| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 51° 33′ N, 11° 28′ O | |
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | |
| Verbandsgemeinde: | Mansfelder Grund-Helbra | |
| Höhe: | 206 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,1 km² | |
| Einwohner: | 1489 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 292 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06313 | |
| Vorwahl: | 034772 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSH, EIL, HET, ML, SGH | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 010 | |
| LOCODE: | DE AH8 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | An der Hütte 1 06311 Helbra | |
| Website: | www.verwaltungsamt-helbra.de | |
| Bürgermeister: | Karsten Patz | |
| Lage der Gemeinde Ahlsdorf im Landkreis Mansfeld-Südharz | ||

Ahlsdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Sie gehört der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra an, die ihren Verwaltungssitz in Helbra hat. Mit einer Fläche von 5,09 km² ist Ahlsdorf die flächenkleinste Gemeinde Sachsen-Anhalts.
Ahlsdorf liegt im östlichen Harzvorland (Mansfelder Land) etwa 7 km nordwestlich von Eisleben.
Durch den Ort fließt der Dippelsbach, einer der Quellbäche der Bösen Sieben. An seinem Oberlauf liegt westlich von Ahlsdorf die Wüstung Dippelsdorf. Ein unbewohnter Teil des Gemeindegebiets mit einer Fläche von knapp einem Quadratkilometer liegt als Exklave innerhalb des Gebietes von Annarode, einem Ortsteil von Mansfeld.
Nachbargemeinden sind Benndorf im Norden, die Stadt Mansfeld im Westen, Hergisdorf im Süden und Helbra im Osten.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ahlsdorf und Ziegelrode.
Im Jahr 780 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.
Die Schreibweise des Ortes lautete früher auch Alsdorf. Das Dorf besaß ein Freigut und eine Filialkirche von Hergisdorf. Außerdem befand sich in der Ortsnähe eine Windmühle. 1822 lebten hier 546 Einwohner in 85 Häusern, die zum Mansfelder Gebirgskreis gehörten. Bis 1848 hatte ein Patrimonialgericht seinen Sitz in Ahlsdorf.
Ab 1816 lag Ahlsdorf im Mansfelder Gebirgskreis im Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen (ab 1947 im Land Sachsen-Anhalt). 1950 kam die Gemeinde zum Landkreis Eisleben (Mansfeld), dem späteren Kreis Eisleben, zu dem sie bis 1994 gehörte (1952 bis 1990 im DDR-Bezirk Halle, dann im Land Sachsen-Anhalt). Nach der Kreisreform 1994 lag die Gemeinde im Landkreis Mansfelder Land, seit der Kreisreform 2007 ist sie Teil des Landkreises Landkreis Mansfeld-Südharz.
Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Ziegelrode eingegliedert. Sie war kurz zuvor am 15. Juni 1950 aus dem Mansfelder Gebirgskreis in den Landkreis Eisleben (Mansfeld) umgegliedert worden.
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Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Der Gemeinderat von Ahlsdorf besteht aus 12 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 63,5 % zu folgendem Ergebnis:
| Partei / Wählergruppe | Stimmenanteil 2019 | Sitze 2019 | Stimmenanteil 2024 | Sitze 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Freiwillige Feuerwehr Ahlsdorf | 59,9 % | 7 | 73,5 % | 9 | |
| CDU | 12,8 % | 2 | 15,1 % | 2 | |
| SPD | 18,5 % | 2 | 11,4 % | 1 | |
| Die Linke | 8,7 % | 1 | – | – | |
| Insgesamt | 100 % | 12 | 100 % | 12 |
Patz wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 10. Mai 2015 mit 59,2 % der gültigen Stimmen gewählt.
Am 6. Mai 2022 wurde er ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt. Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.
Das Wappen wurde am 22. November 1993 vom Regierungspräsidenten des Regierungsbezirkes Halle genehmigt und unter der Nr. 53/1993 im Landesarchiv Sachsen-Anhalt registriert.
Blasonierung: „Schräglinks geteilt von Grün und Silber (Weiß); oben ein aus der Teilung wachsender, silberner (weiß) Bergmann mit schwarzer Bergmannskappe, in der Rechten eine Schaufel haltend, mit der Linken eine Haue schulternd; unten drei aus dem Schildrand wachsende grüne Tannen.“
Die Farben der Gemeinde sind Grün-Weiß.


Die evangelische Sankt-Martin-Kirche stammt in Teilen aus dem 16. Jahrhundert. Jüngeren Datums ist das auf den Friedhof des Orts befindliche Kriegerdenkmal Ahlsdorf. Im Jahr 2018 wurde die denkmalgeschützte Brücke über den Dippelsbach in Ahlsdorf durch einen Neubau ersetzt.