Wurlitz

Wurlitz
Stadt Rehau
Koordinaten: 50° 15′ N, 11° 59′ OKoordinaten: 50° 15′ 10″ N, 11° 59′ 7″ O
Einwohner: 230[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 95111
Vorwahl: 09283
Innenstadt von Wurlitz (2017)
Innenstadt von Wurlitz (2017)

Wurlitz ist ein Gemeindeteil der Stadt Rehau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).

Geographie

Das Dorf Wurlitz liegt ca. 3,5 km westlich von Rehau im Tal der Schwesnitz. Zur ehemaligen politischen Gemeinde gehören Woja und Heideckerziegelhütte. Im östlichen Teil des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Wojaleite. Auf dem Felszug aus Gabbro und Serpentinit wachsen seltene Pflanzen.

Geschichte

Der Ort wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt. 1390 waren das Kloster Himmelkron, die Familie von Kotzau und die von Blanckenberg Besitzer im Ort. Später kamen die Rabensteiner zu Döhlau hinzu. 1503 fiel der Rittersitz von Wurlitz ebenso wie die Turmhügelburg Woja den Anhängern des Kirchenräubers Stöhr zum Opfer. 1978 wurde die Gemeinde nach Rehau eingegliedert.

Wirtschaft

Bedeutendster Arbeitgeber von Wurlitz ist das Hessit-Werk Steinbruch und Betriebs GmbH. In dem Steinbruch werden Gabbro und Serpentin als Schottermaterial abgebaut.

Verkehr

Das Dorf besitzt einen eigenen Haltepunkt an der Bahnstrecke Cheb–Oberkotzau.

Kultur

Auf Initiative des im Ort wohnenden Schriftstellers und Lyrikers Eugen Gomringer war das Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP) seit dem Jahr 2000 in seiner Scheune beheimatet. Am 31. August 2023 ging es aus der Hand der Familie Gomringer an den im Mai 2023 gegründeten Kunstverein Rehau über.

Söhne und Töchter

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Stadt Rehau, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 17. Dezember 2024.
  2. ↑ Stadtgeschichte, Stadt Rehau
  3. ↑ Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP). In: literaturportal-bayern.de.