Walther Gerhard Eduard Maas (* 6. September 1901 in Bromberg; † 29. Mai 1976 in Braunschweig) war ein deutscher Geograph und Hochschullehrer.
Nach seiner Reifeprüfung 1920 in Posen studierte Walther Maas Geographie an der Universität Posen, der Universität Krakau und der Universität Berlin. In Berlin promovierte er 1926 zum Dr. phil. Nach kurzer Tätigkeit im Schuldienst an deutschen Schulen in Polen arbeitete er von 1923 bis 1926 als Dolmetscher beim Auswärtigen Amt in Berlin und von 1926 bis 1931 beim Preußischen Innenministerium sowie beim Reichswirtschaftsministerium. Außerdem war er von 1929 bis 1931 als Dozent an der Universität Berlin tätig. 1932 arbeitete er als Dozent an der University of Birmingham und von 1933 bis 1935 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Paris (Sorbonne). Bis 1938 war er wieder im Schuldienst in Beuthen (Oberschlesien) tätig. Es folgte eine Tätigkeit an der Stadtbibliothek in Châlons-en-Champagne. Während des Zweiten Weltkriegs war Maas wieder als Dolmetscher bei der Wehrmacht tätig. Nach einer Arbeit als Gymnasiallehrer in Paris von 1946 bis 1948 und Dolmetscherarbeit in Baden-Baden wurde er 1950 Dozent an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig. Nach einer Lehrtätigkeit in Ostpakistan (Universität Dacca) wurde er Professor an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig (bis 1969: Kant-Hochschule) für Didaktik der Geographie und Heimatkunde und trat 1969 in den Ruhestand.
In seinen zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigte sich Walther Maas vor allem mit der Sozial- bzw. Siedlungsgeographie, vor allem mit Bezug zu Polen, insbesondere Westpreußen und der Region Posen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maas, Walther |
| ALTERNATIVNAMEN | Maas, Walther Gerhard Eduard (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geograph und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 6. September 1901 |
| GEBURTSORT | Bromberg |
| STERBEDATUM | 29. Mai 1976 |
| STERBEORT | Braunschweig |