
Wilhelm Friedrich Gottfried Hubenthal (* 15. Juli 1871 in Gotha; † 7. November 1949 in Erfurt) war ein Sachsen-Coburg-Gothaischer Pfarrer und Entomologe.
Wilhelm Hubenthal wirkte ab 1895 als Subdiakon in Gotha und später von 1898 bis 1928 als evangelischer Pfarrer in Bufleben.
Als Entomologe widmete er sich zeitlebens intensiv den Coleopteren, stellte eine umfangreiche Sammlung zusammen und beschrieb zahlreiche neue Gattungen und Arten.
Wilhelm Hubenthal ist unter anderem Erstbeschreiber des Gips-Krustenrüsslers (Rüsselkäfer) Trachyphloeus heymesi Hubenthal, 1934, der Kurzflügler Atheta heymesi Hubenthal, 1913 und Pseudomedon huetheri (Hubenthal, 1927) sowie der Laufkäfer Pheropsophus ecuadorensis Hubenthal, 1911, Trigonotoma kuntzeni Hubenthal, 1914 und Pheropsophus globulicollis Hubenthal, 1918.
Er war seit 1899 verheiratet mit Marie Sophie, geborene Lerp und hatte mit seiner Ehefrau vier gemeinsame Kinder (drei Mädchen und einen Jungen).
Von seiner Korrespondenz sind unter anderem seine an die Entomologen Heinrich Bickhardt (1873–1920), Bodo von Bodemeyer, Ernst Heidenreich (1881–1964), Karl Maria Heller, Lucas von Heyden, Walther Horn, Wilhelm Koltze (1839–1914), Gustav Kraatz, Paul Meyer (1876–1951), Friedrich Julius Schilsky, Walter Speyer (1889–1968) und Erich Uhmann gerichteten Briefe und Postkarten im jeweiligen Nachlass überliefert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hubenthal, Wilhelm |
| ALTERNATIVNAMEN | Hubenthal, Wilhelm Friedrich Gottfried Hermann (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Sachsen-Coburg-Gothaischer Pfarrer und Entomologe |
| GEBURTSDATUM | 15. Juli 1871 |
| GEBURTSORT | Gotha |
| STERBEDATUM | 7. November 1949 |
| STERBEORT | Erfurt |