Ziswingen

Ziswingen
Wappen von Ziswingen
Koordinaten: 48° 47′ N, 10° 35′ OKoordinaten: 48° 47′ 10″ N, 10° 35′ 20″ O
Höhe: 424 m ü. NHN
Fläche: 4,69 km²
Einwohner: 202 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 86751
Vorwahl: 09088

Ziswingen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Mönchsdeggingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern. Die Gemarkung Ziswingen hat eine Fläche von 4,692 km². Sie ist in 510 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9200,79 m² haben.

Geografie

Das Dorf Ziswingen liegt im Tal des Bautenbaches, einem Nebenfluss der Eger, auf einer Höhe von 424 m ü. NHN am Südrand des Nördlinger Rieses in der Region Augsburg.

Geschichte

Rings um Ziswingen befanden sich zahlreiche Siedlungen aus der Zeit der Linearbandkeramik, der Bronzezeit, der Hallstattzeit, der Latènezeit und der römischen Kaiserzeit, die als Bodendenkmale geschützt sind.

Ziswingen gehörte bis 1441 zum Oberamt Alerheim der Grafen von Oettingen.

Die Bayerische Uraufnahme zeigt Ziswingen in den 1810er Jahren mit 44 Herdstellen und zwei Mühlen.

Am 1. Januar 1972 wurde das bis dahin selbstständige Ziswingen in die Gemeinde Mönchsdeggingen eingegliedert. Die Gemeinde besaß das oben wiedergegebene eigene Wappen.

Untermühle Ziswingen

Als Baudenkmale sind im Ort nur die 1785/86 neu errichtete Untermühle und ein Nebengebäude der ehemaligen Pulvermühle aus dem 18. Jahrhundert erhalten und geschützt.

Östlich der Untermühle befand sich am Aufstieg zum Kreuzberg bis in die 1980er Jahre ein Steinbruch. Nach dessen Auflassung begann man das Gelände als Restmülldeponie nachzunutzen. Mitte der 2010er Jahre wurde die Deponie aus naturschutzrechtlichen Gründen geschlossen und ein Betretungsverbot empfohlen.

Vereine

Literatur

Commons: Ziswingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Ziswingen (096769). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 14. April 2026.
  2. ↑ Verwaltungsgemeinschaft Ries – Einwohnerzahlen. Abgerufen am 21. Juli 2025.
  3. ↑ Gemeinde Mönchsdeggingen, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 27. August 2025.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. April 2026.
  5. ↑ LfD-Liste für Mönchsdeggingen. (PDF; 338 kB) S. 4 ff. In: geodaten.bayern.de, 3. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2022.
  6. ↑ Ziswingen im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme).
  7. ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 541.
  8. ↑ LfD-Liste für Mönchsdeggingen. (PDF; 338 kB) S. 3. In: geodaten.bayern.de, 3. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2022.
  9. ↑ Mitteilungsblatt der Gemeinde Mönchsdeggingen vom Juni 2015. (PDF; 3,6 MB) S. 1. In: moenchsdeggingen.de, 12. Juni 2015, abgerufen am 12. Februar 2022.