Wettensen

Wettensen
Wappen von Wettensen
Koordinaten: 52° 1′ N, 9° 48′ OKoordinaten: 52° 1′ 3″ N, 9° 48′ 12″ O
Höhe: 94 m ü. NHN
Fläche: 1,89 km²
Einwohner: 49 (1. Nov. 2024)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31061
Vorwahl: 05181
Wettensen (Niedersachsen)
Wettensen (Niedersachsen)
Lage von Wettensen in Niedersachsen
Ortsmitte mit Urbanuskapelle
Ortsmitte mit Urbanuskapelle

Wettensen ist ein nördlich gelegener Ortsteil der Stadt Alfeld (Leine) im niedersächsischen Landkreis Hildesheim.

Geografie

Wettensen liegt im Leinebergland westlich der Sieben Berge und östlich dicht an der Leine, gegenüber Godenau.

Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort im Jahr 1334 mit der Belehnung der Herren von Steinberg durch die Äbtissin von Gandersheim.

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, hat Wettensen seine Selbständigkeit verloren und ist seitdem ein Ortsteil der Stadt Alfeld (Leine).

Politik

Stadtrat und Bürgermeister

Auf kommunaler Ebene wird der Ort Wettensen vom Stadtrat aus Alfeld vertreten.

Ortsvorsteher

Ortsvorsteher des Ortes Wettensen ist seit dem 4. November 2021 Sebastian Wieprich (Parteilos).

Wappen

Der Gemeinde wurde das Kommunalwappen am 18. November 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 31. Januar 1939.

Wappen von Wettensen
Wappen von Wettensen
Blasonierung: „In Gold ein schwarzer Rehbockkopf mit kräftigem Sechsergehörn.“
Wappenbegründung: Da die Geschichte der Gemeinde Wettensen keinerlei Anhaltspunkte für die Gestaltung eines Wappens bot, erkor der Bürgermeister nach Anhörung der Gemeinderäte das oben beschriebene. Es äußert sich hier der Naturfreund und Jäger, der mit Recht in dem Reh wegen seiner edlen Gestalt den Schmuck der Gemarkung sieht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Jüdische Friedhof
Blick von Wettensen zum Lauensberg (li., 333 m), Heimberg (Mitte, 316 m), Himmelberg (308 m, re.) in den Sieben Bergen
Commons: Wettensen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Haushaltsplan 2025. Vorbericht. In: Webauftritt. stadt Alfeld, abgerufen im August 2025.
  2. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  3. ↑ https://ratsinfo.stadt-alfeld.de/bi/kp0041.asp
  4. 1 2 Wilhelm Barner: Wappen und Siegel des Kreises Alfeld. Neubindung. Lax GmbH & Co. KG, Hildesheim 1998 (Digitalisat des Textteils der Erstauflage von 1940 [PDF; 10,0 MB; abgerufen am 11. Juni 2019]).
  5. ↑ Wilhelm Mithoff: Fürstenthümer Hildesheim nebst der ehemals freien Reichstadt Goslar, Band 3, 1875, S. 240.