| Zwerghutias | ||||||||||||
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Die Cabrera-Baumratte (Mesocapromys angelcabrerai) gehört ebenfalls zur Gattung der Zwerghutias | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mesocapromys | ||||||||||||
| Varona, 1970 |
Die Zwerghutias oder Zwergbaumratten (Mesocapromys) sind eine Nagetiergattung aus der Unterfamilie der Baumratten (Capromyinae). Die vier heute noch lebenden Arten dieser Gattungen leben auf Kuba und vorgelagerten Inseln und sind vom Aussterben bedroht.
Zwerghutias ähneln der Hutiaconga und wurden früher in dieselbe Gattung (Capromys) eingeordnet, werden aber deutlich kleiner. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 21 bis 30 Zentimeter und eine Schwanzlänge von 18 bis 21 Zentimeter. Sie ähneln dickköpfigen Ratten, ihr Fell ist dunkelbraun oder schwarz gefärbt.
Über die Lebensweise dieser Tiere ist kaum etwas bekannt, ihr Lebensraum sind Sümpfe und Marschlandschaften.
Obwohl die vier Arten geschützt sind, werden sie durch die Zerstörung ihres Lebensraums und durch eingeschleppte Hausratten bedroht. Alle vier Arten werden von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered) gelistet.
Je nach Quelle werden vier bis fünf Arten der Langschwanzhutias in die Gattung eingeordnet. Im Handbook of the Mammals of the World werden vier Arten gelistet:
Wilson & Reeder benennt zusätzlich die San-Felipe-Baumratte (Mesocapromys sanfelipensis) von der Insel Cayo Juan Garcia vor der kubanischen Südwestküste Eine Reihe weiterer Arten ist nur durch Knochenfunde bekannt, sie gelten allesamt als ausgestorben. Dazu zählen M. gracilis und M. minimus.