Wittfeitzen

Wittfeitzen
Gemeinde Waddeweitz
Koordinaten: 53° 1′ N, 10° 57′ OKoordinaten: 53° 0′ 43″ N, 10° 57′ 14″ O
Fläche: 10,65 km²
Einwohner: 162
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29496
Vorwahl: 05849
Wittfeitzen (Niedersachsen)
Wittfeitzen (Niedersachsen)
Lage von Wittfeitzen in Niedersachsen

Wittfeitzen ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Gemeinde Waddeweitz, die zur Samtgemeinde Lüchow (Wendland) im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen gehört. Bis 1972 war Wittfeitzen eine eigenständige Gemeinde.

St.-Johannis-Kirche Groß Wittfeitzen
Fachwerkhaus in Klein Wittfeitzen

Geographie

Wittfeitzen erstreckt sich im Norden der Gemeinde Waddeweitz und besteht aus den kleinen Dörfern Groß Wittfeitzen, Klein Wittfeitzen, Maddau und Sareitz sowie der Siedlung Steingarten.

Geschichte

Im Kreis Lüchow der preußischen Provinz Hannover wurden am 1. April 1929 die vier Gemeinden Groß Wittfeitzen, Klein Wittfeitzen, Maddau und Sareitz zur neuen Gemeinde Wittfeitzen zusammengeschlossen. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde die Gemeinde Wittfeitzen am 1. Juli 1972 nach Waddeweitz eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1933200
1939185
1950322
1961220
1970169

Bau- und Bodendenkmale

Die St. Johannis-Kirche in Groß Wittfeitzen, der zugehörige Kirchhof und das Kriegerdenkmal, das Vierständer-Fachwerkhaus Klein Wittfeitzen 9 sowie das Zweiständer-Fachwerkhaus Maddau 4 sind geschützte Baudenkmale in Wittfeitzen. Das zwei Kilometer nordwestlich von Groß Wittfeitzen gelegene Großsteingrab Wittfeitzen ist ein bedeutendes Bodendenkmal. Eine größere Zahl von Grabhügeln sowie Reste einer alten Landwehr sind ebenfalls Bodendenkmale.

Öffentliche Einrichtungen

Am westlichen Ortsrand von Groß Wittfeitzen liegt das Waldbad Wittfeitzen, das von einem Förderverein getragen und unterhalten wird.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Wittfeitzen
  2. ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1929, S. 59
  3. 1 2 Michael Rademacher: Dannenberg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  4. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)