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Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn, auch als Maria Heilbrunn und Mariä Heimsuchung Heilbrunn bekannt, steht im Dorf Heilbrunn in der Marktgemeinde Anger im Bezirk Weiz in der Oststeiermark. Sie ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarre Heilbrunn. Die Pfarre gehört zum Seelsorgeraum Weiz der Region Oststeiermark in der Diözese Graz-Seckau. Sie steht unter dem Patrozinium Mariä Heimsuchung. Der Ursprung der Kirche geht auf eine vermeintlich heilsame Quelle zurück, an der sich ab 1620 eine Marienverehrung nachweisen lässt. Eine 1672 errichtete Kapelle wurde wegen der wachsenden Zahl an Wallfahrern 1755 zu einer Kirche ausgebaut. Durch den Josephinismus wurden in den 1780er Jahren die Wallfahrten verboten und kamen erst wieder ab dem 19. Jahrhundert auf. Da die örtliche Bevölkerung auf vier Pfarren aufgeteilt war, wurde 1787 eine eigenständige Pfarre eingerichtet und bis 1790 eine neue Kirche gebaut. Vor der Kirche wurde ein Gnadenbrunnen errichtet, aus dem das Wasser der Quelle fließt. Die Kirche ist eine schlichte einschiffige Saalkirche im josephinischen Stil mit einer Flachdecke. Ihr Kirchturm mit Zwiebeldach ist im Osten in das Langhaus eingebunden. Die Einrichtung der Kirche ist teilweise älter als das Gebäude selbst und stammt zu großen Teilen aus anderen Kirchen und aufgelassenen Klöstern. Das 1674 gefertigte Gnadenbild, die Marienstatue im Retabel des 1833 errichteten Hochaltars, ist das älteste Objekt in der Kirche.
Nachdem eine Kandidatur ergebnislos verlief und dort auch einige Unstimmigkeiten mit dem Artikel angemerkt wurden möchte ich es jetzt nochmal im Review versuchen um diese Unstimmigkeiten zu beheben. -- Liuthalas (Diskussion) 10:28, 30. Apr. 2026 (CEST)
Erst jetzt bemerkt und gelesen. Es gibt österreichbezogen eine Mehrheit von Denkmalpflegern, welche in den Dehios nicht je Kirche in Detail genannt werden, welche zwischen Ausstattung und Einrichtung unterscheiden. Ausstattung meint dann Glasmalerei, Fresken, Wandmalerei, Stuck, also alles was fix mit dem Gebäude verbunden wurde/wird, also der Architektur zuzurechnen ist, besonders im Barock auffällig durch Wandmalerei als Scheinarchitektur die bereits bei der Planung mitgedacht wurde. Im Gegensatz dazu die Einrichtung, wie Altäre, Skulpturen, Kruzifixe, Orgeln und Glocken, die als Einrichtungsgegenstände der Kirche als Architektur/Gebäude wieder entnommen und in eine andere Kirche oder in ein Museum übertragen sein können. Also Ausstattung als Teil der Immobilie, welche mit dem Gebäude vernichtet sein kann, während Einrichtung eine Sache (Recht) Bewegliche Sache (Mobilie) darstellt und woanders weitergeführt sein kann. --Anton-kurt (Diskussion) 13:28, 5. Jun. 2026 (CEST)
Das Baujahr ist etwas unklar. In der Einleitung heißt es, bis 1790 wurde eine neue Kirche gebaut. Weiter unten im Text steht, dass die ehemalige Wallfahrtskirche zur größeren Pfarrkirche ausgebaut wurde und dass dieser Bau 1790 abgeschlossen war. Das widerspricht sich irgendwie. Wenn es ein Ausbau war (worauf auch der Lemmaname hindeutet), müsste nach dem Baujahr der Wallfahrtskirche, also 1755 kategorisiert werden. --Langjing (Diskussion) 20:37, 15. Jul. 2026 (CEST)
Was mir fehlt wäre die Nutzung. Wie viele Gemeindemitglieder (vielleicht sogar im Laufe der Jahrhunderte und sogar als Anteil an der Gesamtbevölkerung). Woher die Wallfahrten und wie groß sind sie? Und wenn ich es richtig gesehen habe, fehlt auch eine zusammenfassende Beschreibung vom Friedhof - da finden sich quer durch den Text überall ein paar Fetzen. Das würde mir einem lesenswett nich im Wege stehen - aber gerade bei so einem Lemma mit eher wenig verfügbarer Literatur fände ich ein Gesamtzusammenstellung von Kirche und Pfarrei schöner. --~2026-42615-23 (Diskussion) 20:50, 24. Aug. 2026 (CEST)

Die Säubrennerkirmes ist ein Volksfest, das alljährlich im rheinland-pfälzischen Wittlich stattfindet.
Die Kirmes basiert auf der Säubrennersage und fand im Jahre 1950 auf Initiative des damaligen Wittlicher Bürgermeisters Matthias Joseph Mehs erstmals statt. Sie findet traditionell am dritten Augustwochenende statt, weil der Wittlicher Stadtpatron, der heilige Rochus, am 16. August Namenstag hat.
Ich habe den Artikel in den vergangenen Wochen grundlegend überarbeitet. Insbesondere wurde die Geschichte der Wittlicher Kirmes von der älteren Kirmes über die Reformen ab 1931, die Unterbrechung im Zweiten Weltkrieg und die Entstehung der Säubrennerkirmes 1950 bis in die 1970er Jahre anhand von Literatur neu aufgebaut. Daneben wurden die zentralen Festtraditionen und der Veranstaltungsraum überarbeitet und die Beleglage erheblich verbessert.
Perspektivisch soll der Artikel nach weiterem Ausbau für eine Kandidatur als exzellenter Artikel vorbereitet werden. Vor dem weiteren Ausbau würde ich mich deshalb besonders über Rückmeldungen zur Gliederung, zur Gewichtung der historischen Entwicklung gegenüber der heutigen Festgestalt, zur Quellenlage und Quellenverwendung sowie zu möglichen inhaltlichen Lücken freuen. Noch auszubauen sind insbesondere die Entwicklung seit den 1980er Jahren, die jüngere Festgeschichte sowie Organisation, Bedeutung und Rezeption. Mich interessiert außerdem, ob es im bereits ausgearbeiteten Teil Redundanzen, eine unangemessene Detailtiefe oder für Außenstehende nicht ausreichend erklärte Zusammenhänge gibt. Rfzn (Diskussion) 20:05, 8. Sep. 2026 (CEST)