| Weyerburg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Weyerburg Verwaltungssprengel | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |
| Pol. Gemeinde | Hollabrunn | |
| Koordinaten | 48° 34′ 18″ N, 16° 11′ 7″ O | |
| Höhe | 263 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 98 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 67 (2001) | |
| Fläche d. KG | 12,53 km² (31. Dez. 2023) | |
| Postleitzahl | 2031 | |
| Vorwahl | +43/02953 | |
| Ortsvorsteher | Josef Riepl | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 03757 | |
| Katastralgemeindenummer | 09066 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Weyerburg (31022 083) | |
Weyerburg mit dem Schloss im Vordergrund | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Weyerburg (bis 1959 Weierburg) ist ein Dorf in Niederösterreich und eine Ortschaft sowie Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Hollabrunn im gleichnamigen Bezirk Hollabrunn. Die Ortschaft hat 98 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1970 war Weyerburg eine eigenständige Gemeinde.
Weyerburg liegt im nördlichen Niederösterreich östlich von Hollabrunn und am nördlichen Rand des Glasweiner Waldes. Der Name der Ortschaft ist auf den gleichnamigen Herrschaftssitz (Burg) zurückzuführen. Nachbarorte von Weyerburg sind in der Stadtgemeinde Hollabrunn die Orte Eggendorf im Thale und Altenmarkt im Thale sowie in der Marktgemeinde Göllersdorf der Ort Porrau.
| Eggendorf im Thale | Altenmarkt im Thale | |
| Wieselsfeld | Glasweiner Wald | |
| Porrau | Füllersdorf, Herzogbirbaum |
Urkundlich 1204 erstmals erwähnt, wurde Weyerburg Mitte des 14. Jahrhunderts zum Markt erhoben. Das Dorf lag ursprünglich südlich der rezenten Ortschaft, diese frühere Siedlung ist im 15. Jahrhundert jedoch verödet.
Das in Weyerburg befindliche Schloss, früher eine Burg, befand sich in wechselndem Besitz, seit 1714 gehört es der Familie Schönborn, nachdem der damalige Reichsvizekanzler, Graf Friedrich Karl von Schönborn-Puchheim, der spätere Fürstbischof, die Herrschaft Weyerburg nebst anderen dazugehörigen Dörfern vom Grafen Johann Dominik von Hochburg gekauft hatte, um seine 1710 erworbene Herrschaft Göllersdorf zu ergänzen, wo er 1712–1717 das Schloss Schönborn hat erbauen lassen. Anfang des 20. Jahrhunderts war im Gemeindegebiet die Errichtung des Eisenbahnstrecke Stockerau – Joslowitz vorgesehen, an der in Weyerburg eine Station projektiert wurde.
Mit 24. Juli 1959 wurde der damals noch Weierburg genannte Ort in Weyerburg umbenannt.
Mit 1. Jänner 1971 wurden Weyerburg und die bis dahin selbständigen Gemeinden Altenmarkt im Thale, Eggendorf im Thale, Kleinkadolz und Kleinstetteldorf nach Enzersdorf im Thale eingemeindet, ehe ein Jahr später das vereinigte Enzersdorf im Thale nach Hollabrunn eingemeindet wurde.
