Werner Schenkel

Werner Schenkel (* 11. Januar 1938 in Tübingen; † 21. Februar 2013) war ein deutscher Bauingenieur.

Leben

Werner Schenkel studierte an der Universität Stuttgart, damals Technische Hochschule Stuttgart, Bauingenieurwesen.

1966 trat er in den Dienst des Siedlungsverbands Ruhrkohlenbezirk (SVR) und baute dort innerhalb von zwei Jahren die neu eingerichtete Abteilung 8 Auskunfts- und Beratungsstelle Müll auf, die er bis 1974 leitete. Damit war er verantwortlich für eine der wichtigsten Aufgaben des SVR in dieser Zeit: die Organisation der städteübergreifenden Abfallwirtschaft; diese bestand damals im Wesentlichen in der Anlage geordneter Deponien. Unter Schenkels Regie entstand die Zentraldeponie Emscherbruch auf dem Gebiet der Stadt Gelsenkirchen.

1974 wechselte Werner Schenkel an das neugegründete Umweltbundesamt in Berlin, auf die Position eines Ersten Direktors und Professors. Anfangs leitete er den Fachbereich Abfallwirtschaft und Wasserwirtschaft. Ab 1994 leitete er den neuen Fachbereich Umweltbeobachtung und Umweltanforderung, womit sich Umweltqualitätsziele formulieren lassen. Er trat 2003 in den Ruhestand.

Seit der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) im November 1990 war er bis Juni 1995 Vizepräsident, seitdem war er Ehrenvorsitzender des Vereins.

Publikationen

Beiträge in:

Herausgeberschaft

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Dokumentation der Veranstaltung aus Anlass des Ausscheidens des Ehrenvorsitzenden der DGAW e.V. Herrn Werner Schenkel aus dem Umweltbundesamt. Hrsgg. von der DGAW. Abgerufen am 27. Januar 2024.
  2. ↑ Kurzbio zu Werner Schenkel in focus umwelt. Kultur – Umwelt – Nachhaltigkeit. 1975 – 2005. 30 Jahre Umweltschutzanlagen Siggerwiesen. Herausgegeben vom Reinhalteverband Großraum Salzburg Stadt und Umlandgemeinden, Bergheim 2005, S. 71.
  3. ↑ Prof. Werner Schenkel, Gründer und Ehrenvorsitzender der DGAW e.V. ist am 21. Februar 2013 im Alter von 75 Jahren verstorben. ask-eu.de.
  4. ↑ DGAW-Ehrenkolloquium für Prof. Werner Schenkel. kommunalwirtschaft.eu, Berlin 18. Juni 2013.