Zenta Kopp

Zenta Kopp
Voller Name Kreszentia Kopp
Nation Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
Geburtstag 29. Dezember 1933
Geburtsort München, Deutsches Reich
Größe 175 cm
Gewicht 62 kg
Sterbedatum 17. April 2026
Karriere
Disziplin Hürdenlauf, Weitsprung, Sprint
Bestleistung 80 m Hürden: 10,6 s (1956)
Verein MTV München von 1879, TSV 1860 München
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsche Meisterschaften 8 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 8 × Bronzemedaille
Deutsche Hallenmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Silber 1958 Stockholm 80 m Hürden
Logo des DLV
 Deutsche Meisterschaften
Bronze 1952 West-Berlin 80 m Hürden
Silber 1954 Hamburg 80 m Hürden
Gold 1955 Frankfurt am Main 80 m Hürden
Gold 1956 West-Berlin 80 m Hürden
Silber 1957 Düsseldorf 80 m Hürden
Gold 1958 Hannover 80 m Hürden
Bronze 1958 Hannover 4 × 100 m
Bronze 1959 Stuttgart 80 m Hürden
Bronze 1959 Stuttgart Fünfkampf
Gold 1959 Stuttgart Fünfkampf Mannschaft
Gold 1959 Stuttgart 80 m Hürden
Bronze 1959 Stuttgart 4 × 100 m
Gold 1959 Stuttgart Weitsprung
Gold 1960 West-Berlin Weitsprung
Gold 1960 West-Berlin 80 m Hürden
Bronze 1963 Augsburg Fünfkampf
Bronze 1963 Augsburg Fünfkampf Mannschaft
Silber 1963 Augsburg Weitsprung
Silber 1963 Augsburg 4 × 100 m
Silber 1964 West-Berlin 80 m Hürden
Bronze 1964 West-Berlin Fünfkampf
Logo des DLV
 Deutsche Hallenmeisterschaften
Silber 1958 West-Berlin 55 m Hürden
Bronze 1958 West-Berlin 50 m
Gold 1959 West-Berlin 80 m Hürden

Kreszentia „Zenta“ Kopp, geb. Gastl (* 29. Dezember 1933 in München; † 17. April 2026), war eine deutsche Leichtathletin.

Zenta Kopp gehörte zunächst dem Sportverein MTV München von 1879 an, bevor sie 1954 zum Lokalrivalen TSV 1860 München wechselte. Bei internationalen Wettkämpfen startete sie für die Bundesrepublik ab den 1950er-Jahren bis 1964 im 80-Meter-Hürdenlauf. Ihre größten Erfolge sind der Weltrekord in 10,6 s (29. Juli 1956 in Frechen) und die Silbermedaille bei den Europameisterschaften 1958 in Stockholm mit 10,9 s.

Bei Deutschen Meisterschaften gewann sie zwischen 1952 und 1964 im 80-Meter-Hürdenlauf fünf Meistertitel, drei Vizemeisterschaften und einen dritten Platz. Außerdem wurde sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel des TSV 1860 zweimal Dritte und einmal Zweite. 1959 und 1960 wurde sie zudem Deutsche Meisterin im Weitsprung.

Sie startete auch bei den Europameisterschaften 1954 in Bern sowie den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne und 1960 in Rom und schied dort jeweils im Zwischenlauf aus, 1956 in Melbourne als Weltrekordinhaberin und Favoritin.

1961 und 1962 pausierte Kopp, die zwischenzeitlich ihre Ausbildung zur Volksschullehrerin absolviert hatte. 1961 wurde sie Mutter von Zwillingen und wollte eigentlich nicht mehr in den Leistungssport zurückkehren. Doch das Training verlief gut, sodass sie bei den Deutschen Meisterschaften 1963 wieder teilnahm und mehrere Medaillen gewann. Nach ihrem Karriereende wurde Kopp zum dritten Mal Mutter. In der Folgezeit lebte Kopp mit ihrer Familie in Teheran (1970–1975) und auf Gran Canaria (1982–1989).

In ihrer Wettkampfzeit war sie 1,75 m groß und 62 kg schwer.

Fußnoten

  1. ↑ Trauer um Leichtathletin Zenta Kopp bei tsv1860.org
  2. ↑ Nachruf auf Zenta Kopp. 6. Mai 2026, abgerufen am 13. Juli 2026.
Personendaten
NAME Kopp, Zenta
ALTERNATIVNAMEN Kopp, Kreszentia; Gastl, Kreszentia (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Leichtathletin
GEBURTSDATUM 29. Dezember 1933
GEBURTSORT München
STERBEDATUM 17. April 2026