Wilhelm Pferdekamp (Pseudonym: Arnold Nolden, * 6. August 1901 in Düsseldorf; † 22. Februar 1966 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.
Wilhelm Pferdekamp war nach dem Abitur 1919 als Kaufmann tätig. Er war in Köln ansässig und wechselte 1924 zum Journalismus. Er unternahm ausgedehnte Reisen, über die er ab 1930 in Reisebüchern berichtete. 1935 ging er nach Mexiko, wo er bis 1939 als Sekretär der Deutsch-Mexikanischen Humboldt-Gesellschaft wirkte. Sehr gefördert wurde er von dem in Mexiko ansässigen Kaufmann Carlos Stein. Am 3. Februar 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. August desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.096.109). Im Jahr 1942 wurde er als Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt des Deutschen Reiches beschäftigt und im April 1943 als Soldat eingezogen.
Nach 1945 lebte Pferdekamp in Burscheid, dann in Köln und schließlich im badischen Ort Niederweiler.
Pferdekamp veröffentlichte Romane, Erzählungen und landeskundliche Werke. Sein 1930 erschienenes Debüt Auf Schiffen, Schienen, Pneus erschien bis 1949 in einer Gesamtauflage von über 200.000 Exemplaren. Der Schwerpunkt von Pferdekamps Arbeit lag nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Übersetzen von belletristischen Werken und Sachbüchern aus dem Spanischen und Englischen.
Wilhelm Pferdekamp war seit 1931 in erster Ehe mit Erica Staegemeier verheiratet und hatte vier Kinder, in zweiter Ehe heiratete er 1953 die Malerin Modeste zur Nedden, die auch als Übersetzerin tätig war.
| Personendaten | |
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| NAME | Pferdekamp, Wilhelm |
| ALTERNATIVNAMEN | Nolden, Arnold (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 6. August 1901 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
| STERBEDATUM | 22. Februar 1966 |
| STERBEORT | Freiburg im Breisgau |