
Yamamoto Eisuke (japanisch 山本 英輔; * 15. Mai 1876 in Kajiya-chō; † 27. Juli 1962 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Admiral. Er war vom 11. November 1929 bis 1. Dezember 1931 Kommandeur der Kombinierten Flotte der Kaiserlich Japanischen Marine. Nach dem Putschversuch von Armee
Er wurde als ältester Sohn von Kichizō Yamamoto, einem Samurai des Satsuma-Clans, und Nobuko, der ältesten Tochter von Kusaemon Ōta, ebenfalls ein Samurai desselben Clans, geboren. Er war Neffe von Großadmiral Yamamoto Isoroku (1884–1943).
Er absolvierte die 24. Klasse der Marineakademie und die 5. Klasse der Marinehochschule. Im Russisch-Japanischen Krieg nahm er als Stabsoffizier der 2. Flotte teil und war unter anderem in der Seeschlacht im Japanischen Meer im Einsatz.
Yamamoto war unter anderem als Militärattaché in Deutschland, als Rektor der Marineakademie und als Kommandeur der Schulflotte tätig, bevor er 1927 (im 2. Jahr der Shōwa-Ära) zum ersten Leiter des neu gegründeten Hauptquartiers der Marinefliegerei ernannt wurde. Danach bekleidete er weitere wichtige Ämter wie das des Kommandanten der Marinebasis Yokosuka und des Oberbefehlshabers der Vereinigten Flotte.
Politisch lehnte er den Londoner Flottenvertrag ab. Anlässlich des Putschversuchs in Japan vom 26. Februar 1936 wurde er von der Armee als Kandidat für den Vorsitz der Übergangsregierung ins Auge gefasst; doch schließlich übernahm Hirota Kōki das Amt des Premierministers und Außenministers. Nach dem Ende des Putsches wurde er in die Reserve versetzt, da man ihm enge Verbindungen zu den angeklagten Armeeoffizieren und zu General Masaki Jinzaburō nachsagte.
Er durfte sich unter dem von SCAP verfügten „Purge“ nach Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr öffentlich betätigen und war am Tsurugi-san auf Shikoku an Ausgrabungen nach einem angeblichen geheimen Schatz Salomons beteiligt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Yamamoto, Eisuke |
| ALTERNATIVNAMEN | 山本英輔 |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Admiral |
| GEBURTSDATUM | 15. Mai 1876 |
| GEBURTSORT | Kajiya-chō, Japan |
| STERBEDATUM | 27. Juli 1962 |
| STERBEORT | Setagaya, Tokio |