| Kristallstruktur | ||||||||||
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| _ Y3+ _ Cl− | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Yttriumchlorid | |||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel |
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| Kurzbeschreibung |
weißer, geruchloser Feststoff | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 195,26 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
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| Schmelzpunkt |
721 °C | |||||||||
| Siedepunkt |
1507 °C | |||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Yttriumchlorid ist eine chemische Verbindung, genauer das Chlorid von Yttrium.
Gewonnen werden kann Yttriumchlorid durch Reaktion von Yttriumoxid mit Salzsäure oder Chlor.
Yttriumchlorid wird in der analytischen Chemie als Katalysator, zur Herstellung von reinem Yttrium (z. B. durch Reduktion mit Kalium) sowie als Ausgangsstoff von keramischen Materialien (z. B. titan- und phosphorhaltigen Keramiken, die unter anderem als Mikrowellenfilter und Lasermaterial benutzt werden können) und Gläsern verwendet.
Yttriumchlorid wird zur Herstellung von Nanokristallen verwendet, die mit Erbium (Er³⁺) und Ytterbium (Yb³⁺) dotiert sind, wie z. B. NaYF₄:Yb³⁺/Er³⁺.
In der Elektronik und Optik wird YCl₃ Halbleitern, LED-Materialien und Lasern zugesetzt, um deren Leistung und Stabilität zu verbessern.
Yttriumchlorid kristallisiert in einer monoklinen Kristallstruktur. Die Raumgruppe ist C2/m (Nr. 12) und die Gitterkonstanten betragen a = 6,92 Å, b = 11,94 Å, c = 6,44 Å und β = 111,0°. In der Kristallstruktur ist jedes Yttriumatom verzerrt oktaedrisch von sechs Chloratomen umgeben.