| ZIL | |
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Ein ZIL-118K in einem russischen Museum (2022) | |
| ZIL-118 „Junost“ | |
| Hersteller | Sawod imeni Lichatschowa |
| Bauart | Minibus |
| Produktionszeitraum | 1962–1994 |
| Achsen | 2 |
| Motor | ZIL-130 Achtzylinder V-Benzinmotor |
| Leistung | 110 kW |
| Länge | 6,84 m |
| Breite | 2,11 m |
| Höhe | 2,067 m |
| Achsstand | 3760 mm |
| Sitzplätze | 18 |
| Leergewicht | 3320 kg |
| Nachfolgemodell | ZIL-3250 (indirekt) |
Der ZIL-118 „Junost“ (russisch ЗИЛ-118 „Юность“) ist ein Bus des sowjetischen Herstellers Sawod imeni Lichatschowa, kurz ZIL. Ab 1962 wurde das Fahrzeug in Kleinserie gefertigt, war luxuriös ausgestattet und wurde nur in geringer Auflage für spezielle Kunden gebaut. Das letzte Exemplar wurde 1994 hergestellt.
1962 begann die Fertigung der Grundversion ZIL-118, welche unverändert bis 1965 gebaut wurde. In diesem Jahr gab es leichte Modifikationen am Fahrzeug, das Ergebnis wurde bis 1970 gebaut. Danach wurden die Busse als ZIL-118K bezeichnet. Zuvor war das Modell kurzzeitig als ZIL-119 verkauft worden. Um 1990 wurde ein stärkerer Motor eingebaut und die Bremsanlage von der Luxuslimousine ZIL-41047 übernommen. Auch zuvor waren schon Komponenten aus der Limousinenfertigung von ZIL übernommen worden, beispielsweise vom ZIL-114. Das letzte Fahrzeug wurde um 1994 gefertigt, wobei es in der Zwischenzeit Jahre gab, in denen gar kein ZIL-118 produziert wurde. 1995 gab es noch einmal den Versuch, die Konstruktion zu erneuern, das Unternehmen wurde jedoch ergebnislos eingestellt. Insgesamt wurde nur eine zweistellige Anzahl Fahrzeuge gebaut, wahrscheinlich 68 Exemplare. Einige davon wurden auch für andere Zwecke als zum Personentransport verwendet, so gab es ein mobiles Kriminallabor (ZIL-118KL) und auch Krankenwagen (ZIL-118KA). Abnehmer war häufig der KGB oder das sowjetische Innenministerium.
Von 1998 bis zur Insolvenz von ZIL wurde der Minibus ZIL-3250 in Serie gefertigt.
Für den ZIL-118K.
Abmessungen und Gewichte