Werner Carstens (* 25. August 1899 in Harmsdorf, Holstein; † 25. Mai 1948 in Schleswig) war ein deutscher Historiker und Archivar.
Carstens war Sohn eines Lehrers, wuchs aber in Kiel auf. Nach seiner Reifeprüfung in Kiel im Jahre 1917 studierte Werner Carstens Geschichte, Germanistik und Geographie an den Universitäten Kiel, Freiburg/Br. und Wien. 1925 promovierte er bei Carl Rodenberg an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Im selben Jahr begann er seine Archivtätigkeit, zunächst als Volontär am Preußischen Geheimen Staatsarchiv; 1927 wechselte er an das Staatsarchiv Breslau und 1930 an das Staatsarchiv Danzig. Seit 1934 war er am Staatsarchiv in Kiel tätig, unterbrochen von Kriegsdienst und Gefangenschaft. In der Kriegsgefangenschaft erkrankte er an einer Nierenentzündung, 1946 kehrte er aus englischer Kriegsgefangenschaft heim. Im gleichen Jahr wurde er zum Landesarchivrat ernannt.
Carstens legte eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten zur mittelalterlichen Geschichte Schleswig-Holsteins vor.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Carstens, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker und Archivar |
| GEBURTSDATUM | 25. August 1899 |
| GEBURTSORT | Harmsdorf, Holstein |
| STERBEDATUM | 25. Mai 1948 |
| STERBEORT | Schleswig |