Wulfard Winterhoff (* 14. Februar 1932 in Königsberg (Preußen); † 26. November 2019 in Heidelberg) war ein deutscher Mykologe und Botaniker. Sein botanisch-mykologisches Autorenkürzel lautet „Winterh.“.
Wulfard Winterhoff wurde als Sohn des Bauingenieurs und Regierungsbaumeisters Ludwig Winterhoff (1892–1977) und seiner Ehefrau Sigrid geb. Moltrecht (1896–1980) in Königsberg geboren. Die Kindheit verbrachte er in Rastenburg und besuchte dort ab 1938 die Grund- und anschließend die Oberschule. Die kriegsbedingte Flucht aus Ostpreußen führte die Familie nach Clausthal-Zellerfeld. Ab Herbst 1945 besuchte Winterhoff dort die Oberschule bis zur Reifeprüfung 1951.
Winterhoff promovierte im Jahr 1963 bei Franz Firbas an der Universität Göttingen zum Thema Vegetationskundliche Untersuchungen im Göttinger Wald.
Im Jahr 1971 erhielt Winterhoff einen Ruf auf eine Professur für Botanik an die PH Heidelberg, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999 verblieb.
Winterhoff wurde als Botaniker und Vegetationskundler ausgebildet, widmete sich auch der Mykologie und untersuchte hauptsächlich Sandtrockenrasen der nördlichen Oberrheinebene. Er galt als Kenner der Bauchpilze (vor allem die Gattungen Bovista, Lycoperdon und Geastrum).
Wulfard Winterhoff zu Ehren wurden folgende Taxa benannt:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winterhoff, Wulfard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Botaniker und Mykologe |
| GEBURTSDATUM | 14. Februar 1932 |
| GEBURTSORT | Königsberg (Preußen) |
| STERBEDATUM | 26. November 2019 |
| STERBEORT | Heidelberg |