| Zopowy Soppau | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Oppeln | |
| Powiat: | Głubczyce | |
| Gmina: | Głubczyce | |
| Geographische Lage: | 50° 9′ N, 17° 46′ O | |
| Höhe: | 300 m n.p.m. | |
| Einwohner: | 254 (17. Juni 2010) | |
| Postleitzahl: | 48-118 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OGL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |
Zopowy (deutsch Soppau) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Głubczyce im Powiat Głubczycki der Woiwodschaft Opole in Polen.
Das Angerdorf Zopowy liegt neun Kilometer südwestlich von Głubczyce (Leobschütz) und 72 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) in der Schlesischen Tiefebene. Durch das Dorf fließt die Troja, ein linker Zufluss der Zinna.
Nachbarorte von Zopowy sind im Nordwesten Zopowy Osiedle (Soppau Siedlung), im Südwesten Krzyżowice (Kreisewitz), im Südosten Zubrzyce (Sauerwitz) und im Südwesten Braciszów (Bratsch).

Der „Soppo“ wurde erstmals im Jahre 1377 bei der Teilung des Herzogtums Troppau erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom altslavischen Begriff „sop“ (deutsch rauschen) ab, übersetzt in etwa rauschende Quelle. Weitere Erwähnung erfolgten 1434 als Soppow, 1461 als Zoppow und 1462 als Zoppau.
Juliane Konstanzia Gräfin Wengersky verkaufte 1682 Soppau für 11.333 Taler an den Deutschen Ritterorden. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Soppau mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Soppau ab 1816 zum Landkreis Leobschütz im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden im Dorf ein Schloss, eine katholische Pfarrkirche, eine katholische Schule, eine Windmühle, eine Wassermühle, eine Försterei und 139 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Soppau 789 Menschen, davon 18 evangelisch. 1861 zählte Soppau eine Erbrichterei, 18 Bauern-, 30 Gärtner- und 56 Häuslerstellen. Die Schule zählte im gleichen Jahr 162 Schüler. 1874 wurde der Amtsbezirk Soppau gebildet, dem die Landgemeinden Kreisewitz und Soppau sowie den Gutsbezirk Soppau umfasste.
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten in Soppau 603 Personen für einen Verbleib bei Deutschland und 0 für Polen. Soppau verblieb wie der gesamte Stimmkreis Leobschütz beim Deutschen Reich. 1931 überflutete die Troja nach einem starken Unwetter das Dorf. Zahlreiche Gebäude und Brücken wurden zerstört. 1933 zählte der Ort 730 Einwohner, 1939 waren es 702 Einwohner. Bis 1945 gehörte Soppau zum Landkreis Leobschütz.
1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung, wurde in Zopowy umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Ein Teil der geflüchteten Soppauer Bevölkerung kehrte zwischen Mai und Juni 1945 wieder in den Ort zurück. Im Juni 1946 wurde die deutsche Bevölkerung weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
1950 wurde Zopowy der Woiwodschaft Oppeln zugeteilt. 1999 wurde es Teil des wiedergegründeten Powiat Głubczycki.

