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Review des Tages Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages: Henriette Zobel (23. Febr. 1813 – nach 20. Jan. 1865) war eine hessische Bürgerin, deren Biografie mit den Frankfurter Septemberunruhen des Revolutionsjahres 1848 verknüpft ist. Die politisch interessierte Handwerkersfrau verfolgte die Beratungen der Frankfurter Nationalversammlung und gehörte am 18. Sept. 1848 zu der Gruppe, die Hans von Auerswald und Felix von Lichnowsky verfolgten. Wie weit sie an den Geschehnissen beteiligt war, konnte nicht festgestellt werden. Sechs Tage nach der Tötung der beiden Abgeordneten wurde sie verhaftet und fast fünf Jahre in Untersuchungshaft gehalten. Das Frankfurter Appellationsgericht verwies sie 1853 wegen ihrer vermutlichen Mitwirkung an den gegen von Auerswald gerichteten Gewalttaten, auch wegen angenommener Anstiftung und Rädelsführung, zu 16 Jahren Zuchthaus. Obgleich das Oberappellationsgericht 1855 einen Teil der Schuldvorwürfe verwarf, versuchte es, die Strafe nur auf 15 Jahre zu vermindern. Erst im Januar 1865 wurde Zobel aus gesundheitlichen Gründen auf Bewährung entlassen. Ihre Bedeutung in der Öffentlichkeit erhielt sie durch zeitgenössische Bildnisse, den als Beweisstück verwendeten Regenschirm und die damit verbundenen geschlechtsspezifischen Zuschreibungen, während neuere Forschung sowohl der Beweislage als auch der politischen Funktion des Urteils kritisch entgegensteht. |
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 12. Oktober/22. Oktober

Die Doppeltgänger ist eine Erzählung von E. T. A. Hoffmann. Sie entstand Ende Juni oder Anfang Juli 1821 und wurde im Herbst desselben Jahres im Almanach Feierstunden mit einer Vordatierung auf das Jahr 1822 veröffentlicht.
Die Erzählung war ursprünglich als Teil des fragmentarisch gebliebenen Romans des Freiherrn von Vieren konzipiert, den Hoffmann mit Adelbert von Chamisso, Julius Eduard Hitzig und Karl Wilhelm Salice-Contessa plante.
Während der Doppelgänger in anderen Texten Hoffmanns als Mittel zur Darstellung psychologischer Verwirrungszustände oder als atmosphärisches Beiwerk dient, stehen in der Erzählung das Phänomen selbst und die Frage im Mittelpunkt, was es für zwei junge Männer bedeutet, mit einem Ebenbild konfrontiert zu sein.
In der Literaturwissenschaft zählten Die Doppeltgänger lange Zeit zu den am wenigsten geschätzten und nicht selten schroff abgelehnten Werken Hoffmanns. Die überwiegend negativen Bewertungen wurden in der Forschung allerdings teilweise korrigiert.
Nach E. T. A. Hoffmanns Roman Die Elixiere des Teufels möchte ich nun gerne Hoffmanns Erzählung Die Doppeltgänger vorstellen. Der Artikel befand sich bereits im Review, erhielt dort jedoch keine Reaktionen, was möglicherweise auch daran liegen könnte, dass es sich um eine eher unbekannte Erzählung Hoffmanns handelt. Dabei nimmt gerade diese Erzählung innerhalb von Hoffmanns Œuvre hinsichtlich des Doppelgängermotivs eine besondere Stellung ein. Während der Doppelgänger in den Elixieren innere Zerrissenheit und Wahnsinn beim Protagonisten Medardus auslöst und der Doppelgänger schließlich die Geliebte ermordet, handelt es sich in Die Doppeltgänger vornehmlich um eine äußere Verwechslung, die in ein versöhnliches Ende mündet. Die Sekundärliteratur ist begrenzt, da die Erzählung kaum rezipiert wurde. Ich habe mir daher insbesondere Mühe gegeben, die vorhandene Literatur möglichst gründlich auszuwerten. Über Anmerkungen und Bewertungen würde ich mich sehr freuen. --Gezeitengarten (Diskussion) 12:48, 2. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 13. Oktober/23. Oktober
Das Ferrer Center war ein anarchistisches Kulturzentrum in Manhattan, das eine nach dem Vorbild der Escuela Moderna gegründete und durch Francisco Ferrer inspirierte Schule beherbergte. Diese Schule, die New York Modern School, wurde 1910 in New York gegründet und zog 1915 nach Stelton im Bundesstaat New Jersey um, wo sie bis 1953 den Mittelpunkt einer anarchistischen Siedlung, der Ferrer Colony, darstellte.
Der Artikel ist für den Schreibwettbewerb im März entstanden und stellt ein Projekt aus der Blütezeit der US-amerikanischen Anarchismus vor. Er basiert auf einer umfassenden Sichtung der bestehenden Literatur zum Thema. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich viele Photos und Illustrationen im Netz ausfindig machen und auf Commons bereitstellen konnte, die auch verdeutlichen, inwiefern es sich beim Ferrer Center auch um ein ästhetisch-kreatives Vorhaben handelte. Polibil (Diskussion) 16:54, 3. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 16. Oktober/26. Oktober

Der Blauhai (Carcharhinus glaucus, Synonym: Prionace glauca) gehört innerhalb der Haie (Selachii) zur Familie der Requiemhaie (Carcharhinidae). Seinen Namen verdankt er der auffälligen dunkel- bis leuchtendblauen Färbung der Körperoberseite. Mit einer Körperlänge von meist etwa 2,5 bis 3 Metern und maximal rund 4 Metern gehört er zu den größeren Vertretern seiner Familie, charakteristisch sind sein sehr schlanker Körper und die langen, schmalen Brustflossen. […] Der Blauhai gehört zu den weltweit am häufigsten gefangenen und auch verarbeiteten Haiarten, wobei er auch in der EU ein wichtiger Speisefisch ist. Er wird sowohl gezielt befischt als auch in großer Zahl als Beifang vor allem der pelagischen Langleinenfischerei gefangen und wegen seines Fleisches und seiner Flossen kommerziell genutzt. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) stuft ihn weltweit als „potenziell gefährdet“ (Near Threatened) ein, wobei einzelne regionale Populationen stärker bedroht sind als andere.
Ich schicke mal den Artikel zum Blauhai für eine Neubewertung ins Rennen. Der Artikel wurde 2006 in die lesenswerten Artikel aufgenommen, konnte jedoch wie etliche weitere die aktuellen Ansprüche an einen Lesenswerten Artikel und die Präsentation als solcher für die Hauptseite nicht mehr erfüllen (Danke @Püppen: für die Auswertung). Ich habe den Artikel entsprechend in einem intensiven Run über das letzte Wochenende massiv überarbeitet und ausgebaut und gehe davon aus, dass er mittlerweile zumindest den Lesenswert-Status wieder erfüllen sollte und evtl. auch eine Liga höher mitspielen kann. -- Achim Raschka (Diskussion) 07:52, 6. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. Oktober/31. Oktober
Chrom(III)-oxid, Cr2O3, ist eine chemische Verbindung und eines von mehreren Oxiden des Chroms. Es ist eine dunkelgrüne, sehr harte und chemisch unreaktive Verbindung mit hohem Schmelzpunkt. Neben der wasserfreien Verbindung ist auch ein hellgrünes Dihydrat (Cr2O3 · 2 H2O) bekannt. Es wird vor allem als Pigment eingesetzt, daneben ist es Ausgangsstoff für die Herstellung von Chrom, wird als Schleif- und Poliermittel sowie für feuerfeste Werkstoffe und als Katalysator in verschiedenen chemischen Reaktionen verwendet.
Ich habe den Artikel über dieses grüne Pigment ausgebaut und möchte ihn nun hier kandidieren lassen. Als Hauptautor natürlich Neutral. Viele Grüße --Orci Disk 21:46, 11. Okt. 2026 (CEST)
Ich habe vier Anmerkungen zum Artikel.
1. In der Einleitung werden zwei Stoffe angesprochen, das wasserfreie Produkt und das Dihydrat, sie haben ja auch vieles gemeinsam. Im weiteren, und in der Info-Box ausschließlich, wird aber fast nur das wasserfreie erwähnt. Wenn das ein gemeinsamer Artikel sein soll, dann müssten z. B. die Eigenschaften beider Stoffe genannt werden, oder eben zwei Artikel. Vor Augen habe ich dabei das Calciumsulfat, ebenfalls mit wasserfrei und Dihydrat (und sogar noch einige mehr).
2. In der Info-Box steht als Kristallsystem „hexagonal“, weiter unten im Text „hexagonal rhomboedrisch“ und „trigonal“. Wer das kennt, weiß natürlich, dass trigonal eine Untermenge von hexagonal ist, nicht-kristallografisch Bewanderte könnte das irritieren, auch die Verlinkung ist nur begrenzt hilfreich. Vorschlag: Entweder etwas genauer (d.h. mit einem zusätzlichen Satz) eine kurze Erklärung einbauen oder eben nicht, dann aber auch nur einen der beiden Begriffe verwenden.
3. Das Bild in der Info-Box zeigt den Korund, erfährt man aber nur durch draufklicken. Klar, wenn das wasserfreie Chromdioxid in der Korundstruktur kristallisiert, kann das genommen werden. Ist das wirklich genau deckungsgleich? Worauf ich hinaus will: es fehlt eine Arbeit, in der die Kristallstruktur präsentiert wird. Die gibt es bestimmt, denn man kann die Kristallisation in der Korundstruktur nur behaupten, wenn sie durch Strukturanalyse auch bestimmt wurde. Für irgendeinen Stoff würde ich das nicht fordern, aber wenn dieser Artikel als vorbildlich, evtl. sogar exzellent, bezeichnet werden soll, gehört das mMn dazu. Die einzige zitierte Strukturarbeit ist die von Abdullah et al. („et al.“ reicht bei Zitationen, alles wird übersichtlicher), die aber die Korundstruktur für Chromdioxid voraussetzt und keinesfalls belegt, darin geht es eher um Nanopartikel.
4. Die Herstellungsbedingungen, unter denen die Reduktion mit Schwefel in „Gewinnung und Darstellung“ abläuft, wären interessant. Abwartend --Dioskorides (Diskussion) 22:30, 13. Okt. 2026 (CEST)
Danke für den guten Artikel, den ich auch als Nichtchemiker gut verstehe. Was mir aufgefallen ist sind die ersten beiden Sätze des zweiten Absatzes der Einleitung (Das Pigment Chrom(III)-oxid wird als Chromoxidgrün, das Dihydrat als Chromoxidhydratgrün, Guignetgrün oder Viridian bezeichnet. Es ist dabei nicht mit Chromgrün zu verwechseln. Im Colour Index sind die beiden Pigmente als C.I. Pigment 17 und C.I. Pigment 18 verzeichnet.), die hier belegt sind, aber später im Haupttext nicht mehr vorkommen. Die Einleitung sollte ja eine Zusammenfassung des Artikels sein, und nicht schon die Beschreibung. Ich würde die 2 Belege daher aus der Einleitung nehmen, die diversen Namen aber weiter unten noch einmal, dann mit Beleg, wiederholen. Wenn das gemacht ist, gerne ein Exzellent. Grüße --Josef Papi (Diskussion) 15:41, 18. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Oktober/1. November
Diplom-Kriminologe bzw. Diplom-Kriminologin (Abk. Dipl.-Krim.) ist ein akademischer Grad, der in Deutschland an Hochschulabsolventen des an der Universität Hamburg von 1984 bis 2005 angebotenen postgradualen Diplomstudiengangs Aufbaustudium Kriminologie verliehen wurde. Es handelte sich um den bundesweit ersten eigenständigen akademischen Grad für Kriminologen. Diesen erwarb, wer, nachdem er alle vorgeschriebenen Leistungsnachweise erbracht hatte, eine sechsmonatige Diplomarbeit anfertigte und diese im Rahmen einer Disputation verteidigte.
Der zum akademischen Grad Diplom-Kriminologe hinführende Studiengang Aufbaustudium Kriminologie war forschungsorientiert und eröffnete seinen Absolventen den Zugang zur Promotion im Fach Kriminologie (Dr. phil.). Mit seiner sozialwissenschaftlichen Ausrichtung knüpfte das Studium an die Perspektiven der Kritischen Kriminologie an. Seit dem Jahr 2000 war es über das Institut für Kriminologische Sozialforschung institutionell am Fachbereich Sozialwissenschaften verankert.
Hinsichtlich Zugangsvoraussetzungen und Studiendauer (Regelstudienzeit: vier Semester) entsprach das Aufbaustudium Kriminologie heutigen konsekutiven Masterstudiengängen – mit dem Unterschied, dass für die Zulassung kein heutiger Bachelor, sondern ein abgeschlossenes Vollstudium aus der Zeit vor den Bolognareformen (Magister, Diplom, Staatsexamen) erforderlich war. Der Diplomstudiengang wurde im Zuge der Bolognareformen ab 2005 durch den ebenfalls forschungsorientierten Nachfolgestudiengang Master Internationale Kriminologie (Abschluss M.A., 120 ECTS) ersetzt.
Der Artikel ist ntürlich relativ kurz, aber ich habe ihn nach Erstellung immer weiter ausgebaut. Die im Artikel verlinkte Studien- und Prüfungsordnung habe ich - weil sie nicht einmal auf Archivseiten noch gefunden werden konnte - selbst gescannt und bei archive.org eingestellt. Es ist ein Stück deutscher Hochschulgeschichte des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Auch über das Prädikat "lesenswert" würde ich mich freuen. -- Torte825 (Diskussion) 12:43, 12. Okt. 2026 (CEST)
Stärken: Der Schreibstil ist sachlich, distanziert und präzise. Und grundsätzlich erscheint mir das Lemma recht vollständig abgearbeitet worden zu sein.
Schwächen: Gelegentliche Schachtelsätze (wie in der Einleitung von mir überarbeitet) hemmen den Lesefluss. Außerdem leidet der Artikel unter der „Absatzeritis“ (viele Kleinstabschnitte) und vermischt an mehreren Stellen die chronologische Entwicklung mit den formalen/technischen Strukturen des Studiengangs.
Das lässt sich sicherlich beheben, dann wäre ich auch geneigt den Artikel zu den lesenswerten anzuerkennen. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 19:52, 12. Okt. 2026 (CEST)
Interessantes und lustiges Thema. Mir fehlt aber noch einiges: Wer waren die Lehrkräfte? Internationaler Vergleich: https://www.unil.ch/unil/en/home/menuinst/universite/histoire/fdca/institut-de-police-scientifique-et-de-criminologie.html
In Ulm und um Ulm herum wurde 1979 beschlossen, ebenfalls einen Studiengang einzurichten, kam der dann nach Hamburg? http://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3128 (sau-lustiges Papier, am Ende die Materialkostenaufstellung, historisch voll interessant)
Warum wollte man den Studiengang?, an Praktiker war wohl von Anfang an nicht gedacht, Insgesamt etwas mager und, da du dort selbst studiert hast (vielleicht auch im positiven Sinne voreingenommen), vielleicht schaffst du noch etwas Distanz? --~2026-54842-83 (Diskussion) 21:09, 12. Okt. 2026 (CEST)
Nach meiner Meinung sind die Kriterien für eine Lesenswert-Auszeichnung erfüllt. --Jürgen Oetting (Diskussion) 12:30, 13. Okt. 2026 (CEST)
Lesenswert Danke für die Überarbeitung. Dadurch hat der Artikel enorm an Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit gewonnen. So auf jeden Fall lesenswert. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:44, 13. Okt. 2026 (CEST)
Ich schließe mich, Lesenswert ist der Artikel in jedem Falle; ein guter Artikel. Louis Wu (Diskussion) 20:38, 13. Okt. 2026 (CEST)
Lesenswert Mich würde noch interessieren, ob alle Veranstaltungen von allen absolviert werden mussten, ober ob Studenten mit gewissen Studienabschlüssen sich z. B. Statistik oder Strafrecht sparen konnten, wenn sie diese Fächer vorher belegt hatten (Anrechenbarkeit).--Pistazienfresser (Diskussion) 15:03, 15. Okt. 2026 (CEST)
Lesenswert Ein schöner, informativer Artikel. --Dioskorides (Diskussion) 23:38, 16. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Oktober/4. November
Die Uferjäger oder Floßspinnen (Dolomedes) sind eine 102 Arten umfassende Gattung innerhalb der Familie der Fischerspinnen (Dolomedidae), die zur Ordnung der Webspinnen zählt. Die Gattung ist fast weltweit verbreitet und ihre Arten bewohnen bevorzugt Gewässer. In Mitteleuropa sind die Uferjäger mit zwei Arten, der Gerandeten (D. fimbriatus) und der Großen Jagdspinne (D. plantarius), vertreten. Beide Arten zählen zu den größten dort natürlich vorkommenden Spinnen.
Uferjäger sind mittel- bis sehr große Spinnen mit einer semiaquatischen (sowohl an Land als auch unter Wasser) Lebensweise. Sie sind in der Lage, sich auf der Wasseroberfläche anfzuhalten und fortzubewegen als auch unter Wasser zu tauchen und dort für Längere Zeit zu verweilen. Diese Biologie wird ihnen durch spezielle Setae (chitinisierte Haare) ermöglicht, die den Uferjägern einen Auftrieb auf der Wasseroberfläche verleihen. Gleichzeitig können mithilfe einzelner Setae Luftvorräte gespeichert werden und dieser in Form einer physikalischen Kieme die Spinnen unter Wasser mit Luft versorgen.
Das Wasser wird von den Uferjägern auch als häufiger Jagdgrund genutzt und sie erbeuten andere Gliederfüßer und größere Exemplare auch kleinere Wirbeltiere. Der Paarung geht ein für die Überfamilie der Lycosoidea typisch ausgeprägtes Balzverhalten voraus und das Weibchen betreibt eine intensive Brutpflege, indem es seinen Eikokon und seine Nachkommen für einige Zeit bewacht, ehe diese selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heranwachsen.
Ein Kandidaturversuch wurde hier bereits vor ein paar Jahren durchgeführt. Nach einigen Anpassungen und Erweiterungen sowohl von mir als auch von anderen Stelle ich den Artikel erneut zur Wahl auf. --Prianteltix (Diskussion) 13:42, 15. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Oktober/6. November
Elmstein ist die am weitesten westlich gelegene Ortsgemeinde im pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim und in der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) an, innerhalb derer sie gemessen an der Fläche die größte und gemessen an der Einwohnerzahl die zweitgrößte Ortsgemeinde ist. Ihrer Fläche nach ist sie nach Bad Dürkheim die zweitgrößte Ortsgemeinde des Landkreises.
Den Artikel habe ich seit der letzten Kandidatur noch einmal ins Review geschickt und grundlegend überarbeitet. Als Hauptauto Neutral AF666 (Diskussion) 00:09, 17. Okt. 2026 (CEST)
Auf ausdrücklichen Wunsch hier eine ausführliche (und nun dem aktuellen Artikelstand entsprechende) Bewertung. Dies gebe ich aber mit der ausdrücklichen Rüge an den Autor ab. Denn: Ein Review dient genau dazu, einen Artikel abseits des Abstimmungsdrucks auf Auszeichnungsniveau zu heben. Wenn der Hauptautor dort über Monate hinweg kaum Präsenz zeigt, Feedback ignoriert und Kritikpunkte nur halbherzig abarbeitet, darf er sich nicht wundern, wenn das Ergebnis in der Kandidatur durchfällt. Es ist den Reviewern gegenüber zeitraubend und frustrierend, wertvolle Arbeit zu investieren, die dann mit Ignoranz gestraft wird. Dass das Review nach der doppelten der üblichen Zeit wegen Inaktivität abgebrochen werden musste, spricht Bände. Die Quittung für diese verpasste Chance zeigt sich nun im Text: Der Artikel ist zwar solide, für eine Auszeichnung fehlt ihm jedoch in fast allen Kernbereichen der Tiefgang.
Hier nun zu den inhaltlichen Mängeln, auch nur beispielhaft aber dennoch zahlreich aufgezählt:
(1) Inhaltliche Lücken
(2) Zusätzliche inhaltliche Kritikpunkte
(3) Strukturelle Unwucht und Scheininhalte
(4) Massive Lücken in der Kultur- und Sozialgeschichte
(5) Logische Widersprüche und unbelegte Behauptungen
(6) Methodische Mängel bei den Quellen/Belege
(7) Sprachliche Mängel und Fazit
Die laufende Kandidatur verkommt angesichts der Prioritätensetzung des Hauptautors leider zur Farce. Während der Elmstein-Artikel eine intensive Überarbeitung benötigt, investiert der Autor seine Zeit lieber in das massenhafte Eröffnen neuer Baustellen: Parallel zu diesem Verfahren wurden im Akkord die beiden extrem flüchtigkeitsanfälligen Kurzartikel Dorfstraße 69 (Iggelbach) (mit fehlerhaften Belegen und Grammatikpatzern) und Sternberg (Haardt) (mit vertauschten Himmelsrichtungen und falschem Genus im ersten Satz) produziert – und nun wird bereits am nächsten Entwurf gearbeitet: Benutzer:AF666/Artikelentwurf (nun: Kieskautberg).
Da die Konzentration auf das eigentliche Qualitätsprojekt hier komplett ausbleibt und die investierte Zeit der Community für die Detailkritik ignoriert wird, verliert das Verfahren jede Grundlage. Ich rate daher dringend dazu, diese Kandidatur ergebnislos abzubrechen. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 13:00, 19. Okt. 2026 (CEST)
Zum Inhalt und Text ist nun wohl alles gesagt. Aber ich finde auch die Bebilderung für etwas unglücklich. Ich bin durchaus ein Freund von vielen, aber aussagekräftigen und guten (nicht unbedingt perfekten) Bildern in Artikeln. Hier gibt es ja die Länge des Artikels durchaus her. Mit der Darstellung der "Stein-Wetterstation" kann ich nichts anfangen, es sei denn, das ist in Elmstein erfunden worden. Die Ortsbilddarstellung mit Burg ist irgendwie zweimal ähnlich da. Der Wald mag zwar Naturdenkmal sein. Aber das Winterbild zeigt eigentlich nur laublosen Wald und ist nichts besonderes in Elmstein. Andere Bilder sind recht lieblos - irgendwie ein Stück Rathaus oder Feuerwehr. Der Pfahl mit verwaschenen Wegmarkierungen ist nicht eigentlich lehrreich - das macht nur Sinn, wenn es ein Wegweiser mit Zielpfeilen mit Kilometer- oder Zeitangaben ist. Wenn man eine Kandidatur für einen geographischen Artikel plant, hilft es nicht, irgendwie Commons auszuquetschen oder gar nutzlose Satellitenbilder einzufügen. Da hilft immer eine Ortsbegehung, wo man die wichtigen Objekte vernünftig fotografiert (und auch mal eine störende Mülltonne entfernt).--Steffen 962 (Diskussion) 09:31, 20. Okt. 2026 (CEST)
@AF666: Wie ich sehe nimmst du aktuell rege am bis zum Ende des Jahres laufenden WikiCup 2026 teil. Um da erfolgreich unterwegs zu sein, muss man schon mehrere Artikel pro Tag neu schreiben oder bestehende markant ausbauen. Gleichzeitig einen sehr schlecht vorbereiteten Artikel hier kandidieren zu lassen wird qualitativ nicht funktionieren. Die Liste der Mängel ist lang und bei gewissenhafter Arbeit würde ich das kaum in einem Tag vernünftig schaffen. Bereits jetzt hat mein Feedback Ausmaße angenommen, was für ein Review völlig angemessen ist, aber auf der Kandidaturenseite fehl am Platz ist. Bei so einer Mängelliste ist absehbar, dass diese Kandidatur zu keiner Auszeichnung führen wird. Es bringt auch nichts, dass ich dich aktuell am Artikel unterstütze, da jeder von dir eingebrachte Abschnitt stark korrekturbedürftig ist. Das sehe ich an den teilweise kleinen Artikeln die du schreibst, dass dort jedes Mal zig kleinere und gröbere Schnitzer ausmerzen muss, manchmal auch Logikfehler enthalten sind, wo man erstmal recherchieren muss, was du eigentlich gemeint haben könntest.
Daher: nimm diesen Hinweis als weitere Motivation, den Artikel in Ruhe zu verbessern und nicht im Wettbewerbsdruck des WikiCup bzw. dem zeitlichen Druck einer Kandidatur irgendwie auch noch übers Knie zu brechen. Das ist ein kollegialer und ernstgemeinter Hinweis, der nicht gegen dich als Person geht. Du kannst natürlich tun und lassen was auch immer du willst. Aber ich werde hier keine weitere Reviewarbeit leisten, weil sie hier aus guten Gründen auch nicht hingehört. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 12:05, 22. Okt. 2026 (CEST)
keine Auszeichnung Ich stimme einigen der obigen Kritikpunkte zu; meine eigenen sind folgende:
Friedrich Wilhelm Bessel war einer der produktivsten Astronomen des 19. Jahrhunderts, der sich auch mit Leistungen zur Mathematik, Physik und Geodäsie verdient machte. Außerhalb seiner Fachgebiete ist er weniger bekannt.
Der Artikel deckt sämtliche in der Literatur zu Bessel behandelten Aspekte ab und hat das Review durchlaufen. Als gegenwärtiger Hauptautor bleibe ich Neutral. --Dioskorides (Diskussion) 00:17, 17. Okt. 2026 (CEST)
Habe den Artikel schon im Review passiv begleitet und kann mich nur anschließen, dass er Exzellent ist. Nicht so gut umgesetzt finde ich die Stammbaum-Übersicht als jpg. Stammbäume werden wahlweise über tabellarische Übersichten oder die Vorlage:Stammbaum umgesetzt. Die Lösung im Artikel halte ich für schlecht, in der Mini-Vorschau sind die Namen zudem unlesbar. Der Kritikpunkt ist für mich aber für die Güte des Artikels nicht ausschlaggebend, zudem leicht anzupassen. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 14:51, 18. Okt. 2026 (CEST)
wie im Review geschrieben: Exzellent Danke für den Beitrag! Grüße, —Fabian RRRR (Diskussion) 21:38, 21. Okt. 2026 (CEST)
Malcolm X [] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung.
Nach etwa einem halben Jahr an Recherche und einem ergebnisreichen Review (Danke an Benutzer:Arabsalam, Benutzer:PaFra, Benutzer:SimchaAzad und Benutzer:Yeti-Hunter!) stelle ich den Artikel nun hier vor. Genutzt habe ich vor allem die Biographien von Waldschmidt-Nelson und der Paynes. Die Autobiographie hatte ich ein Jahr davor gelesen.--IER (Diskussion) 12:49, 17. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Oktober/7. November

Der Zitronenhai (Negaprion brevirostris), auch Atlantischer Zitronenhai genannt, ist eine Art aus der Familie der Requiemhaie (Carcharhinidae). Er erreicht eine Körperlänge von bis zu etwa 3,4 Metern und ist durch seinen kräftigen Körperbau, den breiten abgeflachten Kopf und die gelblichbraune Färbung gekennzeichnet, der er seinen deutschen Namen verdankt. Sein Verbreitungsgebiet umfasst küstennahe Gewässer des westlichen und östlichen Atlantiks im Bereich der Tropen und Subtropen. Besonders häufig kommt er in der Karibik, vor Florida und um die Antillen vor. Die lange ebenfalls dieser Art zugeordneten Populationen im östlichen Pazifik werden in mehreren neueren Darstellungen als eigenständige Art Negaprion fronto betrachtet. Der Zitronenhai lebt vor allem in flachen Küstengewässern, darunter in Buchten, Riffen, Mangrovengebieten und Flussmündungen. Er kann zeitweise auch in Süßwasser vordringen. Er ist überwiegend nachtaktiv und ernährt sich hauptsächlich von Fischen, daneben von Krebstieren, Weichtieren, Rochen und kleineren Haien. Jungtiere halten sich häufig in flachen Mangrovengebieten auf, die ihnen als Aufzuchtgebiete und Schutz vor größeren Räubern dienen, darunter auch ihren kannibalistischen größeren Artgenossen.
Wie bereits beim Blauhai geschehen habe ich nun auch den bereits seit 2005 als lesenswert ausgezeichneten Artikel zum Zitronenhai aktualisiert, inhaltlich belegt und dabei massiv ausgebaut. Der damalige Hauptautor Benutzer:Jonathan Hornung ist seit einiger Zeit schon nicht mehr aktiv. Ich hoffe, dass der Artikel durch die Überarbeitung zumindest seinem Lesenswert-Status wieder gerecht wird, vielleicht ist aber auch mehr drin. Naturgemäss enthalte ich mich diesbezüglich der Stimme. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 09:32, 18. Okt. 2026 (CEST)
Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 4. November/14. November