Walter Baltin

Walter Baltin (* 29. November 1908 in Potsdam; † 1973 ebenda) war ein deutscher evangelischer Theologe, Philologe und Religionspädagoge, der als Leiter des Katechetischen Seminars Potsdam (Seminar für kirchlichen Dienst Potsdam), maßgeblich an der Entwicklung der Christenlehre in der SBZ der Nachkriegszeit und in der DDR beteiligt war. Dabei griff er die Exemplaritätskonzepte der bundesdeutschen Religionspädagogen Karl Witt, Klaus Wegenast und Gert Otto auf. Er veröffentlichte bedeutende Artikel und Denkschriften in dem religionspädagogischen Blatt Die Christenlehre und war Mitglied der Kirchlichen Erziehungskammer Berlin-Brandenburg. Ab 1937 war er mit Elsbeth Ebeling verheiratet, einer Schwester von Gerhard Ebeling.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Götz Doyé, Elisabeth Stärke: Walter Baltin. Porträt. In: Die Christenlehre. Zeitschrift für den katechetischen Dienst. Band 47, 1994, S. 441–444.
  2. ↑ David Käbisch: Religionspädagogische Resonanzen in Ost und West: 1968 in transnationaler Perspektive. In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie. Band 70, Nr. 2, 2018, ISSN 2366-7796, S. 173, doi:10.1515/zpt-2018-0020.
  3. ↑ Albrecht Beutel: Gerhard Ebeling: eine Biographie. Mohr Siebeck, Tübingen 2012, ISBN 978-3-16-150447-1, S. 444.
Personendaten
NAME Baltin, Walter
KURZBESCHREIBUNG deutscher evangelischer Theologe, Philologe und Religionspädagoge
GEBURTSDATUM 29. November 1908
GEBURTSORT Potsdam
STERBEDATUM 1973
STERBEORT Potsdam