Zell (Scheyern)

Zell
Gemeinde Scheyern
Koordinaten: 48° 29′ N, 11° 25′ OKoordinaten: 48° 29′ 24″ N, 11° 24′ 40″ O
Höhe: 472 m ü. NHN
Einwohner: 19 (1987)
Postleitzahl: 85298
Vorwahl: 08441

Zell, historische auch Lantpertescella, ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Scheyern im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Geographie

Der Weiler Zell liegt im südlichen Gemeindegebiet von Scheyern im Bayerischen Tertiärhügelland, eingebettet in die landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft der Hallertau. Der Hauptort Scheyern befindet sich etwa zwei Kilometer nordwestlich.

Geschichte

Der Name des Ortes geht – wie bei vielen gleichnamigen Siedlungen im süddeutschen Raum – auf eine historische klösterliche Niederlassung oder Einsiedelei (vom lateinischen *cella*) zurück. Aufgrund der direkten Nachbarschaft zum Kloster Scheyern war die Geschichte der Siedlung über Jahrhunderte eng mit der Klosterwirtschaft und dem Haus Wittelsbach verbunden. Noch 1419 war es ein Lehen der Dompropstei in Freising.

1818 wurde es mit der zweiten bayerischen Gemeindeedikt kam es mit Biberg, Durchschlacht, Edling, Oberdummeltshausen, Oberschnatterbach, Rauhof, Unterschnatterbach zur Gemeinde Winden bei Scheyern. Am 1. Januar 1975 wurde sie in der Gebietsreform in Bayern nach Scheyern eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerungszahlen des Weilers sind in den amtlichen Ortsverzeichnissen für Bayern dokumentiert:

JahrEinwohnerGebäude / Wohngebäude
1867/18681810 Gebäude
1875189 Gebäude
1888 19 2 Wohngebäude
1904 22 2 Wohngebäude
1925 23 2 Wohngebäude
1950 32
1972 17
1987193 Wohngebäude

Söhne und Töchter des Ortes

Einzelnachweise

  1. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  2. ↑ Abhandlungen der Historischen Classe der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Die Akademie, 1866 (google.de [abgerufen am 17. Oktober 2026]).
  3. ↑ Bavaria: Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern : mit einer Uebersichtskarte des diesseitigen Bayerns in 15 Blättern. Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Orts-Lexikon. 5. Cotta, 1868 (google.de [abgerufen am 17. Oktober 2026]).
  4. ↑ 'topographisch-statistisches handbuch des königreichs bayern : nebst alphabethischem ortslexikon' - Digitalisat | MDZ. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  5. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  6. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  7. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  8. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  9. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  10. ↑ Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 17. Oktober 2026.
  11. ↑ https://mthz.ub.uni-muenchen.de/MThZ/article/download/5223/5521/7692