Daneben war er ab 1902 mit Unterbrechungen auch als Fortbildner und Forscher an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für ärztliche Fortbildung tätig, wo er zahlreiche eigene medizinische Lehrwerke schuf sowie darüber hinaus einige weit verbreitete medizinische Nachschlagewerke initiierte, die in renommierten Fachverlagen erschienen.
Ab den 1920er Jahren verwendete Walter Guttmann zunehmend den Familiennamen seiner Mutter – Marle, was dazu führte, dass Nachauflagen z. B. seiner Medizinischen Terminologie mit dem neuen Titel Guttmanns Medizinische Terminologie unter anderer Herausgeberschaft (Herbert Volkmann) erschienen. Schon 1927 erschien seine tausendseitige Einführung in die Klinische Medizin unter dem Autorennamen Walter Marle in Berlin und Wien ohne einen Hinweis auf seinen ursprünglichen Namen.
Als Nachkomme jüdischer Vorfahren fiel er, obwohl evangelisch getauft, als Person und auch in seinem Werk der antisemitischen Verfolgung zum Opfer. Ab 1937 begann die Arisierung (Entjudung) seiner Werke. Im Jahre 1941 erschien sein Name noch in einer ersten Druckquote von (Guttmanns) Medizinischer Terminologie auf dem Titelblatt, in einer zweiten Druckquote wurde der Name dort getilgt. Folgeauflagen während der nationalsozialistischen Zeit erschienen nur noch unter dem Namen der Bearbeiter. Im Zentralverzeichnis der Ärzte wurde sein Name getilgt. 1941 erschien der Name des als jüdisch verfolgten Autors noch auf den Titelseiten, 1951 im gesamten Buch nicht mehr.
Offensichtlich hatte Guttmann unter der zunehmenden Repression gegenüber Juden unter der nationalsozialistischen Diktatur zu leiden, was allerdings nur an seinen wechselnden Anschriften ablesbar ist, da ab 1937 seine Wohnungen in zunehmend weniger wohlhabenden Wohngegenden zu finden sind. Die Umstände seines Todes 1941 sind unklar, vermutet wird ein Zusammenhang mit der eintretenden Verpflichtung, als Jude einen Judenstern zu tragen.
Sprache
Unter Walter Guttmann kamen in der »Medizinischen Terminologie« neue Stichwörter aus dem nationalsozialistischen Umfeld hinzu. Es änderten sich auch die Erklärungen im Laufe der Jahre. So zum Beispiel beim Wort Rasse.
„Rasse: Gesamtheit aller Individuen einer Tierart, bei denen sich gewisse, weniger bedeutsame Merkmale, die zur Aufstellung einer besonderen Art nicht berechtigen, konstant erhalten und auch vererben.“
„Rasse [italienisch razza]: 1. Gesamtheit aller Individuen einer Tierart, bei denen sich gewisse, weniger bedeutsame Merkmale, die zur Aufstellung einer besonderen Art nicht berechtigen, konstant erhalten und auch vererben. Synonym Systemrasse. 2. Der dauernd fortlebende Volkskörper. Synonym Vitalrasse (Ploetz).“
„Rasse [arabisch ras Kopf, Ursprung, spanisch raza, italienisch razza]: 1. Unterabteilung einer Tier- oder Pflanzenart, die durch besondere erbliche Eigenschaften gekennzeichnet ist. Entsprechend auch eine Menschenrasse. 2. Inbegriff der Erbanlagen. Die Rasse eines Menschen in diesem Sinne ist identisch mit seiner Erbmasse. Beide Bedeutungen des Wortes Rasse hängen eng zusammen.“
Ähnlich auch die Definitionen der Wörter Rassenhygiene, Rasseneigenschaft, Rassenmengung und Rassenmischung postum bis in die Nachkriegszeit:
„Rassenhygiene: Lehre von den Einflüssen, welche die angeborenen Rasseneigenschaften verbessern. Cf. Eugenik.“
„Rassenhygiene: Lehre von den Einflüssen, welche die angeborenen Rasseneigenschaften verbessern, sowie praktische Anwendung ihrer Ergebnisse. Synonym Eugenik.“
„Rassenhygiene: Lehre von den Einflüssen, welche die Rasse erhalten und bestmöglich entwickeln, sowie praktische Anwendung ihrer Ergebnisse. Synonym Eugenik. Es gibt eine eliminatorische (synonym geburtenhemmende, negative, englisch-amerikanische) Rassenhygiene und eine elektive (geburtenfördernde, positive, deutsche) Rassenhygiene.“
„Rassenhygiene (Ploetz): Lehre von den Einflüssen, welche die Vitalrasse erhalten und bestmöglich entwickeln, sowie praktische Anwendung ihrer Ergebnisse. Synonym Eugenik, Erbpflege. Es gibt eine eliminatorische (synonym geburtenhemmende, negative) Rassenhygiene und eine elektive (geburtenfördernde, positive) Rassenhygiene.“
„Rassenhygiene (Ploetz 1895): Wissenschaft von der Gesunderhaltung und Höherzüchtung der Erbmasse. Synonym Eugenik (Galton) und Erbpflege.“
„Rassenhygiene (Ploetz 1895): Wissenschaft von der Gesunderhaltung und Höherzüchtung der Erbmasse. Synonym Eugenik (Galton) und Erbpflege.“ – „Rassenmengung: Nebeneinanderleben mehrerer Rassen. Rassenmischung: Durchmischung (Kreuzung) mehrerer Rassen in einer Bevölkerung.“
„Rassenhygiene (Ploetz 1895): Wissenschaft von der Gesunderhaltung und Höherzüchtung der Erbmasse. Synonym Eugenik (Galton).“
Sprachforschung
Für die Sprachforschung sind die lexikographischen Anteile seiner Veröffentlichungen einschlägig. Guttmann reklamierte für sich in Hinblick auf die medizinische Fachsprache eine Pionierrolle. In der „Vorrede“ zur ersten Auflage schrieb er Ostern 1902: „Ein Buch wie das vorliegende, das meines Wissens in der deutschen medizinischen Literatur das erste seiner Art ist, kann natürlich unmöglich vollkommen sein.“
Markwart Waldemar Michler und Jost Benedum erwähnen 1981 im Literaturverzeichnis Guttmanns 32. Auflage aus dem Jahr 1944 nur noch unter dem „arischen“ Herausgebernamen Herbert Volkmann. Nur geringfügig ausführlicher wird Walter Guttmanns Medizinische Terminologie mit dem Autorennamen Guttmann und mit seinen Bearbeitern Herbert Volkmann und Kurt Hoffmann im Literaturverzeichnis für „ein kurzgefaßtes Lehrbuch für den Unterricht in der medizinischen Terminologie“ angeführt. Noch kürzer erwähnt Klaus Großgebauer 1988 Volkmanns Medizinische Terminologie aus dem Jahr 1948 im Literaturverzeichnis. Diese drei rudimentären Quellenangaben nahm Peter Voswinckel zum Anlass, vor „den Fallstricken und Versäumnissen deutscher Biblio- und Historiographie und den Folgen unkritischen Kompilierens im Computerzeitalter“ zu warnen.
Auch Peter Reuter legte für sein Springer Klinisches Wörterbuch 2007|2008 großen Wert auf den „linguistischen Bereich.“ Maxim Zetkin und Herbert Schaldach berücksichtigten dagegen im März 1956 „hinsichtlich der Erläuterung der Fachausdrücke die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse“ der Medizin, nicht aber der Lexikologie.
Herbert Volkmann
Herbert Volkmann (1907–1970) war 1939 Assistenzarzt an der Berliner Charité. Er hatte aus Gewissensgründen sowohl sein Beamtenverhältnis (Stabsarzt der Polizei) als auch seine Mitgliedschaft in der NSDAP aufgekündigt. Seit dem Sommer 1939 war er Herausgeber mehrerer Auflagen des Wörterbuchs Guttmanns Medizinische Terminologie. „Bei der Abfassung dieses Buches“ und als „Bearbeiter der vorliegenden Auflage sah [er] sich vor die Aufgabe gestellt, in einer verhältnismäßig kurzen Zeit das Buch durchzukorrigieren, dabei die vielen, zum größten Teil noch von seinem Vorgänger angegebenen Änderungen ... zu berücksichtigen“. So störten Volkmann im Januar 1941 „viele etwas langatmige Erklärungen über die Ableitung einzelner Ausdrücke oder Namen“ von Walter Guttmann. Außer im Titel wird sein Vorgänger Walter Guttmann beziehungsweise Walter Marle nicht namentlich erwähnt. Herbert Volkmann verwendete als Schriftsteller und Journalist unter anderem die Pseudonyme Peter Hiron und Peter Grunow. Unter dem Pseudonym Peter Hiron gab er von 1940 bis weit in die sechziger JahreKnaurs Gesundheitslexikon heraus.
Zoologie für das Physikum. S. Karger, Berlin 1895.
Grundriß der Physik. Thieme, Leipzig 1896.
Elektrizitätslehre für Mediziner. Einführung in die physikalischen Grundlagen der Elektrodiagnostik, Elektrotherapie und Röntgenwissenschaft. Thieme, Leipzig 1904.
Einführung in die Klinische Medizin. 3 Bände. Urban & Schwarzenberg, Berlin 1921; „[Das Ganze in einem Band]“: Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1927, 1000 Seiten. 2., völlig umgearbeitete Auflage (als Grundbegriffe der klinischen Medizin. Eine Einführung in die klinischen Semester) ebenda 1932.
Guttmanns Grundriß der Physik für Studierende, besonders für Mediziner und Pharmazeuten. 23. Auflage, bearbeitet von W. Vahle, Urban & Schwarzenberg. – Die Auflagen 1 bis 20 erschienen im Georg Thieme Verlag in Leipzig. Ab der 21. Auflage 1925 bei Urban & Schwarzenberg. Zuletzt erschien 1928 die 22. Auflage.
Handbücher und Nachschlagewerke:
Medizinische Terminologie; Ableitung und Erklärung der gebräuchlichsten Fachausdrücke aller Zweige der Medizin und ihrer Hilfswissenschaften. Die Auflagen 31 (1944) bis 34 (1948) wurden von Herbert Volkmann herausgegeben. Die 35. Auflage (das war die letzte) wurde 1951 von Kurt Hoffmann bearbeitet.
1. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1902, VII, 1142 Spalten.
2. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1906, VII, 1338 Spalten.
3. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1909, VII, 1388 Spalten.
4. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1911, VII, 1426 Spalten.
5. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1912, VII, 1427 Spalten.
6./7. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1913, IX, 1428 Spalten.
8./9. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1917, IX, 1436 Spalten.
10./11. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1919, XI, 1308 Spalten.
12.–15. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1920, VIII, 1312 Spalten.
16.–20. Auflage; Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1923, VIII, 1328 Spalten.
21./22. Auflage von 1927; es wird von 50.000 verkauften Exemplaren geschrieben. VIII, 1252 Spalten.
23./24. Auflage; Walter Marle: Guttmanns Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1930, VIII, 1250 Spalten.
25./26. Auflage; Walter Marle: Guttmanns Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1932, VIII, 1244 Spalten.
27. Auflage; Walter Marle: Guttmanns Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1936, VIII, 1184 Spalten.
28. Auflage; Walter Marle: Guttmanns Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1937, VIII, 1184 Spalten.
29. Auflage; Herbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1939, VIII, 1060 Spalten.
30. Auflage; Herbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1941, VIII, 1058 Spalten.
31. Auflage; Herbert Volkmann (Hrsg.): Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1942, VII, 1042 Spalten.
32. Auflage; Herbert Volkmann (Hrsg.): Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1944, VIII, 1044 Spalten.
33. Auflage; Herbert Volkmann (Bearbeiter): Medizinische Terminologie. Berlin / München 1946, VIII, 1044 Spalten.
34. Auflage; Herbert Volkmann (Hrsg.): Medizinische Terminologie. Berlin / Wien 1947, VIII, 1044 Spalten, bearbeitet von Kurt Hoffmann.
35. Auflage; Herbert Volkmann (Hrsg.): Medizinische Terminologie. München / Berlin 1951, VIII, 1130 Spalten, bearbeitet von Kurt Hoffmann.
als Herausgeber: Ausgewählte Abhandlungen von Ottomar Rosenbach. Leipzig 1909.
Spezielle Diagnostik und Therapie: in kurzer Darstellung mit Berücksichtigung aller Zweige der praktischen Medizin. J. F. Bergmann, Wiesbaden 1911.
als Herausgeber: Lexikon der gesamten Therapie des praktischen Arztes mit Einschluss der therapeutischen Technik: unter Mitarbeit hervorragender Fachgenossen. Urban & Schwarzenberg, Berlin 1915/1916, zunächst in 2, ab der 2. Auflage in 3 Bänden; 4., umgearbeitete Auflage (Lexikon der gesamten Therapie mit diagnostischen Hinweisen) in 2 Bänden ebenda 1935.
Taschenwörterbuch der medizinischen Fachausdrücke für Nichtmediziner. Urban & Schwarzenberg, Berlin 1921.
Weblinks
Die bisher umfangreichste Studie zu Walter Guttmann(-Marle): Peter Voswinckel: Um das Lebenswerk betrogen: Walter Guttmann (1873–1941) und seine „Medizinische Terminologie“. In: Medizinhistorisches Journal. Band 32, 1997, S. 321–354 Vorschau (über Universitätsbibliotheken besteht eine Nationallizenz)
↑Walter Marle: Einführung in die Klinische Medizin, Band 1–3 zusammen gebunden, Verlag Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1927.
↑Karina Urbach: Geraubte Bücher. Die Zeit, erschienen am 10. Dezember 2020, abgerufen am 22. Januar 2022.
↑Herbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. 30. Auflage. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1941, 1060 Seiten.
↑Peter Voswinckel. Um das Lebenswerk betrogen: Walter Guttmann (1873-1941) und seine „Medizinische Terminologie“. In: Medizinhistorisches Journal. Band 32, 1997, S. 321–354.
↑Peter Voswinckel. Um das Lebenswerk betrogen: Walter Guttmann (1873-1941) und seine „Medizinische Terminologie“. In: Medizinhistorisches Journal. Band 32, 1997, S. 321–354.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. 3. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1909, Spalte 1062, hier noch constant statt konstant.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. 10. und 11. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1919, Spalte 1007.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. 12. bis 15. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1920, Spalte 1010.
↑Walter Guttmann (W. Marle): Medizinische Terminologie. 16. – 20. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1923, Spalte 1022.
↑Walter Marle alias Walter Guttmann: Guttmanns Medizinische Terminologie. 23. und 24. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1930, Spalte 953.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, 8. und 9. Auflage, Berlin / Wien 1917, Spalte 1099.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. 10. und 11. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1919, Spalte 1007.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. 12. bis 15. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1920, Spalte 1011.
↑Walter Guttmann (W. Marle): Medizinische Terminologie. 16. – 20. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1923, Spalte 1022.
↑Walter Marle alias Walter Guttmann: Guttmanns Medizinische Terminologie. 23. und 24. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1930, Spalte 953.
↑Walter Marle: Guttmanns Medizinische Terminologie. 25. und 26. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1932, Spalte 949.
↑Herbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. 29. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1939, Spalte 808.
↑Herbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. 30. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1941, Spalte 808.
↑Herbert Volkmann: Medizinische Terminologie. 31. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1942, Spalte 797.
↑Herbert Volkmann: Medizinische Terminologie. 32. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1944, Spalte 797.
↑Herbert Volkmann: Medizinische Terminologie. 33. Auflage, Urban & Schwarzenberg, Berlin / München 1946, Spalte 797
↑Herbert Volkmann (Hrsg.), Kurt Hoffmann (Bearbeiter): Medizinische Terminologie. 35. Auflage, Urban & Schwarzenberg, München / Berlin 1951, Spalte 857.
↑Walter Guttmann: Medizinische Terminologie. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1902, S. VI.
↑Peter Voswinckel: Um das Lebenswerk betrogen: Walter Guttmann (1873-1941) und seine „Medizinische Terminologie“. In: Medizinhistorisches Journal. Jahrgang 32, 1997, S. 321–354.
↑Jörn Henning Wolf: Kompendium der medizinischen Terminologie. Springer-Verlag; korrigierter Nachdruck, Berlin / Heidelberg / New York 1982, ISBN 3-540-11911-6, 222 Seiten, S. 207.
↑Klaus Großgebauer: Medizinische Fachsprache. Verlag für angewandte Wissenschaften, München 1988, ISBN 3-922251-03-X, 240 Seiten, Literaturverzeichnis, S. 218.
↑Peter Voswinckel: Um das Lebenswerk betrogen: Walter Guttmann (1873-1941) und seine „Medizinische Terminologie“. In: Medizinhistorisches Journal. Jahrgang 32, 1997, S. 321. Voswinckel vergaß 1997 in seiner Fußnote den Hinweis, dass Michler/Benedum 1981 in zweiter Auflage erschien.
↑Peter Voswinckel: Um das Lebenswerk betrogen: Walter Guttmann (1873–1941) und seine Medizinische Terminologie: Oder: Von den Fallstricken und Versäumnissen deutscher Biblio- und Historiographie und den Folgen unkritischen Kompilierens im Computerzeitalter. In: Medizinhistorisches Journal, Band 32, Heft 3/4 (1997), S. 321–354, Franz Steiner Verlag. .
↑Peter Reuter: Springer Klinisches Wörterbuch 2007|2008, 1. Auflage, Springer-Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, 2046 Seiten, Vorwort Seite V.
↑Herbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie. 30. Auflage. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1941, Aus früheren Vorreden und Vorwort zur 29. und 30. Auflage, S. III–V.
↑Nicht zu verwechseln mit: Georg A. Narciß: Knaurs Wörterbuch der Medizin.Droemer Knaur, München 1988, ISBN 3-426-26361-0, 576 Seiten.
↑Günter Thiele, Heinz Walter (Hrsg.): Reallexikon der Medizin und ihrer Grenzgebiete. 6 Plastikordner, Verlag Urban & Schwarzenberg, München / Berlin / Wien, 1. Band (A bis Carfimatum), 1966. Insgesamt 250.000 Stichwörter, 32 Lieferungen, keine Ergänzungslieferungen, Auflage 5500, Preis 1200 DM, ISBN 3-541-84000-5. Günter Thiele und Heinz Walter leiteten die Lexikonredaktion des Verlages. Der Verleger Michael Urban errechnete 1977 nach 15 Jahren einen finanziellen Fehlbetrag von 8 Millionen Mark und stellte deswegen das Werk ein.
↑Dagobert Tutsch (Hrsg.): Lexikon der Medizin. Urban & Schwarzenberg, München / Berlin / Wien 1975, ISBN 3-541-03012-7, ISBN 3-541-07081-1, 560 Seiten.
↑Michael Urban im Vorwort zur vierbändigen Sonderausgabe (für Boehringer Mannheim) des „Thiele, wie es wohl bald genannt werden wird.“ Günter Thiele (Hrsg.): Handlexikon der Medizin. 4 Bände. Verlag Urban & Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore ohne Jahr [1980], 2798 Seiten, S. V.
↑Hundert Jahre Urban & Schwarzenberg 1866-1966 – Gesamtkatalog. Urban & Schwarzenberg, ohne Ort und ohne Jahr, S. 86.
↑Anmerkung: Auf Seite II der 30. Auflage aus 1941 findet sich eine Aufstellung der Monate und Kalenderjahre der jeweiligen Auflagen; diese Kalenderjahre beziehen sich mitunter auf das Vorwort aus dem Jahr vor dem eigentlichen Ausgabejahr.
↑Hundert Jahre Urban & Schwarzenberg 1866-1966 – Gesamtkatalog. Urban & Schwarzenberg, ohne Ort und ohne Jahr, S. 86.
↑Hundert Jahre Urban & Schwarzenberg 1866-1966 – Gesamtkatalog. Urban & Schwarzenberg, ohne Ort und ohne Jahr, S. 267.