Wierzbice

Fronleichnamskirche und Kirche der seligen Jungfrau Maria von Tschenstochau in Wierzbice (Kościół Bożego Ciała i NMP Częstochowskiej)

Wierzbice (deutsch Wirrwitz auch Wirwitz) ist ein Ort in der Landgemeinde Kobierzyce (Koberwitz, 1937–1945 Rößlingen) im Powiat Wrocławski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Vor 1945 trug der etwa 20 km südwestlich von Breslau an der Bahnstrecke Wrocław–Jedlina-Zdrój gelegene Ort den deutschen Namen Konradserbe von 1937 bis 1945. Zwischen 1975 und 1998 gehörte das Dorf verwaltungsmäßig zur Woiwodschaft Breslau.

Geschichte

Der Ort wird erstmals 1310 als Wirbicz genannt, auch Würbitz, 1339 Wirbicz, 1346, 1380 Wirbitz, seit 1453 Grocz-Würbitz und seit 1534 Wirbitz. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs in der Deutung Wribicz = Bruchweideplatz.

Am 31. Januar 1369 kauft Herzog Ludwig I. von den Brüdern Otto und Conrad von Borsnitz die herzoglichen Rechte an Wribicz für 300 Mark zurück.

Sehenswürdigkeiten

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Einzelnachweise

  1. ↑ Wiesław Długosz: Wierzbice (polnisch). (HTML) dokumentyslaska.pl, abgerufen am 1. Juli 2026.
  2. ↑ Cornelia F. Bock: Zwischen Ritualität und Diversität Die Aushandlung interkultureller Identitäten im deutsch-afrikanischen Gottesdienst. De Gruyter, 2025, ISBN 978-3-11-172243-6, S. 552 (google.de).
  3. ↑ Forschungen und Quellen zur Kirchen und Kulturgeschichte Ostdeutschlands Band 6. Böhlau Verlag, 1969, S. 185 (Auszugsansicht) (google.de).
  4. ↑ Johann G. Knie, J. M. L. Melcher: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien. Graß, Barth, 1845, S. 749 (google.de).
  5. ↑ Heinrich Adamy: “Die” schlesischen Ortsnamen, ihre Entstehung und Bedeutung ein Bild aus der Vorzeit. Priebatsch's Buchhandlung, 1889, S. 55 (google.de).
  6. ↑ Zeitschrift des Vereins für Geschichte Schlesiens Band 6, Teil 1. F. Hirt, 1864, S. 74 (google.de).

Koordinaten: 50° 57′ 20″ N, 16° 53′ 36″ O