Yamaha XT 350

Yamaha

XT 350 55V, Baujahr 1989
XT 350
Hersteller Yamaha Motor
Verkaufsbezeichnung XT 350
Produktionszeitraum 1985 bis 2000
Klasse Motorrad
Bauart Enduro
Motordaten
Fahrtwindgekühlter Viertakt-Einzylinder
Hubraum 346 cm³
Leistung 20 / 27 (bei 7500/min)−1 kW/PS
Drehmoment 27,8 (bei 6500/min) −1 Nm
Höchst­geschwin­digkeit 141 km/h
Getriebe 6 Gänge
Antrieb Kettenantrieb
Bremsen vorn: Ø 245-mm-Einscheibenbremse
hinten: Ø 130-mm-Trommelbremse
Radstand 1420 mm
Maße (L × B × H, mm): 2225 × 865 × 1210
Sitzhöhe 85,5 cm
Leergewicht 140 kg
Armaturen der XT 350

Die XT 350 ist eine Enduro (Motorrad) aus der XT-Serie des japanischen Motorradherstellers Yamaha.

Geschichte

Sie wurde von 1985 bis ins Jahr 2000 weitgehend unverändert gebaut, lediglich die Leistung wurde 1991 wegen neuer Geräusch- und Abgasvorschriften durch Drosselbleche im Ansaugtrakt auf 13 kW reduziert. Die XT 350 ist leichter als eine XT 600, jedoch von der Bauart her ähnlich (Monocross-Federung, Sitzposition). Durch das geringe Gewicht ist sie für Geländeeinsätze gut geeignet, hat aber auch mit weiten Reisen keine Probleme. Durch leichtere Modifikationen lässt sich eine XT 350 auch für Endurorennen (GCC, 3h-Enduros usw.) einsetzen. Durch andere Federelemente sind auch Ausflüge auf Motocross-Strecken machbar, lediglich weite und harte Sprünge sind bauartbedingt für das Fahrwerk unzuträglich. Die Stärke liegt im Enduro-Bereich, da der Motor gutmütig ist und über ein breites nutzbares Drehzahlband verfügt.

In Deutschland wurde sie bis 1996 verkauft, in den USA und Australien bis 2000. Aufgrund ihrer Zuverlässigkeit wird die XT 350 z. B. in Finnland immer noch beim Militär eingesetzt. Als 250 cm³-Version ist die XT 350 aufgrund anderer Motorradklassen auch in Griechenland erhältlich gewesen (nicht zu verwechseln mit der „echten“ XT 250, welche als kleiner Ableger der XT 500 zu sehen ist).

Der Motor wurde mit leichten Modifikationen (Vergaser und Ventile) auch in der Yamaha TT 350 verbaut, die mit besserem Fahrwerk, minimaler Ausstattung und Ein-Mann-Zulassung die sportlichere Variante ist.

Technische Daten

Literatur