| Film | |
| Titel | Yawman ma walad |
|---|---|
| Produktionsland | Frankreich, Rumänien, Libanon |
| Originalsprache | Arabisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 27 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Les Flâneurs Films
|
| Stab | |
| Regie | Marie-Rose Osta |
| Drehbuch | Marie-Rose Osta |
| Produktion | Marie-Rose Osta |
| Musik | Marius Leftarache |
| Kamera | Sokol Keraj |
| Schnitt | Alex Pintica
|
| Besetzung | |
| |
Yawman ma walad (internationaler Titel: Someday, a child) ist ein französisch-rumänisch-libanesischer Kurzfilm von Marie-Rose Osta aus dem Jahr 2026.
Ein Junge lebt in einem unfertigen Betonhaus im Libanon. Er verfügt über magische Fähigkeiten, so kann er eine Walnuss ohne Gewalt öffnen oder eine Knospe zu einem Zweig sprießen lassen. Sein verbitterter Onkel will ihm seine Fähigkeit durch Strafen austreiben. Er fürchtet, sein Sohn könnte zu einer Waffe ausgebildet werden. Währenddessen hören sie ständig Kampfflugzeuge über ihr Haus fliegen, sodass der Junge vom Lärm gestört, eines abstürzen lässt. Daraufhin erscheinen Männer in teuren Autos und fragen nach dem Jungen.

Die Regisseurin Osta erwarb an der Académie Libanaise des Beaux-Arts in Beirut einen Master in Filmproduktion und gründete in Paris das Produktionsstudio Les Flâneurs Films. Sie drehte den Film vor Ort im Libanon; er feierte am 14. Februar 2026 auf der Berlinale in der Sektion Berlinale Shorts Premiere. Der Film gewann den Goldenen Bären für den Besten Kurzfilm.
Den internationalen Vertrieb übernahm Anchor Films Production.