Wohlenrode

Wohlenrode
Gemeinde Eldingen
Koordinaten: 52° 39′ N, 10° 21′ OKoordinaten: 52° 39′ 20″ N, 10° 21′ 10″ O
Fläche: 7,07 km²
Einwohner: 293
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 29351
Vorwahl: 05148
Wohlenrode (Niedersachsen)
Wohlenrode (Niedersachsen)
Lage von Wohlenrode in Niedersachsen

Wohlenrode ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Eldingen im Landkreis Celle in Niedersachsen. Bis 1973 bildete Wohlenrode eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Eldingen gehört zur Samtgemeinde Lachendorf.

Geographie

Das Dorf Wohlenrode liegt an der Lachte etwa drei Kilometer südlich von Eldingen. In der Gemarkung Wohlenrode liegt auch die Waldsiedlung, die aus einer Wochenendhaussiedlung hervorgegangen ist.

Herrenhaus des Gutes Wohlenrode
Hofgebäude Wohlenroder Straße 4

Geschichte

Wohlenrode gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Beedenbostel des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Beedenbostel im Departement der Aller. 1814 fiel Wohlenrode an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Beedenbostel und ab 1859 zum Amt Celle. 1867 fiel die Gemeinde Wohlenrode mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Celle.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Wohlenrode am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Eldingen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181292
1845104
187194
188596
1895114
1910115
1925143
1939129
1950272
1961224
1970221

Baudenkmale

Das Herrenhaus Gut Wohlenrode und das Vierständer-Hallenhaus Wohlenroder Straße 4 stehen unter Denkmalschutz.

Vereine

Der SV Wohlenrode ist ein ortsansässiger Fußballverein. Die Schützengesellschaft Wohlenrode-Grebshorn betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des Schützenbrauchtums.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Wohlenrode
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1973
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Der Landkreis Celle im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  11. 1 2 Michael Rademacher: Celle. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  13. ↑ Website der Schützengesellschaft Wohlenrode-Grebshorn