Walther Prokop

Walther Prokop (* 1. Dezember 1946 in Rosenheim) ist ein deutscher Komponist.

Leben

Walther Prokop ist der Sohn des Malers und Grafikers Karl Prokop.

Walther Prokop studierte Schulmusik und Komposition bei Franz Xaver Lehner und Wilhelm Killmayer an der Münchner Musikhochschule. Er war Musiklehrer am Gymnasium in Gars am Inn, leitete einen Kirchenchor und war Dozent an der Fachhochschule Rosenheim für Chor und Orchester. Prokop ist seit 2011 im Ruhestand.

Er erhielt 1981 den Förderpreis der Stadt Rosenheim. 2018 wurde ihm der Sudetendeutsche Kulturpreis für Musik verliehen. Von 1986 bis 2004 bereicherte er als Vorsitzender des Tonkünstlerverbandes Südostbayern das Konzertleben in Rosenheim.

Seit etwa 1980 veröffentlicht Prokop regelmäßig Rezensionen über Kultur in der Region im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) sowie in der neuen musikzeitung (nmz).

Werk

Aus seinen autodidaktisch verarbeiteten musikalischen sowie literarischen Eindrücken entwickelte Walther Prokop eine traditionelle Tonsprache. Seine oft von konkreten Gelegenheiten angeregten Kompositionen sind durch ihre Klangfarbe und Melodik französischen Vorbildern verpflichtet. Prokops literarisches Interesse findet in einer zunehmenden Konzentration auf Lied-Kompositionen Niederschlag.

Lieder

Chormusik

Klavier und Orgel

Gesang und Orgel

Kammermusik

Orchester

Aufsätze

Einzelnachweise

  1. ↑ Walther Prokop. In: Oberbayerisches Volksblatt. Abgerufen am 28. April 2026.
  2. ↑ OVB-Online - Geburtstagskonzert mit Werken von Walther Prokop, abgerufen am 28. April 2026.
  3. ↑ Finale furioso für Prokop. Wasserburger Zeitung, 1. August 2011, abgerufen am 28. April 2026.
Personendaten
NAME Prokop, Walther
KURZBESCHREIBUNG deutscher Komponist
GEBURTSDATUM 1. Dezember 1946
GEBURTSORT Rosenheim