Webams

Webams
Gemeinde Eggenthal
Koordinaten: 47° 54′ N, 10° 28′ OKoordinaten: 47° 54′ 14″ N, 10° 28′ 5″ O
Höhe: 795 m ü. NHN
Einwohner: 34 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 87653
Vorwahl: 08347
Webams von Südwesten
Webams von Südwesten

Webams gehört zur Siedlungsgruppe Holzstetten und ist ein Ortsteil der oberschwäbischen Gemeinde Eggenthal im Landkreis Ostallgäu in Bayern.

Lage

Der Weiler liegt westlich von Eggenthal.

Geschichte

Webams dürfte auf 1498 erstmals genannte Familien mit Namen Weber zurückgehen, die vermutlich identisch mit schon 1472 genannten Familien dieses Namens sind, die in der abgegangenen Siedlung Singrienen bei Röhrwang im Zuge beurkundeter Weiderechts-Streitigkeiten genannt sind. Der Ortsname Webams erscheint erstmals 1718.

Der Weiler gehörte zur Ronsberger Herrschaft von Stein. Nach deren Teilung gelangte er mit den umliegenden Orten 1749 an das Kloster Kempten unter Fürstabt Engelbert von Syrgenstein.

Bis zum 1. Mai 1978 gehörte Webams zur bis dahin selbstständigen Gemeinde Bayersried im ehemaligen Landkreis Marktoberdorf. Bayersried wurde dann im Zuge der Gebietsreform nach Eggenthal eingemeindet.

Kirchlich gehörte der Ort bis 1495 zur Pfarrei Baisweil. Seit 1495 gehört er zur Eggenthaler Pfarrei St. Afra.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Webams in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 14. Januar 2018.
  2. ↑ Walter Brandmüller: Geistiges Leben im Kempten des 17. und 18. Jahrhunderts. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 43 (1980), S. 620 f.
  3. ↑ Johann Baptist Haggenmüller: Geschichte der Stadt und der gefürsteten Grafschaft Kempten, S. 294