |
| GEBURTSORT | Hamburg, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 7. August 1974 |
| STERBEORT | Erfurt, DDR |