Weyermoor

Weyermoor
Gemeinde Worpswede
Koordinaten: 53° 13′ N, 8° 54′ OKoordinaten: 53° 13′ 8″ N, 8° 53′ 36″ O
Fläche: 95 ha
Eingemeindung: 1. April 1929
Eingemeindet nach: Worpheim
Postleitzahl: 27726
Vorwahl: 04792
Weyermoor (Niedersachsen)
Weyermoor (Niedersachsen)
Lage von Weyermoor in Niedersachsen

Weyermoor ist ein Ortsteil der Gemeinde Worpswede im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Reihendorf Weyermoor liegt an der Südseite der Weyermoorer Straße etwa einen Kilometer westlich des Ortsrandes von Worpswede.

Geschichte

Die Moorkolonie Weyermoor wurde im 18. Jahrhundert im Amt Osterholz des Kurfürstentums Hannover gegründet. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Lilienthal im Departement der Wesermündung. 1814 fiel Weyermoor an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Osterholz sowie ab 1852 zum Amt Lilienthal. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Weyermoor ab 1885 zum Kreis Osterholz. Am 1. April 1929 wurde Weyermoor nach Worpheim eingemeindet. Worpheim wiederum wurde am 1. Oktober 1936 nach Worpswede eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181264
184574
187161
188554
189564
191066

Bodendenkmale

Mehrere Wurten im ehemaligen Gemeindegebiet sind geschützte Bodendenkmale.

Verkehr

Weyermoor hat einen Haltepunkt für Touristikzüge an der Bahnstrecke Bremervörde–Osterholz-Scharmbeck.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Volkszählung 1895
  2. ↑ Verzeichnis der bremisch-verdischen Moorkolonien
  3. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 96 (google.de).
  4. ↑ Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852
  5. ↑ Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 24
  6. ↑ Michael Rademacher: Osterholz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 138 (google.de).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Der Kreis Osterholz im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.