Werner Janzarik (* 3. Juni 1920 in Zweibrücken; † 3. April 2019 in Traunstein) war ein deutscher Psychiater und Hochschullehrer.
Janzarik wurde nach dem Medizinstudium zum Dr. med. promoviert und habilitierte sich 1959 mit dem Thema Dynamische Grundkonstellationen in endogenen Psychosen. Von 1951 bis 1974 wirkte er als Oberarzt und Leiter der Forensischen Sektion der Universität Mainz; ab 1965 war er außerplanmäßiger Professor. Von 1974 bis 1988 war er als Nachfolger von Walter Ritter von Baeyer ordentlicher Professor und Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Zudem war er von 1977 bis 1990 Herausgeber der Zeitschrift Der Nervenarzt. Zu seinen Publikationen gehörte 1968 Schizophrene Verläufe, 1974 Themen und Tendenzen der deutschsprachigen Psychiatrie.
Er wurde im Jahr 1980 in der Sektion Neurowissenschaften als Mitglied in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle (Saale) aufgenommen.
Werner Janzarik war verheiratet und hatte sechs Kinder.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Janzarik, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychiater und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 3. Juni 1920 |
| GEBURTSORT | Zweibrücken |
| STERBEDATUM | 3. April 2019 |
| STERBEORT | Traunstein |