Preik absolvierte von 1947 bis 1950 eine Lehre als Steinmetz und studierte von 1950 bis 1953 an der Fachschule für angewandte Kunst in Wismar und dann bis 1958 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Nach dem Diplomabschluss übersiedelte er nach Waren und war er seitdem freischaffend tätig.
Sein umfangreiches Werk umfasst Plaketten, Kleinplastiken, Brunnenplastiken, Gedenk- und Mahnmale. Dabei arbeitete er mit verschiedenen Materialien, darunter Naturstein, Gips, Bronze und andere Metalle, Emaille, aber auch Holz und Kunststoff. Zahlreiche Tierfiguren, Fabelgestalten und Denkmale stehen im öffentlichen Raum nordostdeutscher Städte, vor allem in seinem Wohnort Waren.
Von 1993 bis zu seinem Tod arbeitete er gemeinsam mit seinen Söhnen Jan und Ole Preik in der Rechtsform Preik GmbH.
1969, Zwei Kiebitze auf einer Stange (Bronze, Höhe 2,20 m; Guss in Lauchhammer; Neubrandenburg, Innenhof des damaligen Verwaltungszentrums)
1972, Der Mensch in der Natur; Wandbild, Kupferätzung und Bronze, 4,00 × 1,50 m; Entwurf mit Werner Schinko; techn. Ausführung durch Schinko und den VEB Lauchhammer; Waren, Eingangshalle des damaligen VEB Wellpappenwerk
1974, Lütt Matten, de Has (Bronze), Waren (Müritz)
↑Ruth Pape et al.: Bildende Kunst + Architektur. Baukatalog Teil 4, Potsdam, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Neubrandenburg. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1972, Neubrandenburg, S. 156/157
↑Ruth Pape et al. (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1973