Auflösungsvermögen: Erkennen von 0,5% oder weniger Wasserstoff in der Luft, Reaktionszeit < 1 Sekunde
Lebensdauer: Mindestens die Zeit bis zur planmäßigen Wartung
Kosten: Ziel ist 5 US-Dollar pro Sensor und 30 US-Dollar pro Controller
Typen
Es gibt verschiedene Arten von Wasserstoffsensoren, die sich in der Methode unterscheiden, das Gas zu entdecken:
In vielen Sensoren wird Palladium verwendet, da es eine hohe Adsorptionsfähigkeit für Wasserstoff besitzt und sich Palladiumhydrid bildet. Allerdings sind Palladium-basierte Sensoren stark temperaturabhängig, was bei zu niedrigen Temperaturen zu einer hohen Reaktionszeit führt. Außerdem müssen sie vor Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und Schwefelwasserstoff geschützt werden.
Die Verbindung von Nanotechnologie mit MEMS erlaubt die Produktion von Sensoren, die bei Raumtemperatur fehlerfrei funktionieren. Der Sensor ist mit einem Film von Indium(III)-oxid (In2O3) und Zinn(IV)-oxid (SnO2) überzogen. Bei Kontakt mit Wasserstoff schwillt dieser Film an und erzeugt dadurch neue elektrische Verbindungen.
Einige Sensoren bestehen aus einer Schottky-Diode, deren Aktivierungsenergie bei der Adsorption von Wasserstoff durch Palladium zur Verfügung steht. Eine Schottky-Diode mit einem Pd/InGaP-Halbleiter kann eine Konzentration von 15ppm Wasserstoff in der Luft erkennen.