Werner Pfab (ursprünglich: Nothdurft) (* 12. April 1951 in Hildesheim) ist ein deutscher Sprach- und Kommunikationswissenschaftler.
Werner Pfab studierte von 1971 bis 1978 Kommunikationsforschung, Phonetik und Psychologie an der Universität Bonn und legte dort 1976 die Magisterprüfung ab. 1978 absolvierte er an dieser Universität die Prüfung zum Diplom-Psychologen. Werner Pfab gehört zur ersten Generation von Gesprächsanalytikern in Deutschland (erste Veröffentlichung 1978 zusammen mit T.Bliesener). Ab 1979 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache (IdS) in Mannheim in Forschungsprojekten zu Beratung- und Schlichtungsgesprächen. Im Jahre 1983 promovierte er in Bonn bei Gerold Ungeheuer zum Dr. phil. Von 1989 bis 1991 hielt er sich als Habilitationsstipendiat an der University of California at Berkeley bei Prof. John Gumperz auf. Ab 1992 war er Projektleiter an einem DFG-Sonderforschungsbereich der Universitäten Heidelberg und Mannheim und des IdS. Er habilitierte sich 1995 im Fach Kommunikationswissenschaft an der GHS Essen. Anschließend wurde er auf eine Professur für Theorie und Praxis Sozialer Kommunikation an der Hochschule Fulda berufen. Dort leitete er die Weiterbildungsstudiengänge Sozialkompetenz und Professionelles Coaching und Supervision. 2017 trat er in den Ruhestand. Er widmet sich seitdem der Entwicklung einer phänomenologischen Theorie sozialer Interaktion. In seinen Veröffentlichungen beschäftigt sich Pfab vor allem mit Beratung in der Sozialen Arbeit, der Konflikt- und Streitschlichtung und der Gesprächsanalyse und der Theorie sozialer Kommunikation.
| Personendaten | |
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| NAME | Pfab, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sprach- und Kommunikationswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 12. April 1951 |
| GEBURTSORT | Hildesheim |