
In der Mathematik ist der Warschauer Kreis (benannt nach der Wirkungsstätte seines Entdeckers Karol Borsuk) ein topologischer Raum, der unter anderem als Gegenbeispiel für Verallgemeinerungen verschiedener topologischer Lehrsätze von CW-Komplexen auf beliebige topologische Räume dient.
Als Warschauer Kreis bezeichnet man eine abgeschlossene Teilmenge der Ebene, die aus einem Teil des Graphen
und der Strecke
der y-Achse durch Hinzufügen einer beide Teile verbindenden Kurve entsteht:
Statt kann man auch einen anderen Intervall nehmen.