Walter Seestern-Pauly

Walter Seestern-Pauly, auch Walther, vollständig Hans Hermann Walt(h)er Seestern-Pauly (* 4. Dezember 1829 in Schwarzenbek; † 21. November 1888 in Lübeck) war ein deutscher Jurist.

Leben

Walter Seestern-Pauly war das älteste von acht Kindern des Amtmanns Friedrich Seestern-Pauly und seiner zweiten Frau Caroline Juliane (1810–1882), geb. von Stemann. Der Architekt Georg Seestern-Pauly war sein jüngerer Bruder.

Er besuchte das Katharineum zu Lübeck bis zum Abitur zu Ostern 1850 (gemeinsam mit seinem Bruder Georg) und studierte dann Rechtswissenschaften an den Universitäten Leipzig und Kiel. 1857 bestand er sein juristisches Examen. 1859 wurde er an der Universität Kiel zum Dr. jur. promoviert. Von Michaelis 1859 bis 1862 lehrte er als Privatdozent in Kiel. Seit 1874 praktizierte er als Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Schleswig und am Landgericht Kiel sowie als Notar; er wurde im August 1882 zum Justizrat ernannt.

Schriften

1. Theil; Commentar zu dem Gesetz von 27. Mai 1873 über das Grundbuchwesen und die Verpfändung von Seeschiffen in der Provinz Schleswig-Holstein.
2. Theil; Das Immobiliarsachenrecht in Schleswig-Holstein.
Digitalisat

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Hermann Genzken: Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907. Borchers, Lübeck 1907. (Beilage zum Schulprogramm 1907), Digitalisat, Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, Nr. 483/484
Personendaten
NAME Seestern-Pauly, Walter
ALTERNATIVNAMEN Seestern-Pauly, Walther; Seestern-Pauly, Hans Hermann Walter; Seestern-Pauly, Hans Hermann Walther
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist
GEBURTSDATUM 4. Dezember 1829
GEBURTSORT Schwarzenbek
STERBEDATUM 21. November 1888
STERBEORT Lübeck