Walter Gustav Brenner (* 28. Juli 1899 in Münchberg; † 8. Dezember 1973) war ein deutscher Ingenieur für Landmaschinentechnik und Hochschullehrer.
Nach Ableistung des Militärdienstes im Ersten Weltkrieg und erfolgreicher Reifeprüfung studierte Brenner 1920 bis 1924 Maschinenbau an der Technischen Hochschule München und war ab 1925 an der Württembergischen Landesanstalt für landwirtschaftliches Maschinenwesen der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim tätig. 1927 promovierte er an der Technischen Hochschule Stuttgart mit einem Thema über Windsichter. Danach arbeitete er zwei Jahre als Konstrukteur bei Gebr. Röber in Wutha. 1930 wurde er Assistent am Institut für Landtechnik der Landw. Hochschule in Bonn-Poppelsdorf (Prof. Karl Vormfelde) und entwickelte eigene Technologien für Mähdrescher. Darüber habilitiere er 1932 an seiner Fakultät. Danach arbeitete er bis 1949 als Konstrukteur bei der Firma Claas in Harsewinkel und entwickelte hier mit den Mähdrescher vom Typ „Super“.
1949 wurde Brenner zum Professor und Direktor des Instituts für Landmaschinenforschung der Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Vorgänger der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig berufen. Im Juni 1955 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für angewandte Landmaschinentechnik und als Direktor des neu errichteten Instituts für Landtechnik an der Fakultät für Landwirtschaft in Weihenstephan. der Technischen Hochschule München in Verbindung mit der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik und Motorisierung. 1967 wurde er in den Ruhestand versetzt, übernahm aber danach noch zwei Jahre die Vertretung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brenner, Walter Gustav |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur für Landmaschinentechnik |
| GEBURTSDATUM | 28. Juli 1899 |
| GEBURTSORT | Münchberg |
| STERBEDATUM | 8. Dezember 1973 |