Weitgraben

Weitgraben (Dorf)
Katastralgemeinde Weitgraben
Weitgraben (Österreich)
Weitgraben (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Blindenmarkt
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Koordinaten 48° 8′ 58″ N, 14° 58′ 45″ OKoordinaten: 48° 8′ 58″ N, 14° 58′ 45″ Of1
Höhe 350 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 31 (1. Jänner 2017)
Fläche d. KG 5,91 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeindenummer 14418
Zählsprengel/ -bezirk Blindenmarkt-Umg. (31505 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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Weitgraben ist ein Dorf und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Blindenmarkt, Niederösterreich. Mit Oktober 2017 wurde die damalige Ortschaft Weitgraben aufgelöst und zu Blindenmarkt zusammengelegt.

Geografie

Das Dorf Weitgraben liegt zwei Kilometer nördlich von Blindenmarkt und ist über die Landesstraße L6016 erreichbar.

Geschichte

Im Franziszeischen Kataster von 1822 ist Weitgraben als Haufendorf mit drei Vierkantern und weiteren Gehöften und Häusern verzeichnet. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 15 Häusern genannt, das nach Blindenmarkt eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Auhof besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Franziszeischer Kataster (um 1820): Weitgraben (online auf mapire.eu).
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 384f (Weitgraben in der Google-Buchsuche).