Anlässlich der Verleihung des Homer W. Smith Award wurden Kriz’ „grundlegenden Arbeiten […] im Bereich der Nierenanatomie und speziell seine bahnbrechenden Arbeiten zu den physiologischen Veränderungen beim chronischen Nierenversagen“ hervorgehoben. Kriz habe „als erster die kritische Rolle der sogenannten Podozyten […] bei der Entwicklung eines chronischen Nierenversagens gezeigt“.
Laut Datenbank Scopus hat Kriz einen h-Index von 79 (Stand Dezember 2024).
Zu Kriz’ Schülern zählte unter anderem Gunther von Hagens, der die Plastination erfand und dessen Praxis der Akquisition von Leichnamen Anfang 2004 negative Folgen für den Ruf von Kriz und der Heidelberger Fakultät hatte.
↑Gunther von Hagens, Andrea Whalley, René Maschke, Wilhelm Kriz: Gehirnscheiben und Plastination. In: Steinkopff eBooks. 1990, S.81–85 doi:10.1007/978-3-642-93670-8_6.
↑Die Toten und das Teppichlager: Neuer Skandal um von Hagens. In: Der Spiegel. 28.Februar 2004, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 17.Dezember 2024]).
↑Sven Röbel, Andreas Wassermann:»Russische Kadaver«. In: Der Spiegel. 29.Februar 2004, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 17.Dezember 2024]).
↑Wilhelm Kriz to Receive Homer W. Smith Award. In: Kidney News. Band2, Nr.11, 1.November 2010, ISSN1943-8052, S.28–28 (kidneynews.org[abgerufen am 17.Dezember 2024]).