Wilhelm Rubiner

Wilhelm Rubiner (* 11. Juli 1851 in Stanislau; † 3. November 1925 in Berlin) war ein Schriftsteller in Berlin.

Leben

Er stammte aus einer ostjüdischen Familie in Galizien. Der Vater Aron Rubiner war Kaufmann in Stanislau mit der Firma A. Rubiner mindestens bis 1860. Die Mutter hieß Ides. Die Familie siedelte später nach Wien über.

Wilhelm Rubiner lebte seit den 1880er Jahren in Berlin. Dort verfasste er Bücher und schrieb für Zeitungen Feuilletons.

Wilhelm Rubiner war seit 1880 mit der aus Wien stammenden Betty (Barbara) Rubiner geb. Bernauer (1853–1936) verheiratet. Ihr Sohn Ludwig Rubiner wurde ebenfalls Schriftsteller.

Publikationen

Wilhelm Rubiner schrieb vor allem Abenteuerberichte und Kriminalromane, meist unter dem Pseudonym Gerhard Stein.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sterberegister Standesamt Berlin 4, Nr. 899/1925
  2. ↑ Amtsblatt der Lemberger Zeitung/Gazeta Lwówska vom 22. November 1860, S. 1525; über Konkursverfahren der Firma A. Rubiner in Stanislau
  3. ↑ Werner Portmann: Die wilden Schafe, 2008, S. 11–20; über die Schwester Rachel Rosaria Rubiner in Wien; zitiert in Barbara Barnini: Ideologia e utopia nell'opera letteraria di Ludwig Rubiner. Discussa di Università di Firenze, 1995, Anm. 2 (auch in Deutsch)
  4. ↑ Rubiner, W. In: Berliner Adreßbuch, 1886, I., S. 895.; erster Eintrag im Adreßbuch. Zur Zeit der Geburt des Sohns Ludwig 1881 lebte die Familie Rubiner in der Alten Leipziger Straße 13 in Berlin; möglicherweise zur Untermiete
  5. ↑ Dora Duncker: Meine Herren Collegen! Berlin 1894, S. 53, mit einer Kurzbeschreibung seiner Person
  6. ↑ Lexikon deutsch-jüdischer Autoren, Band 18, 2010, S. 413; mit Lebensdaten von Wilhelm Rubiner, der angebliche Geburtsort Berlin ist offensichtlich falsch; den preußischen Vornamen Wilhelm legte er sich wahrscheinlich erst in Berlin zu
Personendaten
NAME Rubiner, Wilhelm
KURZBESCHREIBUNG Schriftsteller in Berlin
GEBURTSDATUM 11. Juli 1851
GEBURTSORT Stanislau
STERBEDATUM 3. November 1925
STERBEORT Berlin