| Yves Bischoff | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 29. April 1958 | |
| Position | Fußballtorwart | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1977–1981 | Freiburger FC | 8 (0) |
| 1981– | ASPV Strasbourg | |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Yves Bischoff (* 29. April 1958) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler, der auf der Position des Torhüters spielte.
Der aus dem Elsass stammende Bischoff begann mit dem Vereinsfußball bei SR Colmar. Im Sommer 1977 wechselte er nach Deutschland, wo er sich dem in die 2. Bundesliga Süd aufgestiegenen Freiburger FC anschloss. Dort komplettierte er neben dem aus der FFC-Jugend aufgerückten Martin Wissler das neu zusammengestellte Torwarttrio hinter dem von Tennis Borussia Berlin verpflichteten Stammtorhüter Hubert Birkenmeier. Im Oktober des Jahres feierte Bischoff sein Pflichtspieldebüt im Drittrundenspiel um den DFB-Pokal 1977/78, als er bei 0:4-Halbzeitstand in der Partie gegen den Bundesligisten VfL Bochum von Trainer Georg Gawliczek für Birkenmeier eingewechselt wurde. Er kassierte noch zwei Tore, mit einer 2:6-Niederlage schieden die Breisgauer aus dem Wettbewerb aus. Nachdem Abschied Birkenmeiers im Sommer 1979 kehrte der vormalige FFC-Spieler Karl Armbrust, der zwischenzeitlich seine Laufbahn beendet hatte, unter Trainer Anton Rudinski wieder als Nummer 1 zwischen die Pfosten zurück und Bischoff war gemeinsam mit Amateurmannschaftstorhüter Norbert Piechowski dessen Ersatzmann. Dabei kam Bischoff am neunten Spieltag der Spielzeit 1979/80 erstmals als Vertretung in der 2. Bundesliga zum Einsatz, als er beim 1:1-Remis beim ESV Ingolstadt-Ringsee das Tor hütete und nur von Hartmut Höcher überwunden wurde. Ausgerechnet gegen dessen Ortsrivalen MTV Ingolstadt kam er am 22. Spieltag zu einem weiteren Saisoneinsatz, dabei war ein Doppelwechsel nötig: Armbrust hatte sich derart an der Schulter verletzt, dass Hans Krostina nach Freiburger Führung durch Werner Seubert in der 21. Spielminute ausgleichen konnte. Da mit dem Österreicher Hans Ettmayer und dem Dänen Niels Poulsen bereits zwei damals erlaubte Ausländer auf dem Platz standen, musste neben Armbrust auch Poulsen den Platz verlassen und neben dem Franzosen Bischoff kam Andreas Braun aufs Feld. Im Saisonendspurt wechselte Bernd Hoss, der zwischenzeitlich von Rudinski übernommen hatte, die Mannschaft durch und in den letzten fünf Saisonspielen stand Bischoff zwischen den Pfosten. Zur folgenden Saison war Armbrust wieder Stammkraft, den Bischoff lediglich bei der 1:5-Auswärtsniederlage am dritten Spieltag bei der SpVgg Bayreuth nochmals vertreten musste.
1981 kehrte Bischoff nach Frankreich zurück, wo er mit AS Pierrots Vauban Strasbourg in der drittklassigen National antrat. 1982 wurde er mit dem Klub Drittligameister, als nach dem Gewinn der Staffel in der Endrunde der Staffelsieger die Finalspiele erreicht und dort nach einem 0:0-Auswärtsremis im Hinspiel durch einen 3:2-Rückspielerfolg im heimischen Stade Émile-Stahl gegen Olympique Alès gewonnen wurde. Der Klub verzichtete jedoch auf den Profistatus und blieb in der dritten Liga. Später war er als Trainer im französischen Amateurbereich tätig, unter anderem betreute er dabei seinen Ex-Klub SR Colmar.
Bischoff ist mit einer Portugiesin verheiratet, gemeinsam betreiben sie Cafés in Straßburg. Der gemeinsame Sohn Amaury Bischoff war ebenfalls Fußballspieler, unter anderem stand er bei Werder Bremen und dem FC Arsenal unter Vertrag.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bischoff, Yves |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Fußballtorhüter |
| GEBURTSDATUM | 29. April 1958 |