| Kristallstruktur | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| _ Zn2+ _ F− | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Zinkfluorid | |||||||||
| Andere Namen |
Zink(II)-fluorid | |||||||||
| Verhältnisformel | ZnF2 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
durchsichtige, monokline Kristalle | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
| ||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 103,27 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
4,95 g·cm−3 | |||||||||
| Schmelzpunkt |
872 °C | |||||||||
| Siedepunkt |
1500 °C | |||||||||
| Löslichkeit |
| |||||||||
| Brechungsindex |
1,502 | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
| ||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||
Zinkfluorid ist eine chemische Verbindung von Zink und Fluor aus der Gruppe der Halogenide.
Zinkfluorid kann durch direkte Reaktion von Zink mit Fluor oder durch Reaktion von Fluorwasserstoff mit Zink unter Entstehung von Wasserstoff (H2) gewonnen werden. Es kommt auch als Tetrahydrat vor. Alternativ ist auch die Gewinnung aus Fluorwasserstoff und Zinkcarbonat möglich.
Zinkfluorid hat eine Rutil-Kristallstruktur (Raumgruppe P42/mnm (Raumgruppen-Nr. 136)) mit sechs Zinkatomen was (im Gegensatz zu den anderen Zinkhalogeniden) zu einer ionischen Bindung und der schlechten Löslichkeit in Wasser führt. Zinkfluorid hydrolysiert in heißem Wasser zu Zinkhydroxidfluorid Zn(OH)F.
Zinkfluorid dient als Holzschutzmittel und kann zur Herstellung von anderen Fluorverbindungen wie Phosphortrifluorid verwendet werden.