(9500) Camelot

Asteroid
(9500) Camelot
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Eigenschaften des Orbits Animation
Oskulation für Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Eunomia-Familie
Große Halbachse 2,595 AE
Exzentrizität 0,167
Perihel – Aphel NaN AE – NaN AE
Perihel – Aphel 2,1626 AE – 3,0276 AE
Neigung der Bahnebene 12,7°
Länge des aufsteigenden Knotens 194,2820°
Argument der Periapsis 260,1131°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 16. September 2024
Siderische Umlaufperiode 1526,95 d
Siderische Umlaufzeit 4,18 a
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 18,49 km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit NaN km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode
Absolute Helligkeit 14,58 mag
Spektralklasse
Spektralklasse
(nach Tholen)
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Spektralklasse
(nach SMASSII)
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Geschichte
Entdecker Cornelis Johannes van Houten,
Ingrid van Houten-Groeneveld,
Tom Gehrels
Datum der Entdeckung 29. September 1973
Vorläufige Bezeichnung 1281 T-2, 1990 UA4
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(9500) Camelot ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 29. September 1973 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der 2. Trojaner-Durchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden, 13 Jahre nach Beginn des Palomar-Leiden-Surveys.

Der Asteroid gehört zur Eunomia-Familie, einer nach (15) Eunomia benannten Gruppe, zu der vermutlich fünf Prozent der Asteroiden des Hauptgürtels gehören. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (9500) Camelot sind fast identisch mit denjenigen des kleineren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 16,6 gegenüber 14,4 ausgeht, Asteroiden (413077) 2001 SK321.

(9500) Camelot wurde am 11. November 2000 nach Camelot benannt, dem Hof des Königs Artus aus der Artussage. Am selben Tag wurden einige weitere Asteroiden aus der 2. Trojaner-Durchmusterung nach Namen aus der Artussage benannt, zum Beispiel (9499) Excalibur, (9501) Ywain, (9502) Gaimar, (9503) Agrawain und (9504) Lionel. Schon 1973 war ein Mondkrater der östlichen Mondvorderseite von Astronauten der Apollo-17-Mission als Landeort nach Camelot benannt worden, sowie 1982 ein Grabenbruch auf dem Saturnmond Mimas: Camelot Chasma.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Die Familienzugehörigkeit von (9500) Camelot in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)
  2. ↑ Der Familienstatus der Asteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 51,4 MB)
  3. ↑ Mondkrater Camelot im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
  4. ↑ Grabenbruch Camelot im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
Nummer davorAsteroiden in nummerierter ReihenfolgeNummer danach
(9499) Excalibur(9500) Camelot(9501) Ywain